Lokalsport | 21.08.2023

Fußball-Bezirksliga Ost

Die 1:4-Niederlage entspricht nicht dem Spielverlauf

SG Lautzert-Oberdreis/Berod – VfB Linz 4:1 (1:0)

VfB-Neuzugang Florian Mamuti auf dem Weg zum SG-Kasten. Foto: Max Jäger

Linz. Am zweiten Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost erlitt der VfB Linz bei der SG Lautzert-Oberdreis/Berod eine schmerzliche 1:4 (0:1)-Niederlage, ein Ergebnis, das nicht den Spielanteilen entsprach. Beide Teams operierten mit identischem Spielaufbau. Wenig Risiko, diszipliniert und auf dem holprigen, trockenen Rasenplatz mit hohen Bällen über die gegnerische Abwehrreihe agierend. Die erste nennenswerte Torchance besaßen die Platzherren durch Marin Vucemilovic (15.), der aber am reaktionsschnellen VfB-Keeper Jan Lück scheiterte. Danach tauchten die Gäste immer mehr vor dem SG-Kasten auf und vergaben gute Einschussmöglichkeiten. So entschärfte SG-Torwart Hrvoje Vincek in der 23. Minute einen satten Linksschuss von Manuel Rott und fünf Minuten später hatte Fabio Schopp Pech mit einem Pfostenschuss. Die Gastgeber zeigten sich kurz vor dem Pausenpfiff treffsicherer, als Mihal Tomiv (45.+2) einen Konter zum 1:0-Halbzeitstand abschloss.

„Wir müssen uns ankreiden, dass wir zur Pause nicht führten, in Rückstand liegend war es dann schwer“, kommentierte VfB-Trainer Thomas Schuster den Verlauf des ersten Durchgangs, der in der 50 Minute, zur Kenntnis nehmen musste, wie die Westerwälder durch Vucemilovic auf 2:0 erhöhten. Danach reagierte Schuster und wechselte gleich drei Mal offensiv ein. Und das zunächst mit Erfolg, denn Predrag Vucic (73.) verwandelte einen an Schopp verschuldeten Foulelfmeter zum 2:1-Anschlusstreffer. Ein Treffer, der den traurigen Höhepunkt der Partie verursachte. In der anschließenden Rudelbildung vor dem einheimischen Kasten sahen der SG-Akteur Dominik Soldo Gelb-Rot und der Linzer Meris Siljkovi sogar den roten Karton (74.). In der restlichen Spielzeit liefen die Gäste verzweifelt an, konnten aber die kompakte Abwehr der Einheimischen nicht mehr in Verlegenheit bringen. Stattdessen markierten die Lautzerter durch Tomic (88., Foulelfmeter) und Tim Lang (90.+7) den 4:1-Endstand.

„Wir waren heute einfach effizienter in der Chancenverwertung. Dadurch haben wir ein Spiel auf Augenhöhe für uns entscheiden können“, traf SG-Coach Nihad Mujakic nach dem Abpfiff den Nagel auf den Kopf.

SG Lautzert-Oberdreis/Berod: Vincek, Marquart, Krebs, Lang, Foniq (90.+5), Soldo, Cedeno, Wolf, Niedergesäß (82. Simonovic), Vucemilonic (77. Brabander), Tomic (90.+3).

VfB Linz: Lück, Dillmann, M. Siljkovic, Manuel Rott (A. Siljkovic), Krupp (62. Becker), Fiebiger, Moritz Rott, Böcking, Anhäuser (63. Vucic), Schopp, Mamuti.

Schiedsrichter: Robert Depken (Koblenz).

Zuschauer: 100.

Torfolge: 1:0 Mihael Tomic (45.+2), 2:0 Marin Vucemilovic (50.), 2:1 Predrag Vucic (73., Foulelfmeter), 3:1 Tomic (88., Foulelfmeter), 4:1 Tim Lang (90.+7).

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot gegen den SG-Akteur Dominik Soldo, der Linzer Meris Siljkovic sah in der gleichen Szene den roten Karton (74.).

Vorschau

Dritter Spieltag Bezirksliga Ost: Am kommenden Sonntag empfängt der VfB Linz um 15 Uhr die SG Hundsangen/Steinefrenz-Weroth , die mit einer 1:2-Niederlage bei der SG Ellingen und zuletzt mit einem 4:0-Sieg gegen die SG Ahrbach/Heiligenroth gestartet ist. Beim Vorjahresfünften hat kein Spieler den Verein verlassen und wurde mit Marc Henkes vom Oberliga-Absteiger SG 2000 Mülheim-Kärlich ein enorm torgefährlicher Angreifer verpflichtet. Die Schützlinge von SG-Trainer Ralf Hannappel haben bekanntlich den Aufstieg in die Rheinlandliga im Visier und dürfen sich keinen Ausrutscher erlauben. Aber auch die Schuster-Truppe steht unter Erfolgszwang. Bei einer weiteren Niederlage ist der Fehlstart perfekt.

Zweite Runde Fußball-Rheinlandpokal: Drei Tage später ist der VfB Linz am Mittwoch um 19.30 Uhr im Rheinlandpokal bei der SG Wallmenroth/Scheuerfeld zu Gast. Die Kaiserberger haben den Ligakonkurrenten in guter Erinnerung. Am letzten Spieltag der vorigen Saison landete die Schuster-Elf einen 6:0-Kantersieg über die Westerwälder und geht als Favorit ins Rennen. LS

VfB-Neuzugang Florian Mamuti auf dem Weg zum SG-Kasten. Foto: Max Jäger

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