Elftes Offenes Hallenfußballturnier der Verbandsgemeinde Mendig
Die SG 2000 Mülheim-Kärlich ließ nichts anbrennen
SV Eintracht musste mit dem vierten Platz zufrieden sein
Mendig. Die SG 2000 Mülheim-Kärlich hat das 11. Offene Hallenfußballturnier der Verbandsgemeinde Mendig für sich entscheiden können. Im Finale zeigte der Rheinlandligist der U19 der TuS Koblenz mit 5:0 deutlich die Grenzen auf und sicherte sich neben einem Pokal die 250 Euro Siegprämie. Der unterlegene TuS-Nachwuchs durfte sich über 150 Euro freuen. Die 100 Euro für den dritten Platz nahm die SG Weißenthurm mit an den Rhein, im Neunmeterschießen behielt der A-Ligist gegen den Veranstalter SV Eintracht Mendig mit 3:1 die Oberhand. Mülheim-Kärlich hatte im Halbfinale Weißenthurm und im Viertelfinale Vorjahressieger SG 99 Andernach jeweils mit einem 2:1-Erfolg aus dem Wettbewerb geworfen.
In der Vorrunde gab sich die SG 2000 nur gleich zum Auftakt eine Blöße, gegen die Mendiger Reserve reichte es nur zu einem 1:1-Unentschieden. „Ich glaube schon, dass wir der verdiente Sieger sind. Der Spaß am Hallenfußball war uns in jeder Begegnung anzusehen“, freute sich Mülheim-Kärlichs Allrounder Niklas Ternes. „Zudem hatten wir eine gesunde Mischung. Die zwei, drei Routiniers und die jungen Spieler haben sich perfekt ergänzt.“
Zufrieden zeigte sich auch Eintracht-Trainer Damir Mrkalj, obwohl sich sein Team nach dem 5:4 (2:2) nach Neunmeterschießen im Viertelfinale gegen den TuS Montabaur sowohl im Halbfinale gegen die U19 der TuS Koblenz mit 1:2 als auch im Neunmeterschießen gegen Weißenthurm geschlagen geben musste. „Wir haben das Halbfinale erreicht, das war sehr ordentlich. Da wir mit Carsten Thelen, Leonard Zerwas, Tim Montermann, Jamil Mohamad, Joel Maas von der A-Jugend, Michael Koch und Meris Ramic nur sieben Feldspieler zur Verfügung hatten, konnten wir keine zwei Blöcke stellen“, erklärte Mrkalj, der sich vor allem auf Torhüter Christian Rothbrust, den etatmäßigen Schlussmann der dritten Mannschaft, verlassen konnte.
„Wichtig war, dass sich niemand schwer verletzt oder überhaupt verletzt hat, das ist bei solchen Turnieren das Allerwichtigste. Es ist nichts passiert, alle hatten Freude. Auch für den Verein war es eine gelungene Aktion.“ Diesem Urteil schloss sich der neue Fußball-Abteilungsleiter des SV Eintracht Mendig an. „Die drei Schiedsrichter Lothar Thünker, Ronny Jäckel und Christoph Wolbring mussten nur selten eingreifen. Das Format mit Bande bei vier Feldspielern und einem mitspielenden Torwart hat sich ebenso wieder bewährt wie die Spielzeit über einmal zehn Minuten. Wir haben 175 Eintrittskarten verkauft, das kann sich sehen lassen“, resümierte Martin Fuchs. „Die über 20 Ehrenamtler haben wieder mal alles gegeben. Darauf sind wir stolz.“ Selbst der Frage, warum die Geldpreise nahezu halbiert wurden, wollte Fuchs nicht ausweichen: „Überall auf der Welt herrscht Krieg, alles wird teurer. Da müssen auch wir als Verein den Gürtel enger schnallen.“
Die SG Weißenthurm sicherte sich den dritten Platz. Martin Fuchs, Fußball-Abteilungsleiter beim SV Eintracht Mendig, überreichte einen Scheck über 100 Euro.
Im Viertelfinale behielt der Gastgeber im Neunmeterschießen gegen den TuS Montabaur die Oberhand, doch in der Vorschlussrunde war gegen die U19 der TuS Koblenz Endstation. Am Ende reichte es für das Team von Trainer Damir Mrkalj zum vierten Platz.
Auf dem Spielfeld ging es äußerst fair zu, auch wenn das Bild etwas anderes vermuten lässt.
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