Lokalsport | 28.05.2017, 11:45 Uhr

EHC „Die Bären“ 2016

Frederic Hellmann bringt das Meister-Gen mit

Verteidiger kommt vom Meister EHC Zweibrücken

Neuwied. Als die Neuwieder Spieler ihre Eishockey-Saison 2016/17 nach dem Viertelfinal-Aus gegen den Herforder EV bereits beendet hatten, stand er noch auf dem Eis. Bis zum ultimativen Endspiel-Showdown inklusive Happy-End. Mit 2:0 Spielen bezwang der EHC Zweibrücken im Meisterschaftsfinale der Regionalliga Südwest Heilbronn, und Frederic Hellmann streckte überglücklich den Pokal in die Höhe. „Wir haben uns in drei Jahren stetig gesteigert, und diesmal passte alles. Unsere Mannschaft war eingespielt und hatte Routine sowie ein gutes Powerplay“, sagt der Verteidiger. Als Meister verabschiedete er sich von den „Hornets“, als Meister kommt er nun zum EHC „Die Bären“ 2016. Frederic Hellmann wird die Abwehr des West-Regionalligisten in der kommenden Spielzeit verstärken und das Trikot mit der Nummer 14 tragen. Der 28-Jährige zog Anfang Mai aus privaten Gründen nach Koblenz, schaute sich nach Vereinen in der Umgebung um und hörte von Eishockey-Freunden und Bekannten „viel Gutes“ über die Bären.

„Als ich gemerkt habe, dass mir hier alles zusagt, habe ich mich nicht mehr weiter umgeschaut und zugesagt“, erzählt der gebürtige Kölner, der bis zum Juniorenalter bei den Mannheimer Adlern spielte und über den Neusser EV und die 1b-Teams der Mannheimer und der Kölner Haie schließlich in Zweibrücken landete.

Hellmann zählte in der Meistersaison der Pfälzer zu den Leistungsträgern seines Teams und kam für einen Abwehrspieler auf bemerkenswerte Statistiken: In 25 Partien war er an 38 Toren beteiligt, und das bei nur vier Strafminuten. „Ich spiele schon körperbetont, aber fair und bin trotzdem kein Verteidiger, der nur vorne rumrennt“, charakterisiert sich der Student, der das Unterzahlspiel als seine beste Disziplin nennt und auch in Überzahl viel Eiszeit erhielt, selbst.

Seine Gesamtbilanz aus 194 Regionalligapartien weist 33 Tore und 104 Vorlagen auf. Ähnlich will Hellmann in Neuwied weitermachen, wo er ähnliche Ziele verfolgt wie an seiner jüngsten Station: „Ich will den nächsten Pokal gewinnen. Das ist mein persönliches Ziel. Wir haben eine gute Mannschaft, die das schaffen kann.“

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