18. Runde der Segelflug-Landesliga der Segelflugvereine in der Region
Fast eine Nullnummer
Wetterkapriolen machen auch die letzte Aufstiegschance zunichte
Region. Zumindest theoretisch hätte es noch klappen können mit dem Aufstieg in die Zweite Bundesliga. Für einen Rundensieg in der bundesweiten Quali-Liga gibt es immerhin 50 Punkte und der ersehnte Aufstiegsrang war für den LSV Bad Neuenahr gerade mal 53 Punkte entfernt. Aber das Wetter machte den Piloten letztendlich einen Strich durch die Rechnung. Nur ganze drei Flüge aus Rheinland-Pfalz gingen in Runde 18 überhaupt in die Wertung ein.
Der Rundensieg der Landesliga ging an Ludwigshafen, Platz zwei erflog sich das Team Jürgen Koch/Christian Mildenberger. Gerade einmal 47 Minuten konnten sie sich in der Luft halten, wurden für ihren Kampf aber zumindest mit drei Landesliga-Punkten belohnt. Platz 53 in der Quali-Liga reichte aber nicht, bei nur einer verbleibenden Runde ist der Aufstieg nun nicht mehr erreichbar. Die SFG Wershofen und der LV Mönchsheide reichten keine Flüge ein. Piloten aller drei Vereine sind zum Teil auch noch in den Alpen oder Spanien und genießen dort noch deutlich bessere Segelflugbedingungen.
Der LVM war auch auf der gerade zu Ende gegangenen Europameisterschaft im zentralitalienischen Rieti vertreten. Bernd Fischer war als Team-Meteorologe als Berater für die Deutsche Nationalmannschaft direkt vor Ort. Nach zehn Tagen in einer sowohl fliegerisch wie meteorologisch anspruchsvollen Region landeten die sechs deutschen Piloten jeweils auf guten Mittelfeld-Plätzen. Auch wenn hierzulande die Luft raus ist, da es in der kommenden und letzten Runde für keinen Verein mehr um etwas geht, hoffen die Ahrkreis-Flieger trotzdem auf einen versöhnlichen Abschluss der Saison - und wieder auf besseres Wetter.
