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Der 22. „Rheinecker Pfingstlauf“

Ein ganz besonderer Laufspaß für Kinder

223 Läuferinnen und Läufer sorgen für eine Rekordteilnehmerzahl

11.06.2019 - 08:26

Bad Breisig-Rheineck. Die Rheinecker Laufgemeinde veranstaltete auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit dem TuS Ahrweiler 1898 e.V. unter Aufsicht des Deutschen Leichtathletik-Verbands am Pfingstsonntag den traditionellen „Rheinecker Pfingstlauf“. 1998 im Rahmen eines Dorf-Kinderfests entstanden, hatte sich der Lauf über mehr als zwei Jahrzehnte hinweg zu einem traditionellen Event mit überregionaler Anziehungskraft entwickelt.

Verbandsbürgermeister Bernd Weidenbach begrüßte die vielen Teilnehmer und deren Familien: „Bei schönem Pfingstwetter gehört der Gang nach Rheineck zum traditionellen Pfingstlauf einfach dazu.“ Er selbst sei früher übrigens auch mitgelaufen, so Bernd Weidenbach. Sein Dank gelte dem Engagement aller Beteiligten für den guten Zweck, die Unterstützung an Krebs erkrankter Kinder. Erwähnt werden soll hier auch die Unterstützung durch die Bad Breisiger Geschäftswelt sowie der Brohler Mineralbrunnen und der KSK-Ahrweiler insbesondere.

Im Mittelpunkt standen hier ganz klar die Mini-Kids (wie die Veranstalter sie nennen), also weibliche und männliche Knirpse, die in unterschiedlichen Altersstufen und Distanzen von 200 bis 5.000 Metern laufen. Um es den kleinen Sprintern so leicht wie möglich zu machen und zu verhindern, dass enttäuschte Kindertränen fließen, legten die Veranstalter wieder großen Wert darauf, dass die Platzierungen nicht entscheidend waren, sondern das Prinzip „dabei sein ist alles“.

Der Erlös der Veranstaltung inklusive Startgelder, Kaffee und Kuchen, Bratwürste mit und ohne Pommes, Getränke und der großen Tombola mit 600 Losen, floss auch in diesem Jahr wieder an folgende Institutionen: Förderkreis für krebskranke Kinder Bonn, Kinderhospizverein Olpe, Friedenskinder Koblenz (für den Bau einer Schule in Kenia) sowie Verein Verwaiste Eltern RheinAhr e. V. Und gerade weil der mehr als gute Zweck im Focus steht, ist es so furchtbar schade, dass dieser 22. Rheinecker Pfingstlauf zugleich auch der letzte ist. Woran liegt das? Die vielen ehrenamtlichen Organisatoren und Helfer der „ersten Stunde“, die nach 22 Jahren teilweise selbst „in die Jahre gekommen“ sind, können einfach nicht mehr ersetzt werden, wenn sie ausscheiden. Zwar hieß es schon seit zwei Jahren, wir werden wohl aufhören müssen.

In diesem Jahr gilt die Entscheidung aber gewissermaßen als amtlich und wurde dem BLICK aktuell auch von Mitveranstalter und Moderator Reinhard Altenhofen bestätigt. Doch lassen wir diesen traurigen Aspekt erst einmal außen vor und freuen uns an den einzelnen Läufen.


Alle Kinder wurden belohnt


Beginnen wir mit dem ersten Start, dem Staffellauf mit 5 Runden über den abgesteckten Parcours der Schützenwiese. Erstaunlich, wie schnell diese Kinderbeinchen die Strecke zurücklegten. Stolze Eltern nahmen die Minisportler am Ziel in Empfang, meist mit einem Handy-Zielfoto. Die Siegerstaffel stellte die SG Bad Breisig. Gut zu erkennen waren die vielen erfolgreichen kleinen SG-Sportler an ihren orangefarbigen Trikots. Weiter ging es mit den verschiedenen Distanzen, gegliedert nach Altersgruppen sowie Mädchen/Jungen. Ja, auch die Erwachsenen durften mitlaufen, hier ging es dann um 5.000 Meter Laufen oder Walken. Im Detail sah das Programm für die Laufwettbewerbe so aus:

Kinder-Mixstaffel 5 x 200 m, Mini-Kids U6 (also unter 6 Jahre) 200 m, Kinder U8 350 m, Kinder U10/U12 550 m, Jugendliche U14/U16 1.000 m, Jedermann 5.000 m sowie Walking 5.000 m. Da die Läufe zum Teil nach weibliche/männliche Teilnehmer getrennt waren, gab es für die Zuschauer reichlich Starts und Zieleinläufe zu sehen. So etwas wie Langeweile kam jedenfalls nicht auf. Viele Familien nutzen auch das reichhaltige Kuchenangebot zum gemeinsamen Kaffeetrinken am Pfingstsonntag.

Wie schon erwähnt, sollten die kleinsten Teilnehmer/innen möglichst viel Spaß haben, unabhängig von der erreichten Platzierung. Darum gab es für alle Kids eine namentliche Vorstellung auf dem Podest, eine Urkunde und eine Medaille, überreicht von Brunnenkönigin Elena I. und/oder dem beigeordneten Karl-Heinz Bernardy. Für die allerkleinsten Teilnehmer hatten die Organisatoren sogar zusätzlich noch niedliche Stofftiere organisiert, die aber manchmal nur sehr schüchtern angenommen wurden. Man soll ja von Fremden nichts annehmen - und jetzt auf einmal doch!? Auf dem Siegerpodest „knubbelten“ sich die kleinen Läufer/innen, weil möglichst alle Protagonisten der verschiedenen Läufe aufs Podest sollten. Manchmal reichte der Platz natürlich nicht aus.

