Lokalsport | 07.09.2016

Fußball-Rheinlandpokal 2. Runde – Saison 2016/17

Dramatisches Derby endet mit einem Elfmeterschießen

Eisbären retteten sich bei der SG Hundsangen ins Elfmeterschießen

Mit der zweiten Rheinlandpokalrunde wurden vom FV Rheinland, unter der Woche, auch in der Verbandsgemeinde Montabaur zweimal Fußball angeboten. Vor allem beim Spiel der SG Hundsangen bekamen die gut 300 Zuschauer alles geboten, was das Fußballherz begehrt.

SG Elbert – FV Engers 0:5 (0:3)

Wie erwartet siegte der FV Engers, im Rheinlandpokalspiel der zweiten Runde, bei der SG Elbert mit einem deutlichen 5:0. Zunächst sah es aber nicht nach einem so klaren Erfolg des Rheinlandligisten aus. Die Gastgeber hielten recht gut mit und hatten in der Anfangsphase durch Franz Müller, Christian Stera und Jonas Klotz einige Gelegenheiten zum Führungstreffer. Der FVE war wesentlich effektiver. Praktisch mit der ersten Gelegenheit gelang hier auch die Führung. Nach einem Foulspiel an Sascha Kaiser verwandelte Björn Kremer (17.) den Strafstoß sicher zum 1:0. Nachdem Sascha Kaiser sechs Minuten später und Christof Fink (35.) das Ergebnis weiter nach oben schraubten, war die Partie bereits vor der Pause entschieden. Trotz des klaren Rückstandes spielten die Hausherren weiter munter mit ohne für ihr engagiertes Auftreten belohnt zu werden. Engers dagegen konnte noch zweimal jubeln. Nach dem vierten Treffer von Manuel Splettstößer (51.) sorgte Yannik Finkenbusch zwei Minuten vor Spielende für den klaren Endstand. „Also die Einstellung war ok. Schade, dass die Mannschaft dafür nicht belohnt wurde“, ärgerte Elberts Coach sich nur über die zahlreichen teilweise unnötigen Gegentore. „Ein verdienter Sieg“, freute sich Sascha Watzlawik nach der Partie. „Heute konnten Spieler, die ansonsten nur eingewechselt werden zeigen, was sie draufhaben. Man hat aber gesehen, dass man auf sie zählen kann“.

SG Elbert: Jung, Höber (65.Pissarius), Silbernagel, Gombert, M.Müller, Kexel, F.Müller, Stera (46.Simon), Klotz, Brand (58.Bode), Schaaf.

FV Engers: Linnig, Kremer (59.Libaki), Kneuper, Peifer, Freisberg, Naric, Merkler (65.Kramer), Kaiser, Schlesinger, Fink (71.Finkenbusch), Splettstößer.

SG Hundsangen/Obererbach – Spfr.Eisbachtal 6:7 n.E. (3:3, 2:2)

Unglückliches Pokal aus für die SG Hundsangen/Obererbach. Erst im Elfmeterschießen musste sich der Bezirksligist dem ambitionierten Rheinlandligisten geschlagen geben. In den 120 zuvor gespielten Minuten erlebten die gut 300 Zuschauer ein abwechslungsreiches Derby, in dem die Gäste den besseren Start hatten. Innerhalb von drei Minuten hatten die Sportfreunde durch Max Olbrich (31.) und Manuel Haberzettl (33.), per Foulelfmeter, eine zwei Tore Führung erarbeitet. Doch die Gastgeber steckten nicht den Kopf in den Sand und kämpften sich zurück in die Partie. Nachdem dann Kelvin Rodrigues Lima, nach einer knappen Stunde, den Anschlusstreffer markiert hatte, wurden die SGH immer couragierter. Und sie sollten für die Bemühungen belohnt werden. In der 66 Minute war es erneut Lima, der mit einem Schuss ins lange Eck, für den Ausgleich sorgen konnte und so seiner Mannschaft die Verlängerung ermöglichte. Und hier schien dann sogar die Überraschung möglich. Sebastian Schneider traf in der 95. Minute zum Führungstreffer für das Bezirksligateam. Und diese Führung hatte bis zur 119. Minute bestand. David Röhrig war es, der seine Mannschaft ins Elfmeterschießen rettete. Hier hatte dann Eisbachtal die besseren Nerven, da mit Max Olbrich, Jannik Ernet, David Röhrig und Manuel Haberzettl vier Akteure ihre Elfmeter nutzen konnten. Nach Spielende überwog dann auf Seiten der Gastgeber der Stolz einem Top-Team der Rheinlandliga so lange Paroli geboten zu haben. „Das war aller Ehren wert, was die Mannschaft hier gezeigt hat. Wir haben 120 Minuten mit den Sportfreunden Schritt halten können“, strahlte Spielertrainer Michael Schlimm nach der Partie.

SG Hundsangen: Schmitt, Brühl, Janik Hannappel (70.Schneider), Schlimm, N.Steinebach, Leonardi, D.Hannappel, F.Steinebach (107.Ishiyama), Nogi, Jung, Lima (78.Faulhaber).

Sportfreunde Eisbachtal: Heinz, Julian Hannappel (68.Roehrig), Kleinmann (105.Dietz), Zabel, Haberzettl, Olbrich, Stahlhofen, Omotezako (67.Ernet), Schmalz, Schuth, M.Hannappel. TH

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