HSG Rheinbach-Wormersdorf
Deutlicher Auswärtssieg der Ersten
Rheinbach-Wormersdorf. Die Oberliga-Handballer der HSG Rheinbach-Wormersdorf landeten einen deutlichen 21:33 (15:18)-Auswärtssieg beim TV Birkesdorf und festigten damit den dritten Tabellenplatz. Dabei hatten die Schützlinge von Trainer Dietmar Schwolow weniger Mühe als erwartet, denn die im Vorfeld prognostizierte Gegenwehr des Tabellenletzten fand nur im ersten Spielabschnitt statt.
Der TV Birkesdorf führte zwar kein einziges Mal, gestaltete die Partie in der torreichen ersten Halbzeit jedoch ausgeglichen. Die 6:0-Abwehr um Abwehrchef Dominik Gunkel fand keinen Zugriff auf den BTV-Rückraum, so dass die HSG durch ein sehr variables Angriffsspiel zwar ständig mit 1, 2 Toren führte, die Gastgeber aber bis zum 14:15 (27.) dran blieben und auf Augenhöhe agierten.
Erst kurz vor der Pause konnte sich die HSG dann mit einem Hattrick des überragenden Mike Ribbe, der im ersten Durchgang bereits zehn Treffer erzielte, auf 14:18 (29.) absetzen.
Nach dem Wechsel stellte Trainer Schwolow die Abwehr auf eine offensive 3:2:1-Formation um.
Eine sehr wirkungsvolle Maßnahme, denn der BTV erzielte nur noch sechs Treffer. Mit einem 4:0-Lauf konnte die HSG auf 15:22 (35.) erhöhen. Bis zum 20:26 (46.) blieb der Vorsprung konstant, ehe man in den letzten 14 Spielminuten zum 21:33 erhöhen konnte. Einziger Wermutstropfen der Partie war eine völlig überzogene rote Karte mit Bericht kurz vor der Pause gegen Abwehrchef Dominik Gunkel, der nun voraussichtlich gesperrt wird.
Es spielten Leon Thürnau (TW, 1. – 15.), Niklas Funke (TW, 16. – 60.), Ribbe 16/3, Lönenbach 7, Grommes 1, Reuland 6, Lauktien 1, Schwolow, Fischer 2, Gunkel und Adolph.
HSG 2 siegt und klettert auf den achten Tabellenplatz
Die HSG Rheinbach-Wormersdorf 2 konnte beim Schlusslicht der Landesliga, der HSG Siebengebirge-Thomasberg 3, mit 20:28 (9:13) gewinnen und somit zwei Plätze in der Tabelle gut machen.
Die HSG 2 agierte von Beginn an hoch motiviert und setzte sich schnell auf 0:3 ab.
Auf den Ausgleich zum 3:3 (8.) antwortete die HSG mit drei Toren in Folge zum 3:6 (10.) Doch die Gastgeber ließen sich nicht abschütteln und blieben bis zum 6:7 auf Tuchfühlung. Angetrieben von Johannes Hensel, der vier Tore in Folge warf, setzte sich die HSG in der Folge auf 6:11 ab und ging mit einer 9:13-Führung in die Halbzeit.
Nach dem Seitenwechsel warf Lukas Schwolow die HSG dann mit sieben Toren nacheinander mit 20:12 in Führung.
Die darauf folgende Einzelmanndeckung gegen Schwolow brachte einen zwischenzeitlichen Bruch ins Angriffsspiel der HSG und die Siebengebirgler konnten auf 18:22 (45.) verkürzen.
In den letzten zehn Minuten fing sich die HSG aber wieder und setze sich von 19:23 mit einem 5:0 Lauf auf 19:28 ab.
Am Ende konnte dann ein deutlicher und nie gefährdeter 20:28-Auswärtssieg verbucht werden.
Neben Lukas Schwolow und Johannes Hensel verdienten sich auf Seiten der HSG vor allem Torwart Cem Sarac, der mit zahlreichen Paraden glänzte, sowie Wolle Schmitz und Steffen Bludschun im Abwehrzentrum der HSG Bestnoten.
Es spielten C. Sarac, Waschkau (beide TW), M. Adolph (2), Hensel (6), Prell (1), Schwolow (14/5), Bludschun (2), Kleinfeld (2), Dasburg (1), Schmitz, Schäfer, Bohl und Ossenbühl.
Damen mit Sensations- sieg beim Tabellenführer
Einen sensationellen 23:24 (14:14)-Auswärtssieg beim Spitzenreiter SG Ollheim-Straßfeld landeten die Damen der HSG Rheinbach-Wormersdorf.
Ohne Sabrina Kott, Angelika Saß, Hannah Respondek und Lucia Polak verlief der erste Durchgang mit wechselnden Führungen absolut ausgeglichen.
Die HSG stellte sich gut auf die doppelte Manndeckung gegen Kerstin Mügge und Sara Saß ein und kam vor allem durch die überragende Rosa Fiedler über Außen immer wieder erfolgreich zum Abschluss.
So konnte sich keine der beiden Mannschaften mit mehr als einem Tor absetzen, so dass folgerichtig beim Stand von 14:14 die Seiten gewechselt wurden. Zu Beginn der zweiten Halbzeit legte die Mannschaft von Spielertrainerin Sara Saß dann den Grundstein für den Sieg.
Innerhalb von 5 fünf Minuten konnte der 14:14-Halbzeitstand in eine 14:18-Führung umgewandelt werden und diese wurde bis zur 50. Minute sogar auf 17:23 ausgebaut.
Dann machte sich auf HSG-Seite jedoch der Kräfteverschleiß bemerkbar.
Die Angriffe wurden überhastet abgeschlossen, die Absprache in Abwehr funktionierte nicht mehr, so dass die SGO Tor um Tor verkürzen konnte.
Doch mit viel Kampf rettete die HSG einen knappen Vorsprung über die Zeit und feierte einen überraschenden 23:24-Auswärtserfolg.
Es spielten Frauke Müller-Grunau (TW), Sara Saß 7/2, Rosa Fiedler 5, Lisa Bois 3, Stefanie Seib 3, Ann-Kathrin Raaf 3, Sandra Stanke 2, Jana Grün 1, Michaela Ley und Kerstin Mügge.
