Fußball-Rheinlandpokal 1. Runde - SG Puderbach/Raubach – VfB Linz 0:7 (0:3)
Die Gastgeber verzeichneten keinen Torschuss
Raubach. Der VfB Linz hat durch einen deutlichen 7:0 (3:0)-Sieg bei der SG Puderbach/Raubach die zweite Runde im Rheinlandpokal erreicht. David gegen Goliath – eine Formulierung, die über die 90 Minuten voll und ganz zutraf. Die Gäste waren dem A-Ligisten vom Anpfiff weg technisch und spielerisch hoch überlegen. Folgerichtig gingen die Kaiserberger durch Moritz Rott (16.) in Front. Fabio Schopp (37.) und Leonor Tolaj (45.+2) ließen mit ihren Treffern den 0:3-Halbzeitstand folgen. Auch nach der Pause hielt die Überlegenheit der Gäste an. Der neue Torwart Jan Lück blieb weiterhin arbeitslos, wurde lediglich durch die Rückpässe seiner Mitspieler beschäftigt. Der Einbahnstraßenfußball Richtung SG-Kasten ergab weitere Treffer. So erhöhten Schopp (51.), Linus Tücke (68.) und Manuel Rott (68.) auf 6:0, ehe Michael Fiebiger (71.) per Foulelfmeter den 0:7-Endstand erzielte. „Ich habe mich über die klasse Einstellung der Spieler gefreut, die auch in der zweiten Halbzeit nicht nachließ“, urteilte Schuster und meinte: „Es war eine gelungene Generalprobe für den kommenden Start in die Punkterunde.“
SG Puderbach/Raubach: Vis, Thul, Prangenberg, Hartstang, Schmalz, Bayer, Licht, Seiffge, Zimmermann, Schroedter, Schunk.
VfB Linz: Lück, Dillmann, Becker, Tolaj, Manuel Rott, Krupp, Fiebiger, Vucic, Moritz Rott, Böcking, Schopp.
Schiedsrichter: Julian Giesen (Giesenhausen).
Zuschauer:
Torfolge: 0:1 Moritz Rott (16.), 0:2 Fabio Schopp (37.), 0:3 Leonor Tolaj (45.+2), 0:4 Schopp (51.), 0:5 Linis Tücke (68.), 0:6 Manuel Rott (68.), 0:7 Michael Fiebiger (71., Foulelfmeter).
Vorschau: Zum Auftakt der Fußball-Bezirksliga Ost empfängt der VfB Linz bereits am Freitagabend um 20 Uhr die Sportfreunde Höhr-Grenzhausen, die aufgrund der Spielklassenreform von der Bezirksliga Mitte in die Staffel Ost umziehen musste. „Ich kann die die Spielklasse im Osten noch nicht richtig einschätzen“, gibt der Höhrer Trainer Stephan Roll zu. „Wir müssen uns auf viele unbekannte Gegner einstellen.“ Ähnlich sieht es VfB-Übungsleiter Schuster. „Der kommende Gegner ist für uns ein unbeschriebenes Blatt. Wenn wir aber die gute Form aus den letzten Begegnungen in die Meisterschaftsrunde transportieren können, rechne ich mit einem guten Start verbunden mit drei wertvollen Punkten“, ist Schuster überzeugt.
LS
