Lokalsport | 18.10.2023

52. Rheinmarathon zieht zahlreiche Mannschaften an

Ein unerwarteter Sieg

Die siegreiche Crew mit Klaus Opitz (2.v.li.) vom Koblenzer Ruderclub Rhenania. Foto: Koblenzer Ruderclub Rhenania

Koblenz. Bei dem renommierten 52. Rheinmarathon von Leverkusen nach Düsseldorf, einem 42,5 km langen Langstreckenrennen, wurde mit 162 Mannschaften aus 92 Vereinen ein neuer Anmelderekord verzeichnet. Insgesamt 33 Renngemeinschaften nahmen an dem Wettbewerb teil. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mussten sich in stromfesten Gig-Doppelvierern und Gig-Doppel-Dreiern gegen die Konkurrenz behaupten.

Ein beachtliches Beispiel für Ausdauer und Leidenschaft für den Sport ist Klaus Opitz, 81 Jahre alt, vom Koblenzer Ruderclub Rhenania 1877/1921. Er ging mit einer Master-Renngemeinschaft, Altersklasse G, mit einem Durchschnittsalter von 66 Jahren an den Start. Die Mannschaft setzte sich aus Ruderkameraden vom Crefelder Ruder-Club 1883 und einer Steuerfrau vom Limburger Club für Wassersport zusammen. Sie traten gegen starke Teams aus Düsseldorf, Neuwied, Bonn-Godesberg sowie Mühlheim und Köln an.

Alle Mannschaften kämpften gegen die Herausforderungen der Natur: einen starken Gegenwind und hohe Schiffswellen, die teilweise die Boote überfluteten. Die oftmals siegreichen Ruderer aus Düsseldorf mussten sich dieses Mal mit dem zweiten Platz begnügen. Klaus Opitz berichtete, dass seine Mannschaft trotz eines Bootsschadens sieben Kilometer vor dem Ziel weitermachen konnte. „Obwohl wir sieben Kilometer vor dem Ziel einen Bootsschaden erlitten, konnten wir mit einem fast wasservollen Boot und eingeschränkten Ruderabläufen geradeso die Ziellinie erreichen. Dennoch gewannen wir mit einem 40 Sekunden-Vorsprung in der Zeit von 2:30,44 Std.“, so Opitz, erschöpft aber stolz. BA

Die siegreiche Crew mit Klaus Opitz (2.v.li.) vom Koblenzer Ruderclub Rhenania. Foto: Koblenzer Ruderclub Rhenania

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