Lokalsport | 31.08.2016

Ruder-WM: Silber und Bronze für Diedrich und Wiesen

Die Goldmedaille wurde knapp verpasst

Bronze für den deutschen Achter. Es ist für Spitzensteuermann Jonas Wiesen (hintere Reihe, 10.v.l.) und seine Mannschaft (hinten,r.) schon eine Überraschung, bei dieser WM auf dem Siegerpodest zu stehen. Doch im Endlauf konnte die Mannschaft ihr Leistungspotenzial voll einsetzen und die Bronzemedaille gewinnen. Der Achter des Gastgeberlandes Niederlande (vorne) gewinnt Gold, Silber gehrt an die Briten (hinten,l).DRV/ Oliver Quickert

Rotterdam. Sie wollten wieder Edelmetall, Alexander Diedrich und Jonas Wiesen von der Rudergesellschaft Treis-Karden und haben es geschafft. Diedrich errang im Leichtgewichts-Vierer die Silbermedaille, Jonas Wiesen gewinnt im Achter Bronze bei der Ruder WM U23 auf der Willem- Alexanderbaan in Rotterdam.

Dabei waren beide Medaillen so nicht erwartet worden, denn der Vierer mit Schlagmann Alexander Diedrich fuhr in den Vorentscheidungen mit solcher Überlegenheit, dass auch mit Gold zu rechnen war. Alexander Diedrich und seine Mannschaft mit Hendrik Kaltenborn, Fabio de Oliveira (beide Berlin) und Felix Brummel (Münster) starteten schnell und gingen mit langen Ruderschlägen in Führung, die sie bis zur 1500 Meter Marke kontinuierlich vor dem Starterfeld mit Großbritannien, Polen, Japan, Schweiz und Italien ausbauten. Doch auf dem letzen Streckenviertel griffen die Italiener mit hoher Schlagzahl an und konnten mit dem deutschen Boot an der 1800 Meter- Marke gleichziehen. Ein kurzer harter Bord an Bord-Kampf entstand, den die Italiener für sich entscheiden konnten. Gold für Italien, Silber gewinnt das deutsche Boot und Bronze an Großbritannien.

Im Achter von Steuermann Jonas Wiesen saßen mit ihm vier weitere letztjährige Goldmedaillengewinner in dieser Bootsklasse, aber der aktuelle „Deutschlandachter U23“ hatte sich in den Vorentscheidungen nicht als Medaillenanwärter gezeigt und ging gar mit der schlechtesten Halbfinalzeit in den Endlauf gegen die Niederlande, Großbritannien, Ukraine, Rumänien und Italien. Im Endlauf geht der deutsche Achter mit dem der Niederlande schnell in Führung, doch dann schließen der britische und der ukrainische Achter auf und gehen am deutschen Boot vorbei. Während die Briten sich vor den Ukrainer platzieren und sogar den niederländischen Achter angreifen, rudert der deutsche Achter auf Rang vier. Doch auf den letzen 500 Metern geht der deutsche Achter mit der Schlagzahl hoch und kann sogar noch deutlich an dem ukrainischen Boot vorbei spurten. Die Niederlande gewinnt Gold, Silber geht nach Großbritannien und die Bronzemedaille geht an Deutschland.

Geträumt hatten sie schon von Gold, aber auch die Freude über den Gewinn der Silbermedaille im Leichtgewichts-Vierer ist groß (v.l.n.r.) . Alexander Diedrich (RG Treis-Karden), Felix Brummel (Münster), Fabio de Oliveira und Hendrik Kaltenborn (beide Berlin).DRV/Oliver Quickert

Geträumt hatten sie schon von Gold, aber auch die Freude über den Gewinn der Silbermedaille im Leichtgewichts-Vierer ist groß (v.l.n.r.) . Alexander Diedrich (RG Treis-Karden), Felix Brummel (Münster), Fabio de Oliveira und Hendrik Kaltenborn (beide Berlin).Foto: DRV/Oliver Quickert

Bronze für den deutschen Achter. Es ist für Spitzensteuermann Jonas Wiesen (hintere Reihe, 10.v.l.) und seine Mannschaft (hinten,r.) schon eine Überraschung, bei dieser WM auf dem Siegerpodest zu stehen. Doch im Endlauf konnte die Mannschaft ihr Leistungspotenzial voll einsetzen und die Bronzemedaille gewinnen. Der Achter des Gastgeberlandes Niederlande (vorne) gewinnt Gold, Silber gehrt an die Briten (hinten,l).Foto: DRV/ Oliver Quickert

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