Mieler Dressursportgemeinschaft
Dressurreitsport auf höchstem Niveau mit interessantem Rahmenprogramm
Kunst und Kultur rund um das Pferd auf dem Margarethenhof - Auch Nachwuchspferde und junge Reiter zeigten ihr Können
Miel. Die „Mieler Dressursportgemeinschaft“ um die Vorsitzende Lydia Schäfer-Bruckschen und ihre Stellvertreterin Judith Bolde hat sich seit ihrer Gründung 2016 der Dressur verschrieben und richtete jetzt bereits zum vierten Mal die „Mieler Reitkultur“ aus, ein Reitsportturnier mit Kunst und Kultur rund um das Pferd. Drei Tage lang wetteiferten dressurbegeisterte Reiter aller Altersstufen und Leistungsklassen in insgesamt zehn Wettbewerben um die Siegerpreise und stellten damit unter Beweis, dass diese Veranstaltung mittlerweile einen hohen Stellenwert unter den Reitsportfreunden in der Region besitzt.
Sogar aus Bremen kamen Teilnehmer angereist
Vom jungen Reitanfänger bis zum erfahrenen Turnierreiter hatten dabei alle Leistungsklassen Gelegenheit, sich mit ihresgleichen zu messen. Denn es gab Wettbewerbe für Einsteiger und Anfänger, aber auch mittelschwere und schwere Prüfungen bis hin zum Sankt Georg Spezial * für ambitionierte Dressurreiter. Auf dem 40 mal 70 Meter großen Dressurgeviert war all das möglich, für die Nachwuchsturniere wurde der Platz entsprechend verkleinert. So war es auch kein Wunder, dass die Reiter mit ihren Pferden sogar bis aus Bremen anreisten, führte doch der Förderkreis für Amateur- und Breitenreitsport (FAB) sein Bundesfinale im Rahmen der Veranstaltung durch.
Den Freitag hatten die Veranstalter als „Tag der Jungpferde“ ausgelegt für Vierbeiner zwischen vier und sechs Jahren in den Leistungsklassen A, L und M. Hier konnten sich junge Pferde und eher unerfahrene Reiter ihre ersten sportlichen Sporen verdienen. Am Samstag waren alle Altersklassen am Start, und das bis hin zur mittleren Schwierigkeitsstufe M. beliebt war auch das Ponyreiten für die kleinen Gäste, hier konnten hoffnungsvolle Nachwuchs-Reiter ihre ersten Begegnungen mit den Pferden machen. Im Anschluss an das FAB-Finale gab es auch eine interessante Voltigier Show.
Vorjahressieger verteidigte den Titel
Den sportlichen Höhepunkt bildete jedoch der Sonntag mit dem hochklassigen Sankt Georg Spezial-Wettbewerb, den wie im Vorjahr Ludger Neuhaus (Würselen) auf dem Wallach „Freiherr von Mirbach“ gewann, dessen stolze Besitzerin Judith Bolde, die stellvertretende Vorsitzende der Mieler Dressursportgemeinschaft, ist. Mit diesem mittlerweile elfjährigen Pferd, den sie schon als Fohlen in Wickrath gekauft hatte, hat sich die ambitionierte Reiterin übrigens selbst für die deutschen Amateur-Meisterschaften qualifiziert, die am Wochenende in Riesenbeck stattfinden.
Die Sieger in den einzelnen Klassen nahmen nach dem Wettbewerb Geld- und Sachpreise entgegen, die von verschiedenen Sponsoren zur Verfügung gestellt worden waren, und natürlich die beliebten Siegerschleifchen des Turniers und sogar Paradedecken und Stallplaketten, die an den Pferdeboxen angebracht werden. Auch für Nichtreiter war an den drei Tagen jede Menge geboten, 15 Aussteller vom Sattelhersteller bis zur Versicherung und vom Aquatraining bis zur Glasmalerei, zeigten ihre Leistungsfähigkeit auf dem weitläufigen Gelände des Margarethenhofes. Und am Abend wurde bei Cocktails und guter Musik noch lange zusammen gefeiert.
JOST
Vom jungen Reitanfänger bis zum erfahrenen Turnierreiter hatten alle Leistungsklassen Gelegenheit, sich mit ihresgleichen zu messen. Foto: Volker Jost
