Sportschützen Odendorf
„Ein ruhiges Händchen ist das A und O“
13. Bogenturnier mit 109 Teilnehmern in Odendorf
Odendorf.1997 wurde die Odendorfer Bogenschießanlage im Rahmen der Hundertjahrfeier der Sportschützen Odendorf eröffnet und 2001 das Orbachbogenturnier zum ersten Mal durchgeführt. Voller Stolz berichtete der Vereinsvorstand und Organisator Volker Nehmke, dass ein neuer Teilnehmerrekord von 109 Teilnehmern erzielt wurde. Viele Helfer sind erforderlich um so eine Veranstaltung zu organisieren. Andreas Kerseboom und Marc Butschek gaben nach Freigabe durch die Leitenden Sonja und Thomas Kloubert pünktlich um 9:15 Uhr das erste Signal für den Start. Durch eine Ampel, von einem akustischen Signal (Hupe) gesteuert, wird die Schießvorbereitung, das Bogenspannen und die Zeit bestimmt um drei Pfeile zu schießen. Die Bogen haben sich sehr verändert. Im Laufe der Zeit wurden drei Wettkampfklassen für unterschiedliche Bogentypen eingeführt. Der „Compoundbogen“ und der „Recurvebogen“ unterscheiden sich durch Anfangswiderstand beim Spannen des Bogens, verschiedenen Zieleinrichtungen und kleinere bzw. größere Zielscheiben. Nur beim Blankbogen sind keine Zielhilfen (Visierungen) erlaubt und kommt deshalb dem „Urbogen“ am nächsten. Ruhe, Kraft und Konzentration braucht ein Bogenschütze, um alle Pfeile in die Zehn zu setzen. Manchmal muss viel Kraft aufgewandt werden, um die Pfeile, die teilweise mit 370 km/h ihr Ziel erreichen, wieder aus den Zielscheiben heraus zu ziehen. Ob Grill-Koteletts, Bratwürste, belegte Brötchen, Kaffee, selbst gemachter Kuchen, kalte Getränke, alles war reichlich vorhanden. Es war wieder ein fröhliches Fest für die Familie „Bogenschützen“. Die Schützen waren sich einig, ein gelungenes und gut organisiertes Turnier erlebt zu haben. Bei der Siegerehrung, die vom Vereinsvorstand Volker Nehmke und den Vereinsbogenreferenten Thomas Kloubert durchgeführt wurde, gab es für Platz eins bis drei in jeder Klasse einen Pokal. Alle Ergebnisse unter www.sportschuetzen-odendorf.de.
