Fußball-Bezirksliga Ost: SG Müschenbach/Hachenburg – VfB Linz 2:3 (1:1)
Die Schuster-Elf trifft auf einen hoch motivierten Gegner
Hachenburg. Am 25. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost setzte sich der VfB Linz bei der heimstarken SG Müschenbach/Hachenburg nach einer kampfbetonten und spannenden Partie verdient mit 3:2 (1:1) durch und unterstrich seine Ambitionen auf Meisterschaft und Aufstieg in die Rheinlandliga. Die Schuster-Schützlinge trafen auf einen hochmotivierten und kampfstarken Gegner, der von Anfang an mutig Paroli bot und früh in Führung ging.
Nach Vorarbeit von Peter Kempf tauchte Dawid Rystwej (10.) frei im Linzer Strafraum auf und netzte zur 1:0-Führung ein. Ein Treffer, der die Kaiserberger aber nicht beeindruckte und fünf Minuten später durch Fabio Schopp den 1:1-Ausgleich markierten. In der Folgezeit standen Kampf und Einsatz im Mittelpunkt, klare Tormöglichkeiten blieben Mangelware. Nach der Pause sahen die 150 Zuschauer eine Linzer Elf, die das Geschehen dominierte und innerhalb von drei Minuten auf die Siegerstraße stürmte. In der 47. Minute war es Michael Fiebiger, der einen Konter routiniert zur 1:2-Führung abschloss. Nur drei Minuten später erhöhte Adis Siljkovic per Handelfmeter auf 1:3. In der Folgezeit verpassten die Kaiserberger die endgültige Entscheidung, nutzten ein halbes Dutzend Torchancen nicht. Die Gastgeber zeigten in der Schlussphase eine starke Reaktion und stemmten sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage. In der 82. Minute mit Erfolg, als Konstantin Pickel mit einem sehenswerten 20-Meter-Freistoß auf 2:3 verkürzte. Danach warfen die Westerwälder alles nach vorn und hatten Pech mit einem Aluminiumtreffer. Schließlich besaßen die favorisierten Gäste das berühmte Quäntchen Glück und einen starken Torwart Peter Stegemann, um drei wertvolle Punkte im Kampf um die Meisterschaft einzufahren. „Wir haben die Tore nach der Halbzeit gut herausgespielt und über die Außenbahnen ständig Druck gemacht“, analysierte der VfB-Co-Trainer Yannic Böcking, der den abwesenden Chefcoach Thomas Schuster vertrat und ergänzte: „Dazu hatten wir eine gute Strafraumbesetzung, die uns die Tore ermöglicht hat.“ Im Lager der Platzherren ärgerte sich Trainer Lukas Haubrich über die Niederlage und meinte: „Das 1:1 zur Halbzeit war verdient, aber durch die ersten fünf Minuten nach der Pause machen wir uns den kompletten Plan kaputt. Danach haben wir den Kampf aber gut angenommen. Aufgrund unserer guten Torchancen wäre eine Punkteteilung gerecht gewesen.“
SG Müschenbach/Hachenburg: Aust, Bonn (59. Pickel), Schwendt (74. Raack), Weber, Heinen, Kempf, Klöckner, Hüsch, Pfeiffer (89. Schug), Rystwej (76. Günter), Schneider (54. Zules Muriel).
VfB Linz: Stegemann, Moritz Rott, Schlebach, Dillmann, Jelinic (59. M. Siljkovic), Krupp, A. Siljkovic (74. Vucic), Becker, Manuel Rott, Fiebiger, Schopp (90.+1 Nürnberg).
Schiedsrichter: Manuel Mück (Arzheim).
Zuschauer: 150.
Torfolge: 1:0 Dawid Rystwej (10.), 1:1 Fabio Schopp (15.), 1:2 Michael Fiebiger (47.), 1:3 Adis Siljkovic (50. Handelfmeter), 2:3 Konstantin Pickel (82.). LS
