Lokalsport | 28.02.2018

Spielerinnen des TV Feldkirchen bewiesen Kampfgeist

Feldkircher Korbballer boten zwei tolle erste Halbzeiten

Den Sprungwurf von Rebecca Peter (7) kann Hambachs Nummer Eins leider halten. privat

Feldkirchen. Vor mehr als hundert Zuschauern lieferten die Korbballerinnen des TV Feldkirchen am Sonntag auf dem Heddesdorfer Berg zwei tolle erste Halbzeiten ab.

Im ersten Spiel gegen die Spielgemeinschaft aus Hambach startete Feldkirchen stark und platzierte bereits in der ersten Minute durch einen Überraschungswurf von Daniela Frey das 1 : 0. Dem Hambacher Ausgleich in der dritten Minute folgte im Gegenzug das 2 : 1 durch einen tollen Heber aus der rechten Ecke von Celina Meeß. In der Folge wurden die toll herausgespielten Chancen am Kreis leider am Korb vergeben, Hambachs Links Außen ließ dagegen der starken Feldkircher Korbhüterin Melanie Ehlscheid keine Chance und konnte in der 6. und 17. Minute zum 3 : 2 Halbzeitstand für Hambach treffen.

Nach dem Seitenwechsel lief es zunächst wieder für Feldkirchen besser. Daniela Frey konnte zweimal durch die Mitte gehen und mit Sprungwürfen in der 22. und 25. wieder die Führung erkämpfen. Doch ab dann war leider wieder der Wurm drin. Obwohl Hambachs Korbhüterin kraftmäßig am Ende schien, konnten keine Feldkircher Würfe mehr verwandelt werden.

Hambach dagegen verstand es immer besser die Außenspielerinnen einzusetzen und zog leider deutlich 8 : 4 davon. Auch der Anschlusskorb von Melanie Ehlscheid in der 37. konnte schließlich die 9 : 5 Niederlage nicht verhindern. „Hier war deutlich mehr drin“ war die allgemeine Aussage auf den Rängen.

Im Duell um die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften 2018 traten der TSV Bergrheinfeld und der SV Schraudenbach aufeinander. Die Zuschauer verfolgten ein hochklassiges Korbballspiel, in dem es temporeich hin und her ging. Nach einer 3 : 1 Führung Schraudenbachs kamen die Bergrheinfelder noch mal durch einen verwandelten Vier-Meter-Freiwurf heran, mussten jedoch mit 2 : 4 in die Halbzeitpause. Schraudenbach schneller und mit dem besseren Kreisspiel, Bergrheinfeld überzeugt durch tolle Würfe von der Sechs-Meter-Marke und erzielt in der 30. Minute sogar den Ausgleich zum 4 : 4. Die bereits in der gegnerische Hälfte früh attackierenden Schraudenbacher konnten dann ebenfalls durch einen verwandelten Sechs-Meter in der 36. Minute den 5 : 4 Endstand erzielen. Auffallend waren wieder die vielen vergebenen Konterchancen auf Schraudenbacher Seite.

Im zweiten Spiel für Feldkirchen ging es nun gegen den Deutschen Vizemeister und mit bisher nur einer Niederlage Führenden der Bundesliga Süd. Gegen die für ihre Konterstärke bekannten Schraudenbacher hieß es hellwach zu sein. Das gelang den Feldkircher Mädels in den ersten Minuten hervorragend. So konnte Feldkirchen sogar selbst mit einem Konter in der siebten Minute durch Cedi Hoffmann in Führung gehen. Dem Ausgleich folgte in der achten Minute ein sehenswerter Sechs-Meter durch Kristina Jäger der unhaltbar im Schraudenbacher Netz landete. Feldkirchen hielt super mit, dem Ausgleich in der 9. entgegnete Daniela Frey in der

13. Minute zur 3: 2 Führung. Schraudenbacher Konter konnten oft verhindert beziehungsweise entschärft werden, einige Male lag es aber auch an der fehlenden Treffsicherheit seitens der Konterspielerinnen. Zwei weitere Treffer durch Schraudenbach brachten den Halbzeitstand von 4: 3. Noch war alles drin.

Doch in der zweiten Halbzeit drehte Schraudenbachs Carolin Fischer auf, mit sechs Kontertreffern in Folge zog der Tabellenführer mit 10 : 3 davon und die von Grippe angeschlagene Mannschaft aus Feldkirchen hatte dem nichts mehr entgegenzusetzen. Schließlich hieß es zum Ende 14 : 3 für Schraudenbach, doch Trainer Jäger war dennoch zufrieden über den Kampfgeist der eigenen Spielerinnen.

Für den TVF spielten: Melanie Ehlscheid (1), Mercedes Hoffmann (1), Daniela Frey (4), Celina Meeß (1), Kristina Jäger (1), Marina Nußbaum, Jacqueline Rünz, Rebecca Peter, Veronika Haag.

Pressemitteilung

des TV Feldkrichen

Den Sprungwurf von Rebecca Peter (7) kann Hambachs Nummer Eins leider halten. Foto: privat

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