Lokalsport | 09.03.2020

Fußball-Kreisliga A Rhein/Ahr

Die Fortunen glauben weiter an sich

Kottenheim schwebt in Abstiegsgefahr – SV Rheinland Mayen holt im Nachholspiel ein 2:2 (1:0) gegen die SG 99 Andernach II

Mayen. Eine Woche vor dem Start nach der Winterpause ist die Tabelle der Fußball-Kreisliga A Rhein/Ahr mit dem Nachholspiel zwischen Schlusslicht SV Rheinland Mayen und der SG 99 Andernach II begradigt worden. Mit dem 2:2 (1:0)-Unentschieden ist der Mannschaft von Trainer Andreas Lanser zumindest ein Achtungserfolg gelungen.

Vor 30 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz im Netteal brachte Torjäger Manuel Schmitt die Gastgeber mit seinen beiden Treffern in der 19. und in der 78. Minute zwar zweimal in Führung, doch der Rheinlandliga-Reserve gelang durch Philip Oster (72.) und durch Neuzugang Tom Tiede (85.) jeweils noch der Ausgleich. Am Sonntag, 15. März, ist am 18. Spieltag der noch ungeschlagene Tabellenzweite SG Westum/Löhndorf um 15 Uhr im Nettetal zu Gast. Für die Rheinländer ist der Klassenverbleib mit nur fünf Punkten (ein Sieg, zwei Unentschieden) bei neun noch ausstehenden Spielen zwar rechnerisch weiterhin möglich, doch der Mayener Traditionsverein hat sich mit dem Abstieg abgefunden und will in der B-Klasse einen Neuanfang starten. Allerdings ohne Nils Lenerz, der sich nach der Saison 2019/2020 beim dann drei Klassen höher beheimateten Rheinlandligisten SG Eintracht Mendig/Bell beweisen will.

SV Rheinland Mayen: Aaron Gerling, Oleg Chelemei, Ole Einar Haupenthal, Lukas Wolbeck, Marcel Schmitt, Nils Lenzerz, Kevin Höldtke, Ibrahim Isler (82. Justin Rehder), Thomas Edgar Mahler (60. Yannick Masendorf), Manuel Schmitt, Vladimir Berngardt.

SG Hocheifel

Den zweiten Abstiegsplatz (mit fünf Punkten Rückstand auf das rettende Ufer) belegt momentan mit lediglich 16 Zählern (wie die punktgleiche SG Hocheifel Reifferscheid) die TuS Fortuna Kottenheim. Nach dem Rücktritt von Übungsleiter Trainer Peter Wünsch ist dem Bezirksliga-Absteiger die 100-prozentige Trendwende noch nicht gelungen. „Unsere Vorbereitung verlief gut, wir hatten eine hohe Trainingsbeteiligung“, schürt Bastian Gräf, der neue Mann auf der Kommandobrücke, Hoffnungen, dass der zweite Abstieg hintereinander doch noch vermieden wird. Kevin Groß und Lars Assenmacher, die sich der SG Eintracht Mendig/Bell angeschlossen haben, stehen allerdings nicht mehr zur Verfügung. Routinier Florian Stein hingegen hat signalisiert, der Mannschaft im weiteren Verlauf der Rückrunde auszuhelfen. In den Testspielen gab es einen 2:1-Erfolg bei der Reserve der SG Eintracht Mendig/Bell, ein 2:2 zu Hause gegen die DJK Plaidt und zum Abschluss am vergangenen Samstag im heimischen Waldstadion ein 3:2 gegen den Ligakonkurrenten Sportfreunde Miesenheim. Zum Auftakt nach der Winterpause müssen die Fortunen am Sonntag, 15. März, um 14.30 Uhr allerdings beim Spitzenreiter SV Oberzissen antreten, da droht gleich die nächste Niederlage.

SG Ettringen/St. Johann

Für den Tabellendritten SG Ettringen/St. Johann geht bei neun Punkten Rückstand auf Oberzissen nach ganz oben (voraussichtlich) nichts mehr. „Generell wollen wir unseren Platz halten und unsere Auswärtsbilanz verbessern“, verdeutlicht Dieter Schäfer, der Vorsitzende des JSV Ettringen. Neun Siegen in neun Heimspielen stehen ganze fünf Zähler in acht Partien in der Fremde gegenüber. „Die Vorbereitung verlief durchwachsen, sie hätte sicherlich besser laufen können. Wir hatten viele Kranke und Verletzte, der Karneval kam erschwerend hinzu“, erklärt Schäfer. Da der eigene Hybridrasenplatz gesperrt war, wurden alle Testspiele auswärts bestritten. Es gab zwei Niederlagen bei der SG 2000 Mülheim-Kärlich II (0:1) und beim SV Untermosel Kobern-Gondorf (2:3) sowie zwei Siege beim TV Mülhofen (3:2) und beim SV Remagen (7:3). Im Rahmen des 18. Spieltags wird das Team vom Hochsimmer am Samstag, 14. März, um 17 Uhr auf dem ungeliebten Hartplatz in Spessart von der SG Kempenich auf Herz und Nieren geprüft.

Alexander Huber von der SG Eintracht Mendig/Bell schnürt seine Fußballstiefel fortan für die SG Ettringen/St. Johann, Tom Tiede hat den Verein (bereits im Verlauf der Vorrunde) verlassen. Verlängert um ein Jahr wurde hingegen der Vertrag mit Übungsleiter Tomas Lopez. „Er ist ein überragender Trainer, der beim TuS Oberwinter über 15 Jahre in der Rheinlandliga und in der Bezirksliga gearbeitet hat“, schwärmt Schäfer in höchsten Tönen vom B-Lizenz-Inhaber. „Er bringt die Mannschaft taktisch und spielerisch auf ein anderes Niveau, auch menschlich ist er hervorragend. Von ihm erhoffen wir uns in der Zukunft noch einiges.“

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