HSG Rheinbach-Wormersdorf
Es geht in den Vorbereitungs-Endspurt
Oberliga-Handballer mit drei Testspielen
Rheinbach-Wormersdorf. Nach einer zweiwöchigen Trainingspause hat bei den Oberliga-Handballern der HSG Rheinbach-Wormersdorf die zweite Phase der Saison-Vorbereitung auf die neue Meisterschaftsrunde begonnnen, und dies direkt mit schlechten Nachrichten: Philipp Schwarz, der nach starken Leistungen in der Rheinbacher Verbandsligamannschaft den Sprung in den Oberligakader geschafft hatte, fällt mit einem Knorpelschaden im Knie zumindest bis zum Jahresende aus. Außerdem erklärte Linkshänder Jens Fiedler, sich in die 2. Mannschaft zurückzuziehen. Darüber hinaus steht Tobias Wolff nach einer Ohr-Operation zurzeit ebenfalls nicht zur Verfügung.
Drei Siege eingefahren
Trotzdem standen für die Schützlinge von Trainer Dietmar Schwolow direkt drei Trainingseinheiten und drei Testspiele auf dem Programm. Den Auftakt der Testspielserie machte die Partie gegen den Verbandsligisten HSV Bocklemünd, der nach einer souveränen Vorstellung deutlich mit 42:23 (20:14) bezwungen werden konnte. Die HSG lag schnell mit 9:2 (9.) und 14:7 (17.) in Führung, ehe Bocklemünd die Partie bis zur Pause ausgeglichen gestalten konnte. Nach der Halbzeit drehte die HSG auf und erhöhte kontinuierlich über 27:16 (39.) und 35:18 (50.) bis zum 42:23-Endstand. Es spielten: Thürnau (TW, 1. Hz.), Funke (TW, 2. Hz.), Gunkel, Arndt 1, Ribbe 7/2, Grommes 8, Lauktien 7, Lönenbach 6, Schwolow 3, Schwarz 2, Reuland 1, Wittmaack 5, Adolph 2.
Gegen den Niederrhein-Oberlisten HG Remscheid wurde die HSG mehr gefordert, konnte sich aber nach einer umkämpften Partie mit 34:32 (14:13) durchsetzen. Die HSG ging zwar mit 8:6 (17.) in Führung, hatte aber große Probleme im Defensivverhalten. So konterte Remscheid zum 8:10 (22.) und 10:12 (25.), ehe sich die Hausherren eine knappe 14:13-Pausenführung eroberten.
Nach dem Wechsel blieb die Partie ausgeglichen. Rheinbach lag zwar immer mit ein, zwei Toren in Front, doch Remscheid ließ sich nicht abschütteln und kam beim 22:22 (40.) und 25:25 (46.) zwei Mal zum Ausgleich. Auch als sich die HSG auf 29:25 (51.) absetzen konnte, war keine Vorentscheidung gefallen. Die Gäste glichen in der 58. Minute zum 31:31 aus, ehe Mike Ribbe mit einem Doppelpack und Björn Wittmaack für den 34:32-Sieg sorgten. Es spielten: Funke (TW, 1. Hz.), Thürnau (2. Hz.), Gunkel, Arndt 1, Ribbe 10/4, Grommes 3, Lauktien 1/1, Lönenbach 5, Schwolow 3, Schwarz, Reuland 4, Wittmaack 5, Adolph 1. Zum Abschluss landete die HSG gegen den Verbandsligisten TuS Weibern einen 36:16 (18:7)-Kantersieg. Lediglich bis zum 8:5 (11.) konnten die Gäste noch mithalten, ehe der HSG-Express Fahrt aufnahm und den Vorsprung kontinuierlich ausbaute. Es spielten: Thürnau (TW, 1. Hz), Funke (TW, 2. Hz.), Gunkel 2, Arndt 0, Ribbe 3, Grommes 4, Lauktien 4, Lönenbach 8, Schwolow 5, Schwarz 0, Reuland 6, Wittmaack 2, Adolph 3.
