Lokalsport | 06.03.2024

LG Rhein-Wied

Fünf Monate nach Bandscheiben-OP: Gold für Markus Paquée

Die weibliche 4x200-Meter-Staffel belegte in der Besetzung Sina Ehrhardt, Lotta Götz, Celina Medinger und Lena Kuppert mit Jahresbestzeit von 1:45,07 Minute Platz 15.  Foto: Dieter Lösch

Neuwied/Andernach. Nur fünf Monate nach einer Bandscheiben-Operation hat sich Markus Paquée von der Rhein-Wied selbst überrascht. Bei der deutschen Winterwurfmeisterschaft der Masters im nordhessischen Baunatal gewann er die Goldmedaille im Speerwurf der Altersklasse M45. „Damit war nicht zu rechnen“, sagte Paquée.

Er verband Baunatal mit guten Erinnerungen. Vor drei Jahren sicherte er sich an gleicher Stelle mit persönlicher Speerwurf-Bestleistung seinen ersten deutschen Freiluft-Meistertitel. „Das weckte in mir ein gutes Gefühl. Aufgrund des mangelnden Trainings sah ich mich nicht in der Favoritenrolle. Umso mehr musste ich mich mit meinen mentalen Fähigkeiten auf ein Level bringen, das mich um den Sieg kämpfen ließ“, erklärte der 49-Jährige. Paquée knackte direkt im ersten Versuch die 50-Meter-Marke (50,81). Weil danach die Kräfte schwanden und die Würfe kürzer wurden, ließ der neue Meister den vierten Durchgang aus und verbesserte sich im sechten auf 52,46 Meter. Mit dieser Weite war er weder von Silbermedaillen-Gewinner Maik Arendt (43,88 Meter) noch von Jan-Boyke Seemann (42,11) einzuholen.

U20-Hallenmeisterschaft in Dortmund

Der U 20-Nachwuchs ermittelte parallel dazu seine Hallenmeister in Dortmund. Robin Franz erreichte im Weitsprung als Siebter (6,89 Meter) das beste Rhein-Wieder Ergebnis. Auch Lena Eichhorn schaffte es ins Finale. Ihre Zeit von 2:18,78 Minuten in einem taktisch geprägten Rennen bedeutete Platz acht über 800 Meter nach Vorlaufsieg in 2:15,02 Minuten. Sina Ehrhardt steigerte über 400 Meter ihre persönliche Hallenbestleistung auf 58,03 Sekunden, verpasste den Endlauf aber knapp um eine Zehntelsekunde. Robin Franz wurde im 60-Meter-Vorlauf mit 7,27 Sekunden und Celina Medinger im Hürdensprint mit 9,70 Sekunden gestoppt. Ein Strauchler kostete wertvolle Zeit im Kampf um dem Halbfinal-Einzug. Die weibliche 4x200-Meter-Staffel belegte in der Besetzung Sina Ehrhardt, Lotta Götz, Celina Medinger und Lena Kuppert mit Jahresbestzeit von 1:45,07 Minute Platz 15. Im Vergleich zur 32. Meldezeit gelang dem Quartett eine erhebliche Steigerung.

Hallenmeetings in Luxemburg

Wann haben die jungen Leichtathleten der Altersklassen U16 und U14 schon einmal die Möglichkeit, sich über internationale Siege zu freuen? Die Hallenmeetings im benachbarten Luxemburg bieten eine tolle Chance dazu. Der Rhein-Wieder Nachwuchs konnte sich dort mit vielen Gegnern aus Belgien, Frankreich und Luxemburg messen. Die große Gruppe stellte über 50 Platzierungen in den Ergebnislisten auf. Besonders groß war die Freude bei Lina Schmidt und Ibrahmim Alabdullah. Schmidt gewann die 60-Meter-Hürden der U16 in einer knappen Entscheidung und mit der Zeit von 9,25 Sekunden. Alabdullah eröffnete den U14-Weitsprung direkt mit der späteren Siegesweite. An die 4,92 Meter biss sich die Konkurrenz die Zähne aus.

Auch vier Podiumsplätze konnten sich sehen lassen: Eva-Fabienne Stein erreichte Platz zwei im Kugelstoß (10,55 Meter), Philipp Veit hatte in der 1000-Meter-Entscheidung nur einen Gegner vor sich (2:45,85 Minuten) und Noah Seibel belegte mit seiner Kugelstoß-Weite von 12,10 Metern Rang drei. Alle Athleten gehören der U16 an. Beim diesem internationalen Jugendvergleichswettkampf wurde auch eine Mannschaftswertung erhoben, die die Platzierung in den einzelnen Disziplinen nach einem Punkteschema zusammenfasste. In der weiblichen und männlichen U16 wurde die LG jeweils Neuter, in der weiblichen U14 Zehnter und in der männlichen U14 Elfter. Das ergab in der Addition Position zehn.

Bad Emser Silberaulauf

Beim Bad Emser Silberaulauf startete ein halbes Dutzend Rhein-Wieder Youngsters. Der Jüngste, Johannes Christ, lief in der Altersklasse M6 nach 3:08 Minuten als erster über Ziellinie der 600 Meter langen Strecke. Eine doppelt so weite Distanz mussten die zehn- und elfjährigen Mädchen und Jungen bewältigen. Andreas Thielen (M11, 5:02 Minuten) und Johanna Christ (W10, 4:58 Minuten) wurden in ihren Altersklassen jeweilI Zweite.

Fünfkampf in den USA

In den USA absolvierten Maren Wilms und Vivien Ließfeld bei zwei unterschiedlichen Veranstaltungen einen Fünfkampf. Ließfeld sammelte beim GNAC Indoor Track & Field Championship 3125 Punkte und schaffte es damit als Dritte aufs Podest. Unter anderem war die Studentin die beste Weitspringerin im Feld (5,31 Meter), die zweitbeste Kugelstoßerin (10,21 Meter) und drittbeste Hürdensprinterin (9,39 Sekunden). 1,46 Meter im Hochsprung und 2:43,79 Minuten über 800 Meter komplettierten ihre Leistungen. Neben dem Fünfkampf zeigte Ließfeld auch in der Weitsprung-Entscheidung mit guten 5,50 Metern und Platz drei ihr Talent in dieser Disziplin. Die 200 Meter lief sie in 26,88 Sekunden. Maren Wilms stand bei den American Indoor Track & Field Indoor Championships mit 3314 Fünfkampf-Punkten auf Rang 16. Ihre Einzelleistungen: 9,81 Sekunden über 60 Meter Hürden, 1,55 Meter im Hochsprung, 9,28 Meter im Kugelstoß, 5,27 Meter im Weitsprung und 2:23,81 Minuten über 800 Meter Zweite.

Die weibliche 4x200-Meter-Staffel belegte in der Besetzung Sina Ehrhardt, Lotta Götz, Celina Medinger und Lena Kuppert mit Jahresbestzeit von 1:45,07 Minute Platz 15. Foto: Dieter Lösch

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