Lokalsport | 09.03.2026

Oberliga: Wilder 5:4-Auswärtssieg der "Jungs vom Wasserturm" beim heimstärksten Team der Liga

FV Engers plötzlich im Aufstiegsrennen

Der FV Engers hat beim heimstärksten Team der Liga mit 5:4 gewonnen.  Foto: Ulf Steffenfauseweh

Engers. 28 Punkte aus 12 Spielen: Hertha Wiesbach ist zu Hause eine echte Macht. Doch für die Engerser gibt es in dieser Saison nur wenig unmögliche Aufgaben. Und so stürmten die Jungs vom Wasserturm das Wallmbornstadion in einem, wie Trainer Julian Feit sagte, "sehr, sehr wilden Spiel" furios. Am Ende gewannen die Grün-Weißen mit 5:4 und eroberten damit nicht nur den dritten Platz zurück, sondern sind nach dem 21. Spieltag plötzlich auch an Aufstiegsrang 2 ganz nah dran.

Denn die Konkurrenz an der Tabellenspitze spielte für die Engerser: TuS Koblenz ließ bei einem ähnlich wilden 4:4 gegen die abstiegsgefährdeten Auersmacher zwei Punkte liegen und der FK Pirmasens verlor gar auf eigenem Platz überrraschend mit 0:1 gegen RW Koblenz. "Die Klub" auf Platz 2 liegt damit nur noch fünf Punkte vor dem FVE.

Die Partie in Wiesbach war ein permanentes Auf und Ab, bei dem die Saarländer zunächst den besseren Start erwischten und in der 7. Minute in Führung gingen. Doch schon vier Minuten später glichen die Engerser aus, als Goalgetter Nils Wambach nach schöner Vorarbeit von Justin Wilma traf.

Als die Gastgeber dann nach weiteren vier Minuten erneut in Führung gingen, dauerte es zwar etwas länger, doch noch vor der Pause konnte Ayman Ed-Dauodi für den FVE wieder ausgleichen (37.). Erneut war der starke Wilma Vorbereiter, der dann in der 51. selbst zur ersten Gäste-Führung traf. Nach dem 3:3 durch die Hertha traf der eingewechselte Manuel Simons wieder für die Engerser, deren Führung Alexio Bauer für die Saarländer in der 78. Minute egalisierte.

Und dann - dann gab es noch das Sahnehäubchen dieses Nachmittags: In der 89. Minute "zauberte" Evren Akashiskali aus 27 Metern einen Freistoß in die Maschen. "Das sieht man nicht so oft", freute sich auch Trainer Feit und analysierte, dass wir "das Spiel intensiv gestalten" wollten. "Am Ende haben wir es geschafft, uns bei der heimstärksten Mannschaft der Liga mit 5:4 durchzusetzen. Das nehmen wir natürlich sehr gerne mit.“

Das nächste Heimspie in der Oberliga steht für den FV Engers am Samstag, 14. März, um 15.30 Uhr an. Dann kommt mit dem FV Dudenhofen der Tabellenvorletzte zum Wasserturm.

Der FV Engers hat beim heimstärksten Team der Liga mit 5:4 gewonnen. Foto: Ulf Steffenfauseweh

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