RSV Sturmvogel wieder am Nürburgring mit am Start
Event Rad am Ring in der grünen Hölle
Das Zweier-Team Björn König und Mario Hamm belegt einen unglaublichen fünften Platz
Bad Neuenahr-Ahrweiler. Auch in diesem Jahr waren die Radsportler vom RSV Sturmvogel wieder beim Event Rad am Ring zahlreich vertreten. Im Gegensatz zu letztem Jahr nahmen die meisten am Samstag bei den Jedermannrennen teil. Die konnten dann noch bei trockenen Bedingungen mit leichten Regenschauern starten, später sah das dann ganz anders aus.
Folgende Platzierungen sprangen am Samstag heraus: Kidsrace I: Maya Blanton Vierter; Tristan Blanton Zehnter; Kidsrace II : Nick Radermacher Zwölfter;
MTB Marathon 75km: Adil Bauer Erster U19 Elfter gesamt, Trainer Sam Wrobbel Dritter Männer; 150km Rennrad: Lisa Bartsch Dritte Frauen Zehnte gesamt, Marcus Sebastian 31ter Masters 1;
75km Rennrad: Ingrid Holterhoff Zweite Masters III Elte gesamt, Mario Glasner 26ter Masters III, Guido di Carlo 74ter Masters II.
Die Sturmvögel Björn König und Mario Hamm haben sich Anfang des Jahres überlegt mal etwas Extremes zu machen und meldeten sich kurzerhand bei Rad am Ring als Zweier-Team für das 24h Rennradrennen an.
„Dass diese Disziplin eine der härtesten ist war uns bewusst, denn ein Start im Zweier-Team bedeutet schnelle Rundenzeiten und sehr kurze Erholungsphasen. Nach guter Vorbereitung durch einige Radmarathons und intensiven Trainingseinheiten war unser hochgestecktes Ziel in die Top zehn zu fahren.“
Leider waren die Wetterprognosen nicht sehr berauschend für das Wochenende. Die Startrunde absolvierte Mario und gab den Staffelstab auf einem sehr guten sechsten Platz liegend an Björn weiter. In Runde fünf ging dann der erste große Regen los und die Straße wurde sehr rutschig.
„Wir nahmen vor allem in den bergab Passagen viel Tempo raus, um kein Risiko einzugehen, und waren zwischenzeitlich auf Platz zehn. In der Nacht kam starker Nebel hinzu und immer wieder regnete es. In den frühen Morgenstunden lagen zwischen dem fünften und dem neunten Platz gerade einmal 20 Minuten. Dies motivierte uns noch einmal Tempo zu machen. Ab ca. 7 Uhr kam dann starker Dauerregen, der das Rennen zur Qual machte. In den letzten Runden schafften wir es noch ein paar Plätze gut zu machen und landeten mit 27 absolvierten Runden auf einem unglaublichen fünften Platz von insgesamt 143 gestarteten Zweier-Teams.
Insgesamt fuhren wir rund 700 km und über 15.000 Höhenmeter in 24 Stunden, die Höchstgeschwindigkeit in der Fuchsröhre betrug 115km/h."
