Lokalsport | 14.03.2018

Hertha Buschhoven in der Kreisliga B

Dritten Sieg in Folge erkämpft

Nervenschlacht gegen FC Pech endete 2:1

Eine zum Ende hin eher hektische Partie erlebten die Zuschauer in Buschhoven. privat

Rheinbach. Ein paar graue Haare mehr hat Buschhovens Trainer Mike Langer das Spiel gekostet, nach neun Minuten Nachspielzeit fand die Nervenschlacht gegen den FC Pech um kurz nach fünf aber schließlich ein Ende – mit gutem Ausgang für die Hausherren.

Dass die Partie am Ende noch hektisch werden sollte, war nach 45 Minuten nicht vorauszusehen.

Denn die Hertha, an diesem Tag erstmals mit Neuzugang Julian Pohl in der Startelf, startete nach einer Schweigeminute für den unter der Woche überraschend verstorbenen langjährigen Schiedsrichter des Fußballkreises Bonn Hans-Albert Vianden gut in das Spiel und ging auch gleich früh in Führung.

Von den Gästen war wenig zu sehen

Einen langen Freistoß aus dem Mittelfeld von Pohl nickte Kapitän Marvin Schuster aus spitzem Winkel von links sehenswert ins rechte Eck (7.). Keine zehn Minuten später war es Pohl selbst, der nach Ecke von Robin Hilgert per Kopf zum 2:0 traf (16.).

Buschhoven spielte gut, war präsent in den Zweikämpfen und immer wieder mutig im Offensivspiel. Von den Gästen war bis dato noch nicht viel zu sehen, lediglich einmal tauchte Stürmer Marc Pelzer alleine vor Simon Stute auf, der aber herausragend parierte (45.+1). Auf der Gegenseite verpassten Walther per Kopf (23.), Schallenberg aus 20 Metern (35.) und Bagkan (36.) sowie Schuster (38.) mit starken Abschlüssen jeweils nur knapp den dritten Treffer. Kurz vor dem Seitenwechsel musste Pohl verletzungsbedingt für Bernhard Schmitz weichen.

Anschlusstreffer aus dem Nichts

Auch im zweiten Durchgang hatten die Herthaner noch Möglichkeiten, das Spiel zu entscheiden, einmal scheiterte Fabian Brünagel am Außennetz (54.), zweimal parierte der gut aufgelegte Gäste-Keeper Daniel Baumstark nach Freistoß von Hilgert aus 20 Metern (65.) und nach Schuss von Schallenberg (77.). Die Partie verlief ansonsten recht unspektakulär, bis der Pecher Markus Schmidt in der 67. Minute mit einem Hammer aus dem Rückraum plötzlich den Anschlusstreffer erzielte.

Foulspiele häuften sich

Die Begegnung wurde nun zunehmend ruppiger und hitziger. Jeder Zweikampf war plötzlich heiß umkämpft und endete nicht selten mit einem Foulspiel. Auch einige Unsportlichkeiten von beiden Seiten verschärften die Stimmung.

Während den Gastgebern plötzlich die Kräfte schwanden und nur noch selten Entlastungsangriffe gelangen, witterte das Team aus Pech die Chance, noch einen Punkt mitzunehmen, und schlug die Bälle reihenweise in den Strafraum, wo entweder die an diesem Tage schier unüberwindbare Defensivreihe oder der aufmerksame Stute klärten.

Neun Minuten Nachspielzeit

Durch Zeitspiel, Verletzungen und Diskussionen dauerte die Nachspielzeit letztendlich ganze neun Minuten, in denen ein Angreifer der Gäste nach einem verunglückten, zu kurz geratenen Rückpass plötzlich im Eins-gegen-eins nur noch Simon Stute vor sich hatte, den Ball aber nicht im Tor unterbrachte.

So blieb es zum dritten Mal in Folge bei drei Punkten für Schwarz-Weiß, die damit weiter die Tabelle von vorne anführen.

Nach vier Heimspielen in Serie muss die Hertha nun dreimal auswärts ran. Zunächst am 18. März um 12.30 Uhr beim SV Wachtberg 1922 e.V. II, am 21. März um 19.30 Uhr in Lengsdorf und am 8. April um 13 Uhr in Niederbachem.

Stute, Schönenstein, Schuster (C), F. Brünagel, J. Brünagel, Pohl (40. Schmitz), Groth, Walther, Schallenberg (84. Dreßler), Hilgert, Bagkan (90. Appel).

Tore: 1:0 Schuster (7.), 2:0 Pohl (16.), 2:1 Schmidt (67.).

Eine zum Ende hin eher hektische Partie erlebten die Zuschauer in Buschhoven. Foto: privat

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