Lokalsport | 24.09.2013

SV Wormersdorf 1946 e.V. - Seniorenfußball -

Fünfter Spieltag in der Kreisliga A

SV Wormersdorf - RW Lessenich 9:1 (4:0)

Die Wormersdorfer konnten sich nach dem ungefährdeten 9:1-Erfolg über den lang ersehnten Befreiungsschlag freuen. privat

Wormersdorf. Mit dem höchsten Ergebnis der bisherigen Saison in der Kreisliga A befreite sich die Tomburg-Elf vor dem drohenden Sturz in den Tabellenkeller.

Nach drei, zum Teil unglücklich zustande gekommenen, Niederlagen in Folge war das Spiel ein Befreiungsschlag erster Güte und die Mannschaft kletterte in der Tabelle ins Mittelfeld bis auf den achten Platz.

Mit einer bärenstarken Leistung und dem notwendigen Glück schaffte die Tomburg-Truppe den zweithöchsten Heimsieg in einem Kreisliga A-Spiel. Von Beginn an wollte das Team die vergangenen Spiele vergessen machen und übte enormen Druck auf die Bonner Gäste aus. Alex Mehl hatte bereits in der zweiten Minute die Führung auf dem Fuß, schoss aber mit links weit über das gegnerische Gehäuse. Dann platzte bei ihm aber der Knoten, er konnte sich den Ball in der achten Minute erkämpfen und erzielte mit einem sehr überlegten Torschuss die umjubelte 1:0-Führung.

Wormersdorf blieb am Drücker, die Gäste waren beeindruckt, und Alex Mehl konnte nach feinem Zuspiel von Joachim Paul in der 18. Minute auf 2:0 erhöhen. Bereits eine Minute später hätte Spielertrainer Thorsten Declair einen weiteren Treffer erzielen können - der Gästekeeper lenkte den Ball aber noch an den Pfosten. Nach der darauf folgenden Ecke konnte Kapitän Nick Brachmann seinen Kopfball leider nicht genau genug platzieren und verfehlte den Kasten knapp (20.).

Nach diesen zwanzig überragenden Minuten schaltete Wormersdorf einen Gang zurück und der Gast aus Lessenich kam besser ins Spiel und zu eigenen Torchancen. In der 24. Minute reagierte Torwart Jürgen Breitkopf glänzend und verhinderte so den Anschlusstreffer. In der 30. Spielminute folgte Lessenichs zweite Gelegenheit. Der Pass von links trudelte parallel zur Torlinie durch den Wormersdorfer Fünfmeterraum - aber an Freund und Feind vorbei. Es blieb bei der Zweitoreführung.

Nach diesen etwas schwächeren, zehn Minuten konzentrierte sich Wormersdorf wieder und nutzte einen Konter zum dritten Treffer. Alex Mehl setzte sich im Strafraum vehement durch, passte quer auf André Eckweiler, der unbehindert einschieben konnte (41.). Das konsternierte Lessenich erhielt noch vor dem Seitenwechsel den vierten Gegentreffer. Erneut traf Alex Mehl, diesmal nach Vorarbeit von Thorsten Declair (43.).

Zur zweiten Halbzeit erlebten die zahlreichen Zuschauer einen drückend überlegenen Gastgeber, der in der 55. Minute nach Vorlage von Bastian Küpper wiederum durch Alex Mehl auf 5:0 erhöhte. Lessenich kam, nach einem Eckball zu ihrer erst dritten Torgelegