Lokalsport | 21.03.2016

Turnerschaft Bendorf, Abteilung Handball

Fokus liegt nun auf dem Final-Four-Turnier

Viermal war Jonas Strüder erfolgreich.privat

Handball-Rheinlandliga: Turnerschaft Bendorf - TV Bitburg 20:26 (10:13). Der Tabellenführer aus Bitburg steht nach dem Auswärtssieg in Bendorf kurz vor der Rheinlandmeisterschaft. Mit 20:26 musste sich die Bendorfer Turnerschaft trotz hartem Kampf den Gästen geschlagen geben. Schon die Anfangsphase ließ nichts Gutes vermuten. In den ersten sieben Minuten schaffte es die TSB trotz intensiver Bemühungen einfach nicht, das Spielgerät im Kasten des TV Bitburg unterzubringen. Immer wieder vereitelte der Gästeschlussmann die Torwürfe der Falken. Bitburg gelangen in der Zwischenzeit immerhin zwei Treffer, aber mehr ließ der Deckungsverbund zunächst nicht zu. Auch Matthias Kunz im Tor der Turnerschaft konnte sich mehrfach auszeichnen.

Dann jedoch platzte der Knoten im Bendorfer Angriff, die Turnerschaft nutzte endlich ihre Chancen. Spiegelbildlich erstarkte auch der TV Bitburg im Offensivspiel und konnte sich auf 2:6 absetzen. Die Gastgeber kämpften sich in der Folge wieder über die Abwehrleistung heran. Lucas Litzmann erzielte in Folge eines von Jonas Strüder abgefangenen Balls nach knapp 20 Minuten den wichtigen Anschlusstreffer zum 6:7. So ging es bis zum 8:9 hin und her, ohne dass sich eins der beiden Teams entscheidend absetzen konnte. Mit einem Schlussspurt gelang es den Gästen, dann doch noch eine Schippe draufzulegen und eine 13:10-Führung in die Pause zu tragen.

Spielabschnitt zwei startete besser als noch der erste Durchgang. Sofort netzte Bendorf zweimal ein und setzte Bitburg unter Druck. Mit relativer Gelassenheit spielten die Gäste ihre Angriffsaktionen durch und erarbeiteten sich wieder mehr Luft (14:17). Aber wiederum schaffte die Mannschaft von Trainer Christoph Barthel den Anschlusstreffer. Jedoch verpasste es die Turnerschaft sowohl beim 16:17 nach 40 Spielminuten als auch beim 19:20 in der 48. Minute, den entscheidenden Schritt zum Unentschieden zu machen.

Stattdessen erwachte Bitburg aus seiner Schockstarre und traf wieder Angriff um Angriff. Demnach war in der 56. Minute beim Zwischenstand von 19:25 der Käse gegessen.

Im Endeffekt hat besonders in den Phasen, in denen die TS Bendorf in unmittelbarer Schlagdistanz zum Gegner war, die Nervenstärke gefehlt, um das Ruder komplett herumzureißen. Dass die junge Bendorfer Mannschaft diese Eigenschaft im Blut hat, das hat das Team schon in mehreren Spielen gezeigt. Am Samstag fehlte jedoch das entscheidende Quäntchen Glück, um gegen den Favoriten eine Überraschung zu erzielen.

Nun gilt es, den Fokus auf das Final-Four-Turnier am Ostermontag zu legen. Denn in Vallendar geht es am Montag, 28. März, um 12.45 Uhr im Halbfinale des Rheinlandpokals gegen den HSC Schweich. Am Samstag, 9. April, gastiert der HSC Schweich im Ligabetrieb bei der TSB in den Räumlichkeiten der WRG-Arena. Anpfiff ist zur gewohnten Heimspielzeit um 19.30 Uhr.

Es spielten für Bendorf:

Stefan Brinkmann (4), Conni Becher (1), Lars Dreidoppel, Juri Flaming (1), Jonas Strüder (4/1), Moritz Gutfrucht (2), Lucas Litzmann (3), David Mohrs (4/1), Philipp Majewski, Felix Kersten (1), Christian Schaub (1). Im Tor: Matthias Kunz, Nico Hemmerle.

Viermal war Jonas Strüder erfolgreich.Foto: privat

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