JSG Bendorf / Vallendar
Die D1 der JSG ist Vizemeister
40 grandiose Treffer gegen Mendig und insgesamt nur unter 200 Gegentore
Bendorf/Vallendar. Zu ungewohnter Zeit am Sonntagabend um 18.15 Uhr ging es in die Eifel zum Team von GW Mendig. Vermutlicherweise wegen dieser ungewohnten Zeit wurde der Anfang des Spiels komplett verschlafen. Die Gastgeber konnten mehrere Male die Abwehrspieler der JSG stehen lassen und frei auf das Tor werfen. Im Angriff konnten die Tore eigentlich nur durch körperliche Überlegenheit erzielt werden. Kombinationsspiel fand nicht statt. Mitte der ersten Halbzeit sah sich das Trainerteam beim Stand von 7:9 gezwungen, eine Auszeit zu nehmen. Anscheinend wurden die richtigen Worte gefunden, denn die Mannschaft konnte das Konzentrationslevel etwas anheben und bis zur Halbzeit einen Vorsprung von 9:21 erarbeiten.
Auch in der Halbzeitpause mussten noch einige Baustellen angesprochen werden. Zum Beginn der zweiten Halbzeit wurde dann schon kurz hinter der Mittellinie der Gegner angegriffen, um frühzeitig den Ball zu erobern. Den dadurch immer hektischer agierenden Mendigern wurde jetzt der Spielaufbau komplett verhindert und es hagelte einen Gegenstoß nach dem anderen. Zum ersten Mal in dieser Saison gelang jedem Feldspieler mindestens ein Tor. Mit dem Schlusspfiff gelang der 40. Treffer und somit sind die Getränke für die nächste Zeit gesichert. Endstand der Partie 13:40.
Damit erreichte das Team mit dem zweitbesten Angriff und der besten Abwehr (unter 200 Tore!) die Vizemeisterschaft in der Klasse hinter der ungeschlagenen JH Mülheim/Urmitz. Mit den Jungs von der anderen Rheinseite qualifizierte man sich nun für das Final Four um die Rheinlandmeisterschaft. Am 29. April trifft man auf die Mannschaften der JSG Hunsrück und TuS 05 Daun. In Irmenach werden dann in Halbfinale und Finale die Jungs den Titel „Rheinlandmeister“ ausspielen.
In Mendig spielten: Matthias Schumann im Tor, Max Schleier, David Bode, Linus Stritzke, Fynn Corcilius, Marco Brügel, Torben Berleth, Henri Lewin, Benedikt Eberle, Max Weber, Paul Schleier.
