„Eifel-Sprint“ auf dem Nürburgring

Frikadelli Racing ohne Rennglück

Frikadelli Racing ohne Rennglück

Das Frikadelli Racing Team hat beim kürzesten 24h-Rennen in der Geschichte eine Top-Platzierung verpasst.Foto: Frikadelli / BRfoto

15.06.2021 - 14:32

Barweiler. Das Frikadelli Racing Team hat beim kürzesten 24h-Rennen in der Geschichte eine Top-Platzierung verpasst. Beide Porsche 911 GT3 R konnten nach einer glänzenden Vorbereitung auch beim Saisonhighlight die Pace der Gesamtspitze mitgehen, doch das nötige Rennglück blieb der Mannschaft aus Barweiler dieses Mal verwehrt. Eine insgesamt 14,5 Stunden lange Nebel-Unterbrechung hatte die 49. Auflage des legendären „Eifel-Marathons“ zum neuneinhalbstündigen „Eifel-Sprint“ gemacht.


„Die Pace war da, aber es hat an diesem Wochenende einfach nicht sollen sein. Beim 24h-Rennen auf dem Nürburgring braucht man auch das nötige Quäntchen Glück, was uns mit beiden Fahrzeugen leider gefehlt hat. Im nächsten Jahr werden wir es erneut versuchen. Ein großes Dankeschön geht jedoch an die gesamte Mannschaft. Von den Ingenieuren angefangen über unsere Teammanagerin bis hin zu den Mechanikern und Fahrern – alle haben einen vorzüglichen Job gemacht“, lobt Teamchef Klaus Abbelen.

Aufgrund der starken Auftritte bei den Rennen zur Nürburgring Langstrecken-Serie sowie beim 6h-Qualifikationsrennen hatten die beiden Frikadelli Porsche 911 GT3 R bereits ihr Ticket für das entscheidende „Top-Qualifying“ sicher. Ein Wetterumschwung mit Gewitter und Starkregen sorgte unmittelbar vor der Session für allerschwierigste Streckenbedingungen. Dennis Olsen „schwamm“ mit dem #31 Porsche 911 GT3 R auf den 12. Startplatz. Sein Teamkollege Matt Campbell reihte sich mit dem #30 Porsche 911 GT3 R dahinter auf dem 17. Rang ein, nachdem dieser im Streckenabschnitt Bergwerk starkem Aquaplaning zum Opfer fiel. Dem Frikadelli Racing Team gelang es jedoch, mit einer Nachtschicht das Fahrzeug am Folgetag wieder bestens präpariert an den Start zu bringen.

Im Rennen sollte es für beide Neunelfer von Frikadelli Racing zunächst schnell nach vorne gehen. Während sich Frédéric Makowiecki mit dem #31 Porsche 911 GT3 R in den ersten Rennrunden zeitweise bis in die Top-5 vorfahren konnte, stellte Matt Campbell als Startfahrer auf dem Schwesterfahrzeug den Kontakt zu den Top-10 her.

Nach etwas mehr als zweieinhalb Stunden musste Earl Bamber, der den #30 Porsche 911 GT3 R von Campbell übernommen hatte, jedoch bereits unplanmäßig die Box ansteuern. Ein Schaden an der Servolenkung zwang die Frikadelli Mannschaft zu einer längeren Reparaturpause und den Verlust von mehr als zwei Rennrunden auf die Spitze. Doch auch danach sollte die Pechsträhne nicht abreißen. Bei einer Berührung mit einem anderen Fahrzeug im Bereich Hatzenbach zog sich Bamber einen Reifenschaden zu und musste fast eine ganze Nordschleifenrunde in Schleichfahrt absolvieren. Der Rundenverlust gegenüber der Konkurrenz nahm dadurch noch einmal deutlich zu, weshalb man den #30 Porsche 911 GT3 R von Matt Campbell, Mathieu Jaminet, Earl Bamber und Nick Tandy am Abend vorzeitig in der Box abstellte. Der Fokus lag nun fortan auf dem #31 Porsche 911 GT3 R von Frédéric Makowiecki, Dennis Olsen, Maxime Martin und Patrick Pilet.

Aufgrund von zunehmendem Nebel entschied sich die Rennleitung aus Sicherheitsgründen gegen 21.30 Uhr für eine Rennunterbrechung, die 14,5 Stunden andauern sollte. Zu diesem Zeitpunkt fanden sich Makowiecki, Olsen, Martin und Pilet auf dem siebten Rang im Gesamtklassement wieder. Bedingt durch eine neue Regelung bei Rennabbruch hatte Frikadelli Racing jedoch das gänzlich schlechteste Szenario erwischt und musste bereits zwei Runden nach dem Restart wieder die Box ansteuern, um nachzutanken. Dadurch hatte man wieder eine Minute mehr Standzeit als viele andere Teams zu verzeichnen. Trotzdem gab das Fahrergespann im Anschluss noch einmal alles, um sich wieder vorzukämpfen.

Eine halbe Stunde vor Schluss war das Rennen jedoch für Frikadelli Racing beendet, als ein BMW M6 GT3 nach einem rundenlangen Zweikampf unmittelbar vor Patrick Pilet plötzlich unvermittelt langsam wurde und der Franzose keine Möglichkeit mehr hatte auszuweichen.

„Patrick hatte in der Situation leider keine Chance mehr zu reagieren. Was unter dem Strich bleibt, sind unsere Doppelsiege bei den beiden Vorbereitungsrennen, über die wir nach wie vor sehr glücklich sind. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal die Gelegenheit nutzen, unseren Porsche-Markenkollegen von Manthey Racing ganz herzlich zum Gesamtsieg beim 24h-Rennen zu gratulieren. Sie haben es sich verdient“, so Abbelen. Pressemitteilung

Frikadelli Racing

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THW baut Brücken im Unwettergebiet

liku:
Hat man grade nicht andere Probleme , um sich darüber zu streiten, ob Werbung ist oder nicht...? Ich geh nun mal wieder vor Ort helfen.Schönen Gruß...
Monika d.:
Gert Kamphausen, wenn das zurzeit ihre größte Problem ist, dann müssen Sie sich glücklich schätzen. Außerdem was Werbung angeht da haben sie was total durcheinander gebracht....
Gabriele Friedrich:
Herr Kamphausen, die Erwähnung des THW ist keine Werbung sondern ein Lob und eine Anerkennung für die Leistung. Ohne diese Organisation wäre die Lage noch schlechter, als sie schon ist und das THW ist unverzichtbar für unsere Gesellschaft und ebenso für Einsätze im Ausland. Die allergrößte Hochachtung...
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