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Niedererbacher Pistolenschützen unbesiegt zum erneuten Titelgewinn

Erfolgreicher Saisonabschluss

Am Sonntag, 23. Februar geht es in Dortmund um den Aufstieg

Erfolgreicher Saisonabschluss

Die Pistolenschützen in einer Wettkampfsituation: Marcel Renig (zweiter von links), Dirk Röller (vierter von links), Christian Ertel (sechster von links), Friedhold Wagner (achter von links) und Lars Setzer (zehnter von links). Foto: Frink

25.01.2020 - 12:17

Niedererbach. Am letzten Wettkampftag der Rheinlandliga reisten die Niedererbacher Luftpistolenschützen nach Straberg (Dormagen) an, um als Tabellenführer die Mission Titelverteidigung zu realisieren. Zwei Gegner mussten die Niedererbacher noch bezwingen, um erneut Rheinlandligameister zu werden. Um 11:30 Uhr stand das Duell gegen den Tabellensechsten aus Zeltingen/Mosel an. Mit Blick auf die Aufstellung und den bisherigen Saisonverlauf war die Ausgangssituation recht klar und die Mannschaft um Trainer Timo Frink ging als klarer Favorit in diese Partie. Frink schwor sein Team noch einmal eindringlich vor der Begegnung ein, nicht nachlässig zu sein und die Begegnung mit voller Konzentration anzugehen. Zu präsent war noch die Erinnerung an die vergangene Saison, als man gegen den damaligen Tabellenletzten und Absteiger aus Daaden unglücklich verlor und den Titel somit fast noch hätte abgeben müssen. „In der Rheinlandliga gibt es keine schwachen Teams und wer glaubt es mit 90 Prozent Einsatz über die Bühne zu bringen, kann das ganz schnell vergessen“, so Timo Frink. Entsprechend eingestimmt dominierten die Niedererbacher die Partie auf allen Positionen von Anfang an und ließen dem Gegner keine Chance. Die Begegnungen der Niedererbacher im Einzelwettkampf verliefen wie folgt: Marcel Rehnig 376 Ringe zu 370 Ringe, Dirk Röller 367 Ringe zu 364 Ringe, Christian Ertel 361 Ringe zu 334 Ringe, Friedhold Wagner 352 Ringe zu 342 Ringe, Lars Setzer 366 Ringe zu 346 Ringe. Ein klares 5:0 für die Niedererbacher LuPi‘s.


Zur gleichen Zeit in Bad Godesberg


Der Tabellenzweite aus Hunstig bei Gummersbach hatte beim parallel geschossenen Wettkampf in Bad Godesberg ebenfalls seine erste Begegnung 3:2 gegen die Gastgeber gewonnen. Hunstig hatte im Verlauf der Saison nur gegen Niedererbach verloren und noch realistische Chancen auf den Meistertitel. Sollten die Schützen aus Niedererbach doch noch die letzte Begegnung gegen Brühl 2 verlieren, dann würde das Verhältnis der gewonnenen Einzelpunkte über die Vergabe der Meisterschaft entscheiden. „Ich habe schon gespürt, dass der ein und andere aus unserem Team etwas angespannter war, zumal man sich die Meisterschaft natürlich nicht im letzten Wettkampf noch entreißen lassen wollte“, so Trainer Frink. Entsprechend vorbereitet und motiviert gingen die Niedererbacher in ihrem zweiten Wettkampf ins Rennen. Um 14 Uhr begann der letzte Wettkampf der diesjährigen Saison gegen die Bundesligareserve vom BSC Brühl. Auf Position 1 rundete Marcel Rehnig seine verlustpunktfreie Saison sehr stark ab und gewann seine Begegnung mit 372 zu 367 Ringen. Dirk Röller auf Position 2 profitierte von einer schwachen ersten Serie seines Gegners und zeigte zum Abschluss mit 368 zu 362 Ringen noch einmal eine ordentliche Leistung. Lediglich Christian Ertel kam bis zur Hälfte der Wettkampfdistanz nicht so richtig in den Wettkampf. Sein Gegner führte zu diesem Zeitpunkt knapp mit 2 Ringen. Ertel kämpfte sich in der dritten Serie mit guten 93 Ringen in den Wettkampf zurück und führte nun seinerseits mit einem Ring. Den Vorsprung konnte er in der letzten Serie noch einmal ausbauen und gewann mit 356 zu 352 Ringen. Auf Position 5 hatte Lars Setzer bereits nach 20 Schuss einen Vorsprung von 20 Ringen aufgebaut. Am Ende haben sich zwei, drei kleine Fehler eingeschlichen und so musste sich Setzer mit 356 Ringen begnügen, die aber dennoch klar ausreichten, um die 337 Ringe seines Gegners zu überbieten. Somit endete auch diese Begegnung mit 5:0. Jetzt stand es fest! Die Luftpistolenschützen aus Niedererbach haben ihren Titel erfolgreich verteidigt.


Wie geht es weiter?


Nun, die Niedererbacher Schützen reisen am Sonntag, 23. Februar zum Aufstiegswettkampf zur zweiten Bundesliga West nach Dortmund. Dort treten neben dem SV Niedererbach und dem Tabellenzweiten aus Hunstig auch die beiden besten Teams aus der Hessenliga, Westfalenliga sowie dem Vorletzten der abgelaufenen zweiten Bundesliga West gegeneinander um den Aufstieg in die zweite Bundesliga an.

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juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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