Lokalsport | 24.09.2019

Unnötige Niederlage des FCL Niederlützingen

Es fehlte an Durchschlagskraft im Sturm

Grafschafter SV – FCL Niederlützingen 2:0

Niederlützingen. Wie an den vergangenen Spieltagen musste Trainer Michael Schneider auch im Spiel gegen Grafschafter SV auf einige Stammspieler verzichten. In einem ereignisarmen Spiel ging der Gast aus der Grafschaft in der 13. Minute mit 1:0 in Führung. Nach einem schnell vorgetragenen Angriff über die rechte Außenbahn flankte der Außenstürmer auf den langen Pfosten, wo er einen Mitspieler fand, der den Ball über die Linie drückte. Vorausgegangen war ein Abspielfehler im Mittelfeld. In dieser Situation war die Mannschaft zu weit nach vorne aufgerückt. Danach plätscherte das Spiel so dahin und es gab vor der Halbzeit noch eine Chance für den Gast. Der schnelle Linksaußen lief alleine auf das Tor zu, doch Mario Kaspari hinderte ihn mit einer spektakulären Rettungsaktion am Torschuss. Kurz danach pfiff der sehr gut leitende Schiedsrichter Marc Mühl zur Halbzeit. Nach der Pause erhöhte der FCL den Druck. In der 48. Minute spielte Andre Schmidt sich gekonnt am rechten Flügel durch und kam zum Abschluss. Sein Schuss ging leider am Tor vorbei. Immer wieder rannte der FCL an, aber es fehlte an Durchschlagskraft vorne im Sturm. Der Gast setzte nur noch auf Konter und wurde in der Nachspielzeit dafür belohnt. In der 92. Minute, als die Mannschaft alles nach vorne warf, konterte der GSV und erzielte das 2:0.

Fazit: Nach dem Pokalfight am Mittwoch in Maifeld und nur einem Tag Pause war die Mannschaft in der zweiten Halbzeit spielbestimmend. Dies lässt für die nächsten Spiele hoffen, denn der Kampf und der Einsatz stimmten. Das Einzige, was fehlte, war die Durchschlagskraft im Sturm.

Es spielten: David Schmidtke, Timo Kaspari, Mario Kaspari, Dennis Jablonski, Sandro Kaspari, Andre Schmidt, Kevin Walbröhl, Marcel Näkel, David Brüsselbach, Sefer Bobaj(ab der 70. Fabian Jablonski), Gabrijel Gashi (ab 46. Pascal Poth) weiterhin im Kader Max Wolter.

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