Fußball-Bezirksliga Mitte
Drei wertvolle Punkte
SG Vordereifel – FC Cosmos Koblenz 3:1 (1:0)
Laubach. In der Fußball-Bezirksliga Mitte setzte sich die SG Vordereifel nach einer abwechslungsreichen Partie gegen den Tabellenachten FC Cosmos Koblenz verdient durch und fuhr drei wertvolle Zähler für den Ligaerhalt ein. „Es ist wichtig, dass wir in dieser Situation, in der wir sind, unsere Heimspiele gewinnen“, erklärte SG-Trainer Jörg Bach und fuhr fort: „Ich denke, das haben wir diszipliniert gemacht.“
Bach hatte die Koblenzer vor einer Woche bei ihrem 2:1-Sieg über den Tabellenführer TSV Emmelshausen beobachtet und seiner Mannschaft entsprechende Vorgaben ins Buch geschrieben. „Mir war klar, dass Cosmos individuell sehr gut besetzt ist und deshalb versucht über Eins-gegen-Eins-Situationen zum Erfolg zu kommen“, verriet der Ex-Profi, dessen Schützlinge die Räume eng machten und scheuten – bis auf eine kurze Phase nach der Pause – kaum einen Zweikampf. Das gefiel den Gästen überhaupt, die ratlos wirkten und verstärkt mit einfallslosen langen Bällen operierten. Das gefiel wiederum den Platzherren, die in einer an aggressiven Strafraumszenen armen ersten Halbzeit in Führung gingen. Der Koblenzer Fabian Künzel hatte eine Flanke von Steffen Diensberg mit der Hand geblockt und Patrick Stein (37.) den fälligen Strafstoß zum 1:0-Pausenstand verwandelt. Nach der Halbzeit dominierten zunächst die Gäste, auch weil die Platzherren den Einsatz aus der ersten Halbzeit vermissen ließen. Die Cosmos-Offensive wusste aber mit den Freiheiten nicht viel anzufangen. Lediglich ein Zehn-Meter-Volleyschuss über den SG-Kasten des FC-Angreifers Anil Buerue (57.) fiel unter die Kategorie „nennenswerte“ Torchance. Die einheimische Angriffsreihe zeigte kurze Zeit später, wie es besser gemacht wird. Innerhalb von drei Minuten hievten sich die Bach-Schützlinge nach Toren von Tobias Hartmann (66.) und Torjäger Stein (69.) auf die Siegerstraße. Der 1:3-Anschlusstreffer durch den Koblenzer Spielertrainer Admir Softic (88.) war am Ende nur noch eine Ergebniskosmetik. „Müllenbach hat das gut gemacht“, lobte Softic nach dem Abpfiff die Heimmannschaft und blickte warnend auf die eigene Situation: „Wir müssen jetzt aufpassen, dass wir nicht noch unten reinrutschen.“
SG Vordereifel: Sesterhenn, Röhrig, Williams, Mono, J. Hartmann, T. Hartmann, Hübel, Diensberg, Stein (84. Stripling), Hammes (87. Stroh)
Vorschau
Am Sonntag ist die SG Vordereifel um 14.30 Uhr bei der ebenfalls abstiegsgefährdeten SG Westum/Löhndorf zu Gast. Im Hinspiel gewann die Bach-Elf nach Toren von Matthias Tutas, Pascal Schenk und Markus Thönnes mit 3:1. Die Kombinierten aus Westum und Löhndorf setzen in erster Linie auf ihre Kampfkraft und unkomplizierte Spielweise sowie auf den roten Aschenplatz in der Anbrück. Auf ihre Offensivkraft setzten beiden Teams eher nicht. Die SG Vordereifel mit 29 Toren und die SG Westum mit 30 Toren in 24 Spielen - Torjubel wird in beiden Lagern kleingeschrieben. Vieles deutet auf eine torlose Partie hin. Die Anhänger beider Teams würden sich über mehr mit Sicherheit freuen. LS
