FSV Dieblich
„Echte Fründe ston zesamme“
Dieblich/Niederfell. „Echte Fründe ston zesamme“, ist ein bekannter und optimistischer Song der Kölner Musikgruppe „De Höhner“.
Die Fußball-Seniorenmannschaften der SG Dieblich/Niederfell haben das Glück, solche Freunde gefunden zu haben. Und die wohnen direkt vor Ort, nämlich im neben dem am Niederfeller Sportplatz gelegenen Herz-Jesu-Haus Kühr. Einer von ihnen unterstützt den lokalen Fußball schon seit vielen Jahren. Das ist Ibi Ghazi, der bereits vor der SG-Gründung für den FSV Dieblich als Spieler, als Schiedsrichter und unermüdlicher Helfer im Einsatz war. Heute leistet er zusammen mit Ute Hundshammer gute Dienste für die 1. Mannschaft beim Aufbau des Trainingsgeländes. Dass er außerdem bei den Spielen des Teams regelmäßig mit Video- und Fotokamera an der Seitenlinie steht, hat schon zu sehenwerten Schnappschüssen und Filmsequenzen geführt. Patrick Isack und Daniel Gerhards assistieren in ähnlicher Weise beim Trainings- und Spielbetrieb der 2. Mannschaft. Zu Fußballfans entwickelt hat sich das Quartett unter dem Einfluss des Dieblicher FSV-Vorstandsmitglieds Frank Dirschus, der schon seit langem ehrenamtlich im Haus Kühr tätig ist. Wenn es einmal nicht um Fußball geht, werden dort unter seiner Leitung rassige Duelle an der Tischtennisplatte ausgetragen. Zwischen den vier Bewohnern des Hauses und den Fußballern und Anhängern der SG Dieblich/Niederfell hat sich im Lauf der Zeit eine echte Freundschaft entwickelt. Aus Spaß an der Freude, sozusagen, und das ist immer ein gutes Zeichen.
Nur 27 Sportabzeichen verliehen
Nicht zufriedenstellend verlief die Sportabzeichensaison 2016. Lediglich 27 Sportabzeichen konnten in diesem Jahr mit der Folge verliehen werden, dass sich der Abwärtstrend der vergangenen Jahre fortgesetzt hat. Gründe hierfür mag es mehrere geben, doch darauf soll an dieser Stelle nicht eingegangen werden. Die Abteilung Sportabzeichen wird im kommenden Jahr versuchen, wieder mehr Sportler/innen für das Deutsche Sportabzeichen, die höchste sportliche Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports, motivieren zu können. Aber auch positives gibt es zu berichten. Wiederholungen im Erwachsenenbereich werden beim Sportabzeichen besonders ausgezeichnet. Nach fünfmaliger erfolgreicher Prüfung wird das Abzeichen Bicolor mit Zahl verliehen. Uwe Wolf erhielt das Abzeichen mit der Zahl 5, Norbert Escher kann sich sogar das Abzeichen mit der Zahl 20 anheften. Zum ersten Mal hat eine Familie im FSV Dieblich das Familiensportabzeichen zum zehnten Mal errungen.
Dazu ist es notwendig, dass mindestens drei Familienmitglieder aus mindestens zwei Generationen die Bedingungen für das Sportabzeichen erfolgreich erfüllt haben. Renate, Lena und Leon Reuß haben dies geschafft. Außer der Beteiligung am Sportabzeichenerwerb sind alle drei auch sonst noch sportlich aktiv.
Renate hält sich bei den Wingert-Walkers fit. Leon hat früher Fußball gespielt und ist zum Rudern gewechselt, wo er auch schon einige Erfolge nachzuweisen hat. Und von Lena weiß es mittlerweile fast jeder, dass sie große Erfolge im Rudern erzielt hat bis hin zur Junioren-Weltmeisterin. Es freut den FSV Dieblich außerordentlich, dass sich Lena trotz der großen sportlichen Erfolge auf höchster Ebene jährlich den Bedingungen des Deutschen Sportabzeichens in Dieblich stellt. Auch für Weltmeister sind die geforderten Disziplinen keine Selbstläufer, wird doch mit Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination die Vielseitigkeit des Sportlers überprüft.
