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Der Sportbund Rheinland lud zur Sportabzeichen-Ehrung ein

Die Schulen im Rheinland sind spitze!

Die Schulen im Rheinland sind spitze!

Sie sind alle Gewinner: Die erfolgreichen Teilnehmer des Sportabzeichen-Wettbewerbes 2018, Vertreter der Vereine und Schulen sowie einzelne Sportler präsentieren sich auf der Anlage des TC Oberwerth. Foto: W. Höfer

24.05.2019 - 12:39

Region. Das Sportabzeichen im nördlichen Rheinland-Pfalz erlebt offenbar eine Renaissance. Noch nie wurden an den Schulen im Gebiet des Sportbundes Rheinland (SBR) mehr Sportabzeichen abgelegt als im Jahr 2018. Dieses erfreuliche Ergebnis verkündete SBR-Präsidentin Monika Sauer bei der Sportabzeichen-Ehrung in Koblenz. Wurden 2010 noch 9.676 Sportabzeichen an Schülerinnen und Schüler vergeben, waren es im vergangenen Jahr bereits 14.586 - eine Steigerung um 33,7 Prozent. „Das freut uns sehr! Offenbar wird unser Bemühen mehr und mehr belohnt, Partner für das Sportabzeichen zu finden“, sagte Monika Sauer. So unterhält der SBR bereits in acht von 16 Sportkreisen Kooperationen mit den regionalen Sparkassen. „Dort, wo die Sparkassen jedes abgelegte Sportabzeichen direkt mit einem Festbetrag an Schule und Verein fördern, sind die Zuwächse signifikant“, sagte Monika Sauer. Auch bei den Vereinen zeigt die Tendenz nach oben. So wurden hier 10.477 Sportabzeichen verliehen, ein Plus von 6,4 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Demnach entfallen rund 57 Prozent aller Sportabzeichen auf die Schulen im Rheinland, rund 41 Prozent gehen an die SBR-Vereine. Verteilt auf Altersklassen wurden 2018 mehr als drei Viertel aller Sportabzeichen (18.920) von Jugendlichen erworben, was eine Zunahme von 1.762 Abnahmen bedeutet. Aber offenbar sind die erwachsenen Sportabzeichen-Absolventen fitter als die jungen. So legten rund 67 Prozent der Erwachsenen das Sportabzeichen in Gold ab, wohingegen nur 30 Prozent der Kinder und Jugendlichen die goldenen Bedingungen erfüllten.

Bei der jährlichen Sportabzeichen-Ehrung des Sportbundes werden nicht nur Vereine und Schulen mit den meisten Abnahmen ausgezeichnet, sondern auch Einzelpersonen, die in ihrem Sportlerleben bis zu 60 Mal die Bedingungen für das Deutsche Sportabzeichen erfüllt haben. Diese stolze Zahl erreichte Rainer Esch vom VfB Linz. Für den 78-Jährigen ist das Training, um jährlich die Sportabzeichen-Bedingungen zu erfüllen, Lebenselixier. Seine Fitness demonstrierte Esch auch beim Tennisspiel auf der weitläufigen Anlage des TC Oberwerth, wo das sportliche Rahmenprogramm der Sportabzeichen-Ehrung absolviert wurde. Zur Sportabzeichenfamilie des Jahres wurde die fünfköpfige Familie Braun vom TV08 Baumbach gewählt, die zum vierten Mal in Folge das Deutsche Sportabzeichen gemeinsam bestritten hat.


Die Sportabzeichen-Ehrungen im Überblick


Vereinswettbewerb: Gruppe eins mit bis zu 400 Mitgliedern. Erster Platz: VfL Jünkerath (Kreis Vulkaneifel), 245 Mitglieder, 256 Abnahmen, 104,5 Prozent. Zweiter Platz: Shinbo Do Karate Eifel (Kreis Cochem-Zell), 46 Mitglieder, 45 Abnahmen, 97,8 Prozent. Dritter Platz: Sportfreunde Westerburg (Kreis Westerwald), 82 Mitglieder, 70 Abnahmen, 85,4 Prozent.

Gruppe zwei mit 401 bis 600 Mitgliedern: Erster Platz: TV 08 Heppingen (Kreis Ahrweiler) 412 Mitglieder, 345 Abnahmen, 83,7 Porzent. Zweiter Platz: DLRG Bad Neuenahr-Ahrweiler (Kreis Ahrweiler) 544 Mitglieder, 191 Abnahmen, 35,1 Prozent. Dritter Platz SV Orenhofen (Eifelkreis Bitburg-Prüm), 432 Mitglieder, 146 Abnahmen, 33,8 Prozent.

Gruppe drei mit 601 bis 900 Mitgliedern: Erster Platz: VfL Hillesheim (Vulkaneifel) 610 Mitglieder, 199 Abnahmen, 32,6 Prozent. Zweiter Platz: Sportverein Gerolstein (Vulkaneifel), 830 Mitglieder, 166 Abnahmen, 20 Prozent. Dritter Platz: TV 08 Baumbach (Westerwald) 871 Mitglieder, 172 Abnahmen, 19,8 Prozent.

Gruppe vier ab 901 Mitgliedern: Erster Platz: TV Kastellaun (Rhein-Hunsrück), 989 Mitglieder, 317 Abnahmen, 32,1 Prozent. Zweiter Platz: TV Sinzig (Ahrweiler) 1014 Mitglieder, 301 Abnahmen, 29,7 Prozent. Dritter Platz: TuS Daun (Vulkaneifel) 1324 Mitglieder, 321 Abnahmen, 24,2 Prozent.


