Fußball-Rheinlandliga - Saison 2018/19 - aktuell
Die Eisbären unterliegen erneut
Sportfreunde kassieren gegen die SG Hochwald-Zerf ihre dritte Heimniederlage
Nentershausen. Geht den Eisbären wieder einmal die Luft aus im Kampf um die Meisterschaft? Auch nach der zweiten Partie in diesem Jahr steht der Tabellenzweite noch ohne Punkt dar. Glück das auch die Konkurrenz aus Morbach in diesem Jahr noch keinen Sieg landen konnte. Dafür aber kämpft sich der TuS Mayen zurück ins Rampenlicht. Die Eifelaner haben sich, mit ihrem 4:1-Erfolg beim FSV Trier-Tarforst, bis auf drei Punkte an das Team von Marco Reifenscheidt herangearbeitet, sodass das Duell am kommenden Samstag eine besondere Bedeutung aufweist. „Das war ein herber Rückschlag. Aber wir werden die Partie aufarbeiten und dann wieder angreifen“, gab sich Eisbären Coach Marco Reifenscheidt zwar enttäuscht aber auch angriffslustig. Zumindest die erste Halbzeit gab ihm Anlass dazu. Hier hatte seine Mannschaft das Spielgeschehen klar im Griff. Allerdings gab es nur selten gefährliche Torraumszenen. Trotzdem schienen die Gastgeber auf dem richtigen Weg. Zumal dann auch Marvin Kleinmann, nach einem Freistoß von Lukas Reitz, in der Nachspielzeit der Führungstreffer gelungen war. Umso überraschender das die Gäste, nur 120 Sekunden nach Wiederanpfiff, den Ausgleichstreffer erzielten. Patrick Dres war hier erfolgreich. Zerf agierte nun mit neuem Mut und kam in den folgenden zwanzig Minuten zu mehr Spielanteilen und auch den besseren Möglichkeiten. Bis zum Führungstreffer vom Matthias Burg, er traf mit einem Handelfmeter ins Schwarze, hatte auch unter anderem Dres weitere Gelegenheiten ungenutzt gelassen. Am Ende reichte aber dieser Handelfmeter zum Sieg für die Gäste, die ihren überraschenden Erfolg ausgiebig feierten. „Meiner Mannschaft ist es heute gelungen, vieles umzusetzen, was wir uns vorgenommen haben. Wir wollten gegen die spielstärkste Mannschaft der Liga früh stören damit diese nicht mit ihrem spielstarken Mittelfeld unter Druck setzen können“, so Spielertrainer Fabian Mohsmann in seinem Fazit.
Vorschau:
Der 24. August 2002 ist ein denkwürdiger Tag für den TuS Mayen. 7:5 gewannen die Eifelkicker seinerzeit, damals noch in der Oberliga Südwest, gegen die Sportfreunde Eisbachtal und sorgten dafür, dass der TuS weiterhin die Tabellenspitze zierte. Am Ende sprang für die Gastgeber Rang sechs heraus und die Eisbären mussten sogar in die Rheinlandliga absteigen. Es war übrigens das letzte Oberligaduell zwischen den beiden Traditionsclubs. Wenn die zwei aufeinandertrafen dann in der Rheinlandliga. Und hier sieht die Serie für die Gastgeber rabenschwarz aus. 0:3, 1:3, 0:2, 1:2, 0:3, 1:2, 1:2, 0:2 - sprich acht Spiele, acht Niederlagen folgten in der sechszehn Jahren nach dem letzten Oberligaduell. Vielleicht sind die Eifelaner somit der richtige Aufbaugegner für das Team von Marco Reifenscheidt. Denn aktuell bewegen sich die Serien der beiden Team komplett entgegengesetzt. Während der Tabellenzweite aus Eisbachtal aus den letzten drei Partien nur ein einen Punkt einfahren konnte, hat Mayen im gleichen Zeitraum sieben Zähler gesammelt. Bei einem Sieg der Mayener könnten diese nach Punkten mit den Eisbären gleichziehen. Im Hinspiel siegten die Westerwälder knapp mit 3:2.
Sportfreunde Eisbachtal: Erbse, Kleinmann, Hundhammer, Reitz, Tautz, M. Hannappel, Ernet, Müller (82. J. Hannappel), Parisi (57. Schuth), Meuer, Omotezako (71. Hanke). TH
