Lokalsport | 16.12.2016, 18:00 Uhr

Spannende Saison in der zweiten Tischtennis-Bezirksliga

Ein Blick in die Bilanzen

Kreis Ahrweiler. In der zweiten Bezirksliga gab es in der Hinrunde der Tischtennissaison 2016/2017 eine spannende und turbulente Halbrunde. Im Rennen um die Meisterschaft sind dabei noch drei Mannschaften. Zum einen Halbzeitmeister TTC Karla, der ebenso 17:3 Zähler aufweist, wie die SG Sinzig/Ehlingen II und dann ist ja noch mit 15:5 Zählern die stark verjüngte Mannschaft der TTG Kalenborn/Altenahr im Rennen.

Beim Blick in die Einzelbilanzen haben sich auf den Spitzenrängen der besten Spieler die „üblichen Verdächtigen“ versammelt. Karlas Spitzenmann Stefan Ockenfels teilt sich Platz eins bei je 18:2 Siegen mit Alexander Döll von der TTG Pellenz. Den dritten Platz nimmt mit 16:4 Siegen etwas überraschend Frank Rothhaß von der TTG Kalenborn/ Altenahr ein, der zwei Siege mehr verbuchte als Sinzigs Jürgen Füllmann (14:4). Rothhaß spielte seine wohl bisher beste Saison und freute sich vor allen Dingen auf den Sieg im direkten Vergleich gegen Jürgen Füllmann, den er zuvor noch nie bezwungen hatte. In der stark verjüngten Mannschaft der TTG Kalenborn/Altenahr spielt er damit so etwas wie die Rolle des Leitwolfs.

Wie gut sich die Nachwuchsleute der TTG geschlagen haben zeigt auch ein Blick in die Bilanzen. Denn die fielen allesamt hoch positiv aus. Dies gilt für Gabriel Nelles (11:5 in der Mitte) als auch für Tim Kreuzberg (11:4 unten) und Jonas Mönch (10:4 unten). Die sehr gute Leistung der Altenahrer wird eigentlich nur etwas getrübt durch die eher durchwachsenen Doppelbilanzen, denn hier schlagen im Gesamten nur 15:18 Siege zu Buche. Vor allem und gerade die Nachwuchsleute tun sich in den Doppeln noch etwas schwer.

Sicherlich die Überraschungsmannschaft der Hinrunde war der TTC Kripp. Die Kripper konnten sich erneut auf ihren Spitzenmann Andreas Schmickler (14:6) verlassen. So richtig Stabilität in Team brachte aber Neuzugang Franco Calabrese, der in der Mitte eine gute 12:5 Bilanz spielte. Zufrieden mit der Hinrunde kommt am Ende auch der SC Niederzissen mit Platz sechs bei einer Punktebilanz von 10:10 sein.

Die Zissener hatten vor allem am Anfang der Saison einige sehr unglückliche Niederlagen einstecken müssen. Und beim SCN war das mittlere Paarkreuz das Glanzstück. Altmeister Heinz-Josef Vendel blieb in seiner Comeback-Saison mit 8:0 ungeschlagen. Sascha Hasselbauer glänzte ebenfalls in der Mitte mit 15:2 Erfolgen. Das angestrebte Ziel Klassenerhalt scheint für die Niederzissener in der Rückrunde machbar zu sein. Sogar noch einen Platz hinter dem SCN liegt der TuS/PSV Bad Neuenahr Ahrweiler mit 9:11 Zählern. In der Kreisstadt gab es durchwegs nur durchwachsene Bilanzen. Schlusslicht sind fast schon erwartungsgemäß die TTF Remagen. Ein starker Kevin Müller der an der Spitze 15:5 spielte und damit auch auf Rang fünf der Gesamtwertung liegt, reicht da einfach nicht aus. Vor allem durch den Abgang von Pascal Grüne vor der Saison haben die Remagener als Aufsteiger deutlich an Spielstärke eingebüßt. Der Abstieg wird sich wohl nicht mehr vermeiden lassen.

In der Doppelwertung liegen übrigens Dominik Friedrich und Jörn Ockenfels vom SC Niederzissen mit 12:4 vorne. Punkgleich folgen Dennis Möhren und Oliver Schumacher (SG Sinzig/Ehlingen II) die allerdings bei ihren 8:0 Siegen ungeschlagen bleiben.

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