Rangliste Sportabzeichen-Schulwettbewerb Rheinland-Pfalz


Folgende Schulen aus dem Sportbund Rheinland waren erfolgreich:

Gruppe eins bis 150 Schüler/innen: Zweiter Platz: Erich-Kästner-Grundschule Hundsangen, 88 Schüler/innen, 80 Abnahmen, 90,9 Prozent.

Gruppe zwei mit 150 bis 300 Schüler/innen: Zweiter Platz: Grundschule Hillesheim, 226 Schüler/innen, 201 Abnahmen, 88,9 Prozent.

Gruppe drei mit 301 bis 500 Schüler/innen: Zweiter Platz: Grundschule Siershahn, 304 Schüler/innen, 201 Abnahmen, 66,1 Prozent. Dritter Platz: Thomas-Morus-Gymnasium Daun, 462 Schüler/innen, 276 Abnahmen, 59,7 Prozent

Gruppe vier mit 501 bis 750 Schüler/innen: Zweiter Platz: Blandine-Merten-Realschule Trier, 568 Schüler/innen, 471 Abnahmen, 83,1 Prozent.

Dritter Platz: Paul-Schneider-Gymnasium Meisenheim, 606 Schüler/innen, 447 Abnahmen, 73,8 Prozent.


Persönliche Ehrungen


Sportabzeichen mit der Zahl 60: Rainer Esch (VfB Linz).

Sportabzeichen mit der Zahl 55: Werner-Johann Keßler (TV Engers), Dr. Karl-Heinz Musseleck (Wittlicher Turnverein), Siegfried Horn (TuS 05 Daun) und Hans Werner Müller (TuS Kirn).

Sportabzeichen mit der Zahl 50: Roland Moock (TV Sinzig 08), Helmut Werner (TSG Idar-Oberstein).

Sportabzeichen mit der Zahl 45: Winfried Krämer (VFR Koblenz Karthause), Marie Breitbach (TV Weißenthurm), Dorothee Fillmann (TuS Kirschweiler), Hans Dott (SV Urmitz), Kurt Schüller (SV Urmitz) und Klaus-Dieter Welker (VfL Altendiez).

Sportabzeichen mit der Zahl 40: Anita Müller (TuS Ahrweiler), Gisela Leffler (BSV Pfaffendorf), Alfons Brück (TV Bitburg), Jürgen Burbach (MTV Bad Kreuznach), Christiane Heil (SV Urmitz), Dr. Rudolf Peil (TV Sinzig), Heinz-Gerhard Klein (Wittlicher Turnverein), Hermann-Josef Blang (TV Ehrang) und Hartmut Brosell (Post-SV Remagen).

Pressemitteilung des

Sportbundes Rheinland e.V.

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Uwe Klasen:
Fr. Merkel sagte vor kurzem in der Sitzung der Unionsfraktion: „Die Union müsse endlich Schluss machen mit ihrem „Pillepalle“ in der Klimapolitik – es brauche jetzt Beschlüsse, die zu „disruptiven“ Veränderungen führten.“ ---- Wir Bürger / Wähler müssen aufpassen (!) dass daraus kein „grünes Ermächtigungsgesetz“ wird!
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Zum Leserkommentar von Patrick Baum: Ja, man kann sich daran erinnern, wie euphorisch Joachim Paul und die AfD nach dem Burkini-Verbot waren. Die ganze Angelegenheit wurde schön plakativ vermarktet. Aber es ist ein Rohrkrepierer. Weil Paul und die AfD die Sache mit dem Burkini-Verbot nicht zu Ende gedacht haben. Das "nicht zu Ende denken" ist typisch für Joachim Paul. Paul denkt eben nur bis zum nächsten Facebook-Posting oder bis zur nächsten Pressemitteilung. Ob Joachim Paul und die AfD Koblenz etwas daraus lernen? Wohl kaum.
Patrick Baum:
Und wieder ist die AfD in Koblenz mit Joachim Paul bei einem ihrer spärlichen Vorhaben kläglich gescheitert. Gerade Joachim Paul hat das vorübergehende Burkini-Verbot in Koblenzer Bädern in AfD-Pressemitteilungen groß gefeiert und als riesigen AfD-Erfolg dargestellt. Wieder einmal ist Paul gescheitert. Aber es ist zu erwarten, daß der Verlierer Joachim Paul die Nachfolge von Uwe Junge als AfD-Landesvorsitzender antritt.
L. Koch:
Hallo, ich war gestern mit meinem Enkel in der Zirkusvorstellung des Zirkus Krone. 1. waren überhaupt keine Elefanten da und 2. keine 40 Löwen und Tiger. Die Hälfte kommt hin. Bei der Wahrheit muss man schon bleiben! Ich bin auch kein Freund von Wildtieren oder überhaupt Tieren im Zirkus und hatte mir Mandana etwas anders vorgestellt. Dachte, dass keine echten Tiere, dafür Menschen mit Tierkostümen darin vor kommen würden. Mein Enkel war natürlich begeistert von der Show mit den Löwen und Tigern. Ich selbst war in meinem Leben drei Mal im Zirkus und habe noch nie eine Show mit Großkatzen mit einer solchen Harmonie und Sanftmut gesehen! Sie sind ja nicht frei geboren und daher zahm, obwohl immer ein Restrisiko bleibt. Trotz der tollen Show bin auch ich für einen Zirkus ohne Tiere! Sie können halt nicht Art gerecht gehalten werden. Die restlichen Shows und Clownerien waren so toll, dass es keine Tiere braucht! In einem modernen Zoo wird man den Tieren wenigstens annähernd gerecht.
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