Lokalsport | 23.11.2021

HSG Sinzig/ Remagen/ Ahrweiler

Erster Makel gegen Horchheim

Sinzig/Remagen/Ahrweiler. Das Spitzenspiel in der Verbandsliga hielt, was es im Vorfeld versprochen hatte: Es war eine hochklassige, spannende und umkämpfte Verbandsligapartie, die mit toller Kulisse begleitet wurde! Ebenso war der allein angesetzte Schiedsrichter Carsten Esdar jederzeit Herr der Lage und hatte die Partie sehr gut im Griff.

Nach einem ausgeglichenen Start bis zur 17. Spielminute war es ein Schlagabtausch auf beiden Seiten. Die HSG drückte enorm aufs Tempo und hatte so einige leichte Tore zu verzeichnen. Bei der TuS wurde immer wieder der starke Kreisläufer Christopher Münch von dem spielerisch starken Rückraum in Szene gesetzt und war mit 8 Treffern kaum auszuschalten. Dann konnte sich die TuS auf zwei Tore absetzen, aber aus einem 10:8 in der 20. Spielminute machte der Gast ein 11:13. Wesentlichen Anteil daran hatte Torhüter Thomas Fleischer, der eine starke Partie spielte und der wichtige Rückhalt im Spiel war, den die HSG an dem Tag brauchte. Die TuS konnte das hohe Tempo zum Ende der ersten Halbzeit nicht mehr mitgehen und die HSG ging mit einem 14:17 in die Kabine. Dabei trauerte man am Ende des Spieles den vielen freien Würfen, unter anderem ein 7-m und einige Gegenstöße hinterher, wo man sich mehr hätte absetzen können. Immer wieder vereitelte der ebenso sehr gut aufgelegte Torhüter der TuS sehr gute Einwurfmöglichkeiten und hielt seine Mannschaft lange im Spiel.

In der 37. Minute wuchs der Vorsprung auf 4 Tore an, aber die TuS gab sich angepeitscht vom Publikum nicht auf und wurde dafür belohnt: Eine Schwächephase bei der HSG nutzte der Tabellendritte aus und erzielte vier Treffer in Folge und glich zum 21:21 in der 40. Minute aus. Die HSG legte zwar immer wieder vor, aber die TuS ließ sich nicht abschütteln. In der zweiten Hälfte stand die Abwehr nicht mehr so gut wie in der ersten Halbzeit, war zu unbeweglich und ließ zu oft gegnerische Spieler frei vor dem Tor auftauchen. Die Schlussphase war dann für beide Trainer eine Zerreißprobe für die Nerven: Horchheim gelang in der 52. Minute die erste Führung seit der 21. Spielminute und beim Stand von 31:31 waren noch 1:40 auf der Uhr zu spielen. Die HSG erspielte sich eine sehr gute Wurfmöglichkeit, die leider ihr Ziel verfehlte. Die TuS hatte dann alle Trümpfe in der Hand mit dem letzten Angriff das Spiel zu entscheiden. Robert Czapla stibitzte geschickt den Ball aus den Fingern eines TuS-Angreifers und der Ball landete beim Torhüter der HSG. Einige HSG-Spieler gingen schnell zum Gegenstoß, aber der Ball wurde abgefangen und landete nochmal ein paar Sekunden vor Spielende bei der TuS, die aber den Ball nicht mehr unterbringen konnten.

„Unterm Strich war das Unentschieden gerecht. Wenn man sich überlegt, dass beide Mannschaften in der letzten Spielminute die Chance auf den Sieg gehabt hatten, sieht man wie eng das war. Wir haben einfach zu viele freie Chancen liegen lassen. Ich habe selbst mindestens 4 ganz frei vergeben und wenn ich unsere Reihen durchgehe, lassen wir da viele Spieler einfach zu viel liegen. In der zweiten Halbzeit sind wir in der Abwehr zu langsam und zu schwach im 1:1 gewesen. Aber einen Punkt in Horchheim zu holen ist schon nicht einfach. Ich bin gespannt wer das noch schafft! Wir konnten unsere Tabellenführung also erfolgreich verteidigen. Am kommenden Samstag treten wir erneut gegen Horchheim zum Rückspiel an. Das ging von der Hallenbelegung nicht anders. Ich hoffe, dass wir dann unsere Wurfquote verbessert und die Durchbrüche besser verhindert bekommen. Das wird aber sicher wieder ein enges Spiel“, prognostiziert Daniel Enke ein sehenswertes Spiel am kommenden Wochenende um 19:30 Uhr in Remagen.

Aufstellung: Fleischer, Nikolay (beide Tor), Vorst (8), Ostgathe (7), Enke (5/3), Rolser (4), Kleiner (3), Weingärtner (2), Buchwald (1), Kleiner (1), Orth (1), Czapla, Schnur, Goy.

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