Lokalsport | 16.02.2016

Handball Verbandsliga

Deutliche Niederlage

HSV Rhein-Nette – TS Bendorf II 39:17 (17:6)

Andernach. Die Handballer der HSV Rhein-Nette hatten am vergangenen Samstag leichtes Spiel mit der Turnerschaft Bendorf II. Sehr deutlich wurde die Bendorfer Rumpftruppe aus der Halle gefegt.

Nicht nur, dass unter der Woche kein richtiges Training machbar war, wegen zu wenig Personal, auch am Matchday lief alles Erdenkliche schief. So stieg die Zahl der nicht einsatzfähigen Spieler schlagartig wegen Krankheit von drei auf sechs. Daher konnten zum Anpfiff nur neun Spieler das TSB-Trikot überziehen, davon lediglich sieben Feldspieler.

Gegen die starke Heimmannschaft war entsprechend nicht viel zu holen. Schnell machte der Gastgeber alles klar und ließ sich die Butter nicht vom Brot nehmen. Über 7:1, 12:4 und 17:6 wurde die Marschrichtung klar definiert. Zahlreiche Tempogegenstöße wurden unfreiwillig eingeleitet und so nahm das Übel seinen Lauf. Herausragende Leistungen zeigten, trotz klaffender Lücken in der Defensive, die beiden Torhüter Hemmerle und Radermacher.In Spielhälfte zwei hielt die Bendorfer Rumpftruppe lange den 12-Tore-Rückstand.

Angesichts der aussichtslosen Lage sowohl ergebnistechnisch wie auch personell war dies natürlich ein Zwischenerfolg. Erst in den Schlussminuten brach die letzte Gegenwehr der Turnerschaft. So unterlag die Bendorfer „Zwote“ deutlich mit 39:17.

Fazit: Sicherlich hatte man sich im Vorfeld nicht viel ausgerechnet gegen die starken Andernacher, doch aufgrund der mehr als prekären personellen Situation hatte man auf TSB Seite versucht, den Spieltag einigermaßen vernünftig herunterzuspielen. Ein großes Dankeschön gilt den Jungs von der A-Jugend, die die Doppelbelastung auf sich genommen haben, um auszuhelfen.

Es spielten: Christian Balthasar (5), Philipp Brink (1), Jann Aschkowski, Benedikt Brügel (3), Felix Gutfrucht (1), Dominik Pretz (4/1), Philipp Hopfner (3); im Tor: Nico Hemmerle, Tobias „Toni“ Radermacher.

Vorschau

Am Sonntag, 28. Februar gastiert die TSB II mit hoffentlich breiterem Kader beim Tabellennachbarn Kastellaun/Simmern II.

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