Fußball-Bezirksliga Ost
Erfolgloser Linzer Einbahnstraßenfußball
TuS Burgschwalbach - VfB Linz 3:1 (2:0)
Burgschwalbach.Am 13. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Ost kehrte der VfB Linz mit einer schmerzlichen 1:3 (0:2)-Auswärtsniederlage beim TuS Burgschwalbach im Gepäck an den Kaiserberg zurück. Für Linz war es die erste Niederlage nach sechs ungeschlagenen Begegnungen, die Burgschwalbacher hatten zuvor gegen die SG Ellingen mit 4:1 gewonnen und den Oberligisten Spfr Eisbachtal mit einem 2:0-Sieg aus dem Rheinlandpokal geworfen.
„Ich bin beeindruckt, was wir für eine Woche hingelegt haben. Ich hätte das nicht für möglich gehalten“, urteilte der TuS-Trainer Walter Reitz und ergänzte: „Gegen Linz wäre ich mit einem Unentschieden schon zufrieden gewesen.“ Seine Mannschaft machte ihm allerdings einen Strich durch die Rechnung, knüpfte in der ersten Halbzeit nahtlos an die starke Vorstellung gegen Eisbachtal an, dominierte vom Anpfiff weg das Geschehen und das mit Erfolg. Mica Luis Schramm (15.) schloss eine sehenswerte Kombination über fünf Stationen mit der 1:0-Führung ab. Zehn Minuten später vergab sein Mannschaftskollege Julian Ohlemacher eine Großchance, als er aus spitzem Winkel nicht das leere Tor, sondern das Außennetz traf. Danach drängten die Linzer auf den Ausgleich und vergaben zwei gute Möglichkeiten. Michael Fiebiger (33.) hatte Pech mit einem Pfostenschuss und Manuel Rott (36.), dessen Versuch Justin Heimann auf der Linie klärte. Kurze Zeit später sorgte das Burgschwalbacher Duo Schramm und Ohlemacher erneut für Torjubel. Nach Vorlage von Schramm markierte Ohlemacher (40.) mit einem 20-Meter-Distanzschuss den 2:0-Halbzeitstand.
Nach der Pause erlebten die 150 Zuschauer einen Linzer Einbahnstraßenfußball. Die Platzherren wehrten sich mit allen Kräften und gerieten enorm unter Druck. TuS-Torwart Benjamin Rick stand jetzt im Mittelpunkt und musste mit zahlreichen Paraden seine Mannschaft im Spiel halten. Zudem hatten die VfB-Angreifer Finn Hennerkes und Fiebiger Pech mit Lattentreffer. In 57. Minute zielte Fiebiger besser und schoss den längst fälligen 1:2-Anschlusstreffer. Mitten in die Linzer Drangperiode erhöhte das Reitz-Team durch Yannis Scheid (72.) aus heiterem Himmel auf 3:1, der Vorentscheidung und auch dem Endstand.
Die Schuster-Elf gab zwar nicht auf, musste sich aber am Ende mit der Niederlage abfinden. „Zu einem Spiel gehören eben 90 und nicht 45 Minuten“, ärgerte sich VfB-Coach Thomas Schuster nach dem Abpfiff.
TuS Burgschwalbach: Rick, Haas, S. Biebricher, Janz, Heimann, Weilnau, Lauter (55. Schwenk), Schramm, Bremenkamp (63. Scheid), Siekmann (83. N. Biebricher, Ohlemacher
VfB Linz: Yakine, Jelinic, Dillmann, Becker, Seitz (46. Schopp), Siljkovic (90+2 Jasiqi), Manuel Rott, Krupp (76. Moritz Rott), Fiebiger, Hennerkes, Schlebach
Schiedsrichter: Thomas Höfer (Urmitz).
Zuschauer: 100.
Torfolge: 1:0 Mica Luis Schramm (15.), 2:0 Julian Ohlemacher (40.), 21 Michael Fiebiger (58.), 3:1 Yannis Luca Scheid (72.).
Nächste Aufgaben: Am kommenden Sonntag befindet sich der TuS Burgschwalbach um 15 Uhr beim vorletzten FSV Osterspai in der Favoritenrolle. Auf dem Kaiserberg ist der Tabellenzweite SG Westerburg/Gemünden/Willmenrot am Sonntag um 15.30 Uhr zu Gast, dem stärksten Auswärtsteam der Liga. Die Schuster-Elf wird alle Kräfte mobilisieren müssen, um dem Aufstiegsanwärter erfolgreich Paroli zu bieten und den Anschluss an Tabellenführer SG Hundsangen nicht zu verlieren. LS
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