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Fußball-Rheinlandliga, dritter Spieltag

Es hätten historische Dimensionen sein können

SG Eintracht Mendig/Bell – SG Ellscheid 7:1 (3:0)

19.08.2019 - 19:30

Mendig. Zweites Heimspiel, zweiter Kantersieg: Nachdem Fußball-Rheinlandligist SG Eintracht Mendig/Bell beim Saisonauftakt den TuS Mayen mit 5:0 (0:0) nach Hause geschickt hatte, musste auch die SG Ellscheid mit einer deprimierenden 1:7 (0:3)-Niederlage im Gepäck die Heimreise antreten. Ein deutlich höherer Erfolg lag gegen die auf ganzer Linie enttäuschenden Gäste aus der Eifel durchaus im Bereich des Möglichen.

„Es war ein rabenschwarzer Tag für uns, wir hatten heute keine Rheinlandliga-Mannschaft auf dem Platz. Wir kamen immer einen Schritt zu spät, waren auch vom Kopf her viel zu langsam und haben über die gesamten 90 Minuten keinen Zugriff gefunden“, redete der Ellscheider Trainer Niklas Wagner in der Pressekonferenz nicht lange um den heißen Brei herum. „Die Niederlage ist mehr als verdient, auch in dieser Höhe. Allein in den ersten sieben, acht Minuten nach der Pause hätte es durchaus 6:0 oder 7:0 stehen können. Bei den ersten beiden Gegentreffern haben wir den Gegner mit einfachen Fehlern förmlich zum Toreschießen eingeladen.“


Einladungen zum Toreschießen


Diese beiden Einladungen nahm Mustafa Madanoglu zweimal in Abstaubermanier dankend an. Nachdem der Japaner Takahiro Hidaka den Pfosten getroffen hatte, drückte der Mittelfeldspieler den Ball zunächst aus kurzer Distanz über die Linie (12.). Drei Minuten später profitierte Madanoglu von der glänzenden Vorarbeit des überragenden Marcel Berg und musste den Ball aus wenigen Metern nur noch ins verwaiste Tor schieben. Spätestens da hatten es die Gastgeber verschmerzt, dass Kapitän Florian Schlich in der zehnten Minute einen von Thomas Schweisel an Berg verursachten Foulelfmeter weit links neben das Tor geschossen hatte. Spätestens mit dem 3:0 von Björn Gilles nach genau einer halben Stunde, wiederum auf Vorarbeit von Berg, war die einseitige Begegnung entschieden.


Ein Haar in der Suppe


„Wir hatten uns vorgenommen, wieder dominant aufzutreten, das ist uns bis auf einige wenige Ruhepausen eindrucksvoll gelungen. Wichtig war, dass wir nach dem verschossenen Strafstoß schnell den Führungstreffer erzielen konnten“, freute sich SG-Spielertrainer Kodai Stalph über die glänzende Darbietung seiner Schützlinge und fand dennoch ein Haar in der Suppe: „Wir haben zwar sieben Tore geschossen, aber es hätten sicherlich noch ein paar mehr sein können.“

Eine kleine Ruhepause legten die Gastgeber vor allem zwischen der 46. und der 54. Minute vor dem gegnerischen Kasten ein. 35 Sekunden nach Wiederanpfiff traf Innenverteidiger Florian Wirths aus Nahdistanz nur den Pfosten, ein Treffer des Spielertrainers höchstpersönlich fand wegen einer Abseitsstellung beim souveränen Schiedsrichter Robert Depken aus Koblenz keine Anerkennung (48.). Manuel Oster brachte nur 60 Sekunden später das Kunststück fertig, den Ball aus fünf Metern noch um Zentimeter am linken Pfosten vorbeizuschießen. Erst Bohm machte mit dem 4:0 (natürlich auf Vorlage von Berg) den Deckel drauf (55.).


