Ereignisreiche Wochen liegen hinter Jonas Götte
Eine Laufsaison mit Höhen und Tiefen
Ahrweiler. Der Auftakt in die Bahnsaison sollte im Mai beim Mini-Internationalen Sportfest in Koblenz stattfinden. Jonas Götte, Langstreckenläufer des TuS Ahrweiler, versuchte sich hier an der Norm für die Deutschen Meisterschaften 2016. Diese lag bei 15 Minuten auf fünf Kilometern in der Altersklasse der U23 und bildete damit eine recht hohe Hürde. Bei diesem Versuch scheiterte der 20-Jährige denkbar knapp mit nur neun Sekunden.
Wissend, dass diese Hürde zu schaffen ist, startete er den nächsten Versuch im Juli in Mönchengladbach. An diesem Tag herrschten aber keine optimalen Laufbedingungen. Brütende Hitze und ein taktisch abwartendes Teilnehmerfeld machten dieses Unterfangen unmöglich. Somit war klar, dass für ihn ein Einzelstart bei der Bahnlauf-DM dieses Jahres nicht stattfinden würde.
Das einzige Trostpflaster war der, dass ein Start bei der U23 DM in Bochum gemeinsam mit seinen Trainingspartnern Marvin Zyciora und Julien Jeandrée in der 3 x 1.000 Meter Staffel ausstand. Dort präsentierte man sich gut und errang einen zufriedenstellenden siebten Platz in einer Zeit von 7:43 Minuten.
Nächstes Highlight der Saison waren nun die Deutschen Berglaufmeisterschaften. Diese fanden im schönen Schwangau in Bayern statt. Es galt, auf acht Kilometern 920 Höhenmeter zu überwinden, erst dann war es erlaubt, den tollen Ausblick von der Tegelbergstation zu genießen. Das gelang Jonas Götte auch relativ gut mit einer Zeit von 45:38 Minuten und dem 25. Platz in der Hauptklasse der Männer.
Eine Deutsche Meisterschaft stand nun noch aus. In Hamburg wollte Jonas Götte seine Saison abschließen, indem er zehn Kilometer auf der Straße läuft. Insgesamt war die Organisation wirklich gelungen, obwohl man beim Start einige Sekunden verloren hat aufgrund des sehr großen Teilnehmerfeldes. Das Feld zog sich aber schnell auseinander. Die leicht profilierte Strecke, die anfeuernden Massen und der Ausblick auf die Alster machten den Lauf sehr abwechslungsreich. Persönlich war der Ahrweiler Athlet mit der Zeit von 32:40 Minuten auch zufrieden und konnte so wirklich viel von dem Rennen mitnehmen. Vor allem Motivation für die nächste Saison, die mit einem Start beim Laacher See Lauf eingeläutet wird und den Auftakt ins Aufbautraining bedeutet.
