Lokalsport | 16.06.2016, 11:54 Uhr

Standing Ovations für einen verdienten „Gestalter des Sportes“

Fred Pretz ist Ehrenpräsident des Sportbundes Rheinland

Fred Pretz ist Ehrenpräsident des Sportbundes Rheinland
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Koblenz/Region. Standing Ovations und dies gleich mehrfach: Als Fred Pretz die sportpolitische Bühne verließ, tat er dies als SBR-Ehrenpräsident. „Ich wechsle nur die Mannschaft - aber die neue ist um ein Vielfaches kleiner“, sagte Pretz in seiner unnachahmlich, schelmischen Art. Mit seiner kleinen Mannschaft meinte Pretz seine Familie mit Frau Martina und den gemeinsamen Töchtern, drei an der Zahl. Pretz konnte sich der Zuneigung der Versammlung sicher sein, zumal ein jeder im Saal nachvollziehen konnte, was es heißt, ehrenamtlich im Sport tätig zu sein.

So waren denn auch die Laudatoren voll des Lobes über das Wirken von Fred Pretz während seiner neunjährigen Amtszeit. Innen- und Sportminister Roger Lewentz, bescheinigte Pretz, dass er Zeit seines Leben im und für den Sport gelebt und als SBR-Präsident für dessen Ziel gekämpft habe.

In vielen Gesprächen und Verhandlungen habe er ihn als Streiter in der Sache aber auch als verlässlichen Partner kennen und schätzen gelernt. LSB-Präsidentin Karin Augustin sagte, Fred Pretz habe den Sport immer in seiner Ganzheit im Blick gehabt und ihn dadurch enorm bereichert.

Für den Sportbund Rheinland dankte SBR-Vizepräsident Walter Desch im Namen des Präsidiums: „Über neun Jahre war Fred Pretz ein Gestalter des Sportes. Im Mittelpunkt seines Wirkens und Handelns standen die Vereine und die Fachverbände.“ Desch bezeichnete Pretz als ein Mann der klaren Worte, der es immer wieder verstanden habe, mit einfachen, oft auch humoristischen Sätzen die Bedeutung des Sportes greifbar zu machen.

Etwa eine Aussage wie diese: „Es gibt Statistiken, die sagen, dass heutzutage immer weniger Kinder von Bäumen stürzen. Kein Wunder, wenn die Kinder nicht mehr fähig sind, auf Bäume zu klettern.“

Pressemitteilung des

Sportbundes Rheinland

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