Ehrentreffer von Markus Boos


Ellscheids Torjäger Markus Boos nutzte seine einzige Chance zum Ehrentreffer (66.), doch nur drei Minuten später stellte Bohm mit seinem zweiten Tor an diesem Nachmittag den alten Abstand wieder her. Die beiden japanischen Landsleute Hidaka (75.) und Stalph per Kopfball nach einer Ecke von Niklas Heinemann (83.) schraubten das Resultat weiter in die Höhe. Hätte die Eintracht tatsächlich alle Möglichkeiten genutzt, dann hätte die Niederlage wahrscheinlich historische Dimensionen angenommen. Aber auch so durften sich die 200 Zuschauer auf dem Kunstrasenplatz an der Brauerstraße die Augen reiben.

SG Eintracht Mendig/Bell: Robin Rohr, Philipp Franzen (70. Milan Rawert), Florian Schlich, Florian Wirths, Björn Gilles, Kodai Stalph, Manuel Oster, Mustafa Madanoglu (67. Niklas Heinemann), Takahiro Hidaka, Marcel Berg (77. Mats Weiler), Lars Bohm.

SG Ellscheid: Daniel Neisius, Christoph Gräfen, Moritz Engel, Jan Fritz, Thomas Schweisel, Marcel Riemann (27. Julien Augarde), Aaron Grommes (56. Nooraldin Abuzarad), Peter Schröder, Tim Neumann, Sebastian Dax (74. Matthias Alt), Markus Boos.

Schiedsrichter: Robert Depken (Koblenz).

Zuschauer: 200.

Torfolge: 1:0, 2:0 Mustafa Madanoglu (12., 15.), 3:0 Björn Gilles (30.), 4:0 Lars Bohm (55.), 4:1 Markus Boos (66.), 5:1 Lars Bohm (69.), 6:1 Takahiro Hidaka (75.), 7:1 Kodai Stalph (83.).

Besonderheit: Florian Schlich (SG Eintracht Mendig/Bell) schießt einen Foulelfmeter links neben das Tor (10.).

Nächste Aufgabe für die SG Eintracht Mendig/Bell: am Samstag, 24. August, um 17.30 Uhr beim TSV Emmelshausen.

Nächste Aufgabe für die SG Ellscheid: am Sonntag, 25. August, um 15 Uhr gegen die SG Schneifel Stadtkyll.

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Uwe Klasen:
Angeblich werden in Deutschland 869 Millionen t/a CO² erzeugt, wovon die Atmung der 83 Millionen Einwohner bereits über 80 Prozent (747 t/a CO²) dieser Emissionen ausmacht! Um die selbstgesetzten Einsparungsziele umsetzen müsste das Land also Entvölkert werden, hierin ist die Fauna noch nicht eingerechnet!
Uwe Klasen:
Wenn die, bewusst geschürte, Klimahysterie eines geschafft hat, dann ist das die vollständige Destruktion der Lern- und Denkfähigkeit bei denen, die sich als Aktivisten bezeichnen oder deren Mitläufer sind. Sie sind nicht willens oder in der Lage, vermeintliche Studien, die jenseits des wissenschaftlich Diskutablen sind und nur zur Lenkung der auf diese Weise beeinflussten benötigt werden, zu hinterfragen!
K. Schmidt:
Und wieder eine Meldung zur AfD, mit Leserkommentaren zur AfD, bei der mir dutzende Beispiele der anderen Parteien einfallen die es keinen Deut anders, geschweige denn besser machen. Und das ist dann auch der Grund, wieso die AfD überhaupt noch gewählt wird. Ein Bollinger kann sich so doof anstellen und darstellen wie er will, solange genug andere Politiker schlicht nicht mehr gewählt und angesehen werden (können) weil sie sich auch nur doof anstellen und darstellen werden sie weiterhin zu viele Wähler zu Bollinger und Co. verjagen.
Karsten Kocher:
Den Worten im Leserkommentar von Frau Schulz ist zuzustimmen: Der Hang zur immer wiederkehrenden eitlen Selbstdarstellung bei Jan Bollinger ist an Peinlichkeit kaum noch zu überbieten.
Uwe Klasen:
„Das Betreiben von Parteiausschlußverfahren …. Ein äußerst seltsames Demokratieverständnis“ --- So wie in der SPD gegen Herrn Sarrazin oder in der CDU gegen Frau Schirdewahn oder die Forderungen bei den Grünen bezüglich Herrn Palmer. Einem liberalen Demokraten wird dabei Angst und Bange!
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