Lokalsport | 27.03.2018

BSC Güls, Abteilung Badminton

Eine durchwachsene Saison geht zu Ende

Am abschließenden Spieltag waren alle Mannschaften des BSC Güls im Einsatz, auch die Spieler der dritten Mannschaft um Teamleader Fabian Schuhen (hintere Reihe, Vierter von links).BSC Güls

Koblenz. Die Badmintonsaison 2017/2018 ist zu Ende, am vergangenen Sonntag fanden die letzten Spiele im Verband Rheinland statt. Für die Aktiven des BSC Güls geht damit eine durchwachsene Saison zu Ende. Nach dem hart erkämpften Aufstieg der ersten Mannschaft in die Rheinland-Pfalz-Liga besiegelte die Niederlage beim BC Niederlützingen endgültig den letzten Tabellenplatz. Spielerisch wehte in der überregionalen Klasse ein spürbar anderer Wind, weshalb auch ein unerwarteter Spielerwechsel gleich zu Beginn der Hinrunde umso schwerer wog und die Mannschaft spürbar schwächte. „Für einen Verein ist es immer gut sich in höheren Spielklassen zu zeigen, auch wenn er weiß, dass der Klassenverbleib schwierig wird“, meint BSC-Abteilungsleiter Dirk Halbauer.

Die zweite Mannschaft hat die Rheinland-Liga gehalten und damit das Saisonziel erfüllt. Das Ergebnis sieht unspektakulär aus, aber es war eine spannende Saison, weil die Leistungsdichte in der Liga extrem hoch war. „Die Tabelle war nicht auszurechnen, denn jeder konnte gegen jeden gewinnen und hat es auch beinahe getan“, so Mannschaftsführer Martin Junker. Da passte auch das Ergebnis des abschließenden Spiels gegen den SVE Mendig II ins Bild. Nach dem 0:8 auswärts in der Hinrunde gewannen die Gülser nun zu Hause mit 5:3 und überholten den direkten Tabellennachbarn damit noch. Besonders erfreulich ist die gelungene Integration des Jugendspielers Paul Noth in die zweite Mannschaft, der den Übergang von der Jugend in den Erwachsenenbereich mit Bravour gemeistert hat.

Die dritter Gülser Mannschaft hat ebenfalls die Spielklasse (Bezirksliga Ost) gehalten und beendete die Spielzeit im Mittelfeld. Zu Hause gegen den BC Altenkirchen gab es beim 1:7 zwar nicht mehr viel auszurichten, doch hat sich das Team in der Saison gut verkauft und bietet vielen ambitionierten Hobbyspielern des BSC Güls Platz.

Auf diese Leistungsbreite im Verein ist Mannschaftsführer und zugleich BSC-Sportwart Fabian Schuhen zu recht stolz. Die Gülser wären nicht die Gülser, wenn sie nicht alle nach dem offiziellen Saisonende noch zusammen gesessen und miteinander angestoßen hätten. „Auch das gehört dazu, egal, wie es gelaufen ist“, findet Halbauer. „Jetzt ist erst einmal Spielpause. Dann überlegen wir, wie wir die Mannschaften für die nächste Saison aufstellen.“

Am abschließenden Spieltag waren alle Mannschaften des BSC Güls im Einsatz, auch die Spieler der dritten Mannschaft um Teamleader Fabian Schuhen (hintere Reihe, Vierter von links).Foto: BSC Güls

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