Team Racing One Hella Pagid aus Andernach wird 15. beim Vierstundenrennen der VLN
„Die Pechsträhne ist durchbrochen“
Stammpiloten Christian Kohlhaas aus Andernach und Stephan Köhler aus Dreieich zeigten eine starke Leistung
Andernach. Pünktlich um 12 Uhr starteten 150 Rennwagen beim 59. ADAC Reinoldus Langstreckenrennen, das siebte Rennen zur größten Breitensportserie der Welt, der VLN Langstreckenmeisterschaft. Auf der 24,358 Kilometer langen Nürburgring-Nordschleife und des verkürzten Grand-Prix-Kurses ging es für die Teilnehmer aus Asien, Amerika und Europa um wichtige Punkte in der Meisterschaft. Auch in diesem Rennen war der Wettergott nicht auf der Seite der Motorsportler, denn es regnete stark. So war auch die Qualifikation ein Eiertanz auf rutschiger Strecke.
Dabei zeigten die beiden Stammpiloten Christian Kohlhaas aus Andernach und Stephan Köhler aus Dreieich des Racing One Teams aus Andernach ihre langjährige Erfahrung auf der schwierigsten Rennstrecke der Welt und rasten mit dem über 600 PS starken Ferrari 458 auf den guten 17. Startplatz. Der ist wichtig, weil die VLN-Rennen Sprintrennen über die Distanz von vier Stunden sind.
Und vom Start weg fuhren Köhler und Kohlhaas ein hervorragendes Rennen bei wieder mal ganz schwierigen Wetterbedingungen. Am Ende sprang der Klassensieg in der SP8-Kategorie heraus. Die harte Arbeit wurde mit Rang 15 im Gesamtergebnis belohnt, womit das Team um Teamchef Martin Kohlhaas und seine Fahrer rundum zufrieden war. „Stephan ist den Start bei schwierigen Wetterbedingungen gefahren.
Beim Boxenstopp, bei dem ich das Auto übernahm, wurden auch gleichzeitig Slickreifen montiert, denn die Ideallinie trocknete immer mehr ab. Es waren wirklich schwierige Mischbedingungen, was das Wetter anging. Doch nach einer Runde fing es wieder an zu regnen. Ich musste erneut zur Box, um auf Regenreifen zu wechseln. Ich bin dann auch den restlichen Stint zu Ende gefahren, was ganz gut ging, einige Stellen auf der Nordschleife waren nass und andere Stellen waren trockener, also ganz schwierig heute“, so Kohlhaas. „Stephan hat dann den letzten Stint übernommen und musste nach zwei Runden abermals an die Box, um auf profillose Pneus zu wechseln. So blieb es bis zur Zieldurchfahrt. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden. An den GT3-Autos kommen wir nicht vorbei, die fahren in einer eigenen Liga. Wir hoffen, dass es in den restlichen zwei Meisterschaftsrennen der VLN ebenso gut klappt.“
