TuS Weibern siegt gegen HSG Horchheim-Lahnstein
Fehlendes Glück beim Handball-Match
Horchheim/Lahnstein. In der dritten Woche der Handballsaison traf die aus Horchheim-Lahnstein stammende Handballspielgemeinschaft (HSG) in einem Auswärtsspiel auf die Heimmannschaft aus Weibern. Vorherige Erfahrungen deuteten auf eine intensiven Wettstreit hin, da das Team aus Weibern für seinen schnellen und körperbetonten Handball relevante Punkte sammelt. Darüber hinaus musste die erste HSG-Mannschaft durch fünf Akteure aus der zweiten Mannschaft ergänzt werden, um eine genügende Kaderbreite zu sichern.
Vom Anfang an zeigte die Heimmannschaft ihre Stärke. Schlau ausgerichtet von ihrer Taktik und im Schlepptau der Konzentrationsschwäche des Gegners, kam der Zwang für Trainer Darko Maric nach nur 11 Minuten, bereits beim Stand von 7:3 das erste Timeout zu nehmen. Das in Weibern genutzte Harz brachte das Offensivspiel ebenfalls wiederholt ins Stolpern über schlechtes Zuspiel. Nach den ersten 20 Minuten erholte sich die HSG jedoch und hielt den Rückstand bis zur Halbzeit auf zwei Tore (13:11).
Die zweite Halbzeit war ein Spiegelbild der ersten, mit der TuS erneut in der Führung. Wiederholte, einfache Ballverluste der HSG wurden unnachgiebig bestraft, was zu einem sieben-Tore-Rückstand nach lediglich sieben Minuten führte. Nach einer genommenen Auszeit kehrte der gewünschte Effekt ein und die HSG konnte sich, trotz gelegentlicher doppelter Unterzahl, bis auf ein Tor heranarbeiten (20:19). Der Spielverlauf kennzeichnete sich durch schwankende Leistungskurven; nach den ersten erfolgreichen zehn Minuten der HSG folgte eine schwächere Phase. Das Timeout der Gastgeber brachte den positiven Lauf der HSG zu einem Stillstand, während hohe Ballverluste auf der anderen Seite den Vorsprung der TuS auf 27:21 erweiterten. Der Top-Torschütze auf Seiten der Horchheim-Lahnsteiner war Christoph Münch mit neun Toren.
Die HSG konnte noch keinen Sieg in der aktuellen Verbandsligasaison verbuchen (2 - 4 Punkte). Die darauffolgenden vier spielfreien Wochen sollen genutzt werden, um die Angriffsstrategie zu verbessern. Die Defensive steht jedoch weitgehend sicher. Das nächste Derby findet am 5. November in Bad Ems um 16 Uhr statt. BA
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