Wie sollen auch 30 Staffelläufer auf ein kleines Siegerpodest passen, das eigentlich für drei Leute gedacht ist?

Wer die Platzierungen im Einzelnen nachlesen möchte, findet diese im Internet unter www.rheinecker-pfingstlauf.de (unter Ergebnisliste 2019, detailliert aufgeführt über fünf Seiten). Sehr erfreulich das Abschneiden der heimischen Läuferinnen und Läufer, egal ob aus Nieder- oder Oberbreisig, aus Rheineck selbst, aus Brohl oder Brohl-Lützing. Ein toller Pfingstsonntag für viele Familien - übrigens auch aus Ahrweiler, da auch die „Trikids TuS Ahrweiler“ bei den verschiedenen Läufen gut vertreten waren und den erfolgreichen Breisigern ganz schön Kokurrenz machten. Für den Erfolg des Pfingstlaufs spricht auch die Teilnehmerzahl, die mit 223 Läuferinnen/Läufern einen Rekord darstellte. Wie schade, dass diese Erfolgsstory keine Zukunft mehr hat.

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13.06.2019 08:22 Uhr
Liesenfeld

Hallo Organisation,
Ich war dieses Mal beim Rheinecker zum ersten Mal. Auch in den frühere Jahren war ich beim Laufe nicht dabei, schade. Die Veranstaltung war sehr gut, gut orgarnisiert, gute Atmosphäre, Wetter sehrgut. Ich wünsche das die Veranstaltung auch in den Jahren weiter geht.

Mit freundlichen Gruß

Hans Liesenfeld



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Uwe Klasen:
Ökologischer Fortschritt stellt wich aktuell wie folgt dar: Durch die, von Lobbygruppen gesteuerte, verkorkste, unüberlegte, unnötige und, vor allem anderen, UNSOZIALE sogenannte Energiewende häufen sich die Meldungen über Werkschließungen und Unternehmensverlagerungen, auch Traditionsstandorte und bekannte Marken wie z.B. WMF sind betroffen! Die, auf diese Weise, wegbrechenden Arbeitsplätze können durch Öko-Unsinn-Beschäftigungsverhältnisse nicht annährend kompensiert werden!
juergen mueller:
Das "Endlosthema" KLIMANOTSTAND für Koblenz lässt uns nicht los - und das ist gut so. RZ 19.09.2019 - Scharfe Kritik von der FWG.ebenso richtig. Pilger/SPD macht das, was er offensichtlich am Besten kann:"Reden", verbunden mit markigen Worten und ebensolcher Versprechen,die keinen nennenswerten Wahrheitsgehalt haben - eben ein politischer Scheinriese ohne Wirkungsgrad.Ja, und von Heusinger/GRÜNE, ein sich neu als Fraktionsvorsitzender profilierender Grüner,dem anzuraten wäre,sich noch bewusster mit dem Thema Klima auseinander zu setzen. Mit einem liegen Wefelscheid/Altmaier falsch.Es hat in den vergangenen Jahren Beschlüsse/Entscheidungen für eine Verbesserung des Klimas gegeben,die aber entweder NICHT umgesetzt wurden,von vorneherein umstritten waren oder auf Jahre in einen Dornröschenschlaf verfielen.Was in anderen Städten kurzfristig möglich ist,scheitert in Koblenz einmal am fehlenden Geld u.der hinderlichen Gabe,etwas tot zu diskutieren,was unter die Dringlichkeitsstufe 1 fällt.
juergen mueller:
So wie es aussieht,werden wir in Koblenz bald einen KLIMANOTSTAND haben.SPD/GRÜNE spulen in der Ausgabe der RZ vom 18.09.2019,das herunter,was man schon x-mal gehört hat - leeres Geschwätz,langweilig u.ohne Aussagekraft - eine Rechtfertigung für eine nichtssagende Symbolpolitik in Sachen Klima/Umwelt - dem blöden Bürger zu zeigen:"Wir tun was".Glaubt man SPD u.GRÜNE,dann geht in 14 Tagen die Welt unter - ohne verbilligten ÖPNV,ohne Radwegenetz,ohne weniger Autos in der Stadt etc..Schade,denn hätten wir das alles nicht gerne noch miterlebt?Warum ein Herr Pilger schwarz trägt?Weil er insgeheim bei seinen Reden weiß,dass es sich bei seinen Versprechungen vielfach bereits um eine Totgeburt handelt,er aber als Politiker sich verpflichtet sieht,den Märchenonkel zu spielen - und das möglichst glaubhaft.Die GRÜNEN stehen dem in nichts nach.Wie lange träumen wir schon von einem preiswerten ÖPNV,einem Radwegenetz u.weniger Autos in der Stadt? Zu lange,um noch an irgendetwas zu glauben.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
Patrick Baum:
Politische Sacharbeit ist auch nicht so wirklich das Ding von Jan Bollinger. Als Beisitzer im Landesvorstand der AfD Rheinland-Pfalz treibt er dafür umso lieber Parteiausschlußverfahren (PAV) gegen parteiinterne Kritiker voran. Christiane Christen oder Jens Ahnemüller sind hier nur zwei Opfer dieser Maßnahmen mit oft fragwürdigen Begründungen. Meistens scheitern diese Parteiausschlußverfahren dann auch. Aber Hauptsache der Ruf der beschuldigten Personen ist erstmal beschädigt worden. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis des Herrn Bollinger.
Uwe Klasen:
Ironischer Weise empfiehlt das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change), der sogenannte Weltklimarat, zur Lösung des, angeblich "menschengemachten", Klimawandels den verstärkten Ausbau der Kernenergie und das Weltweit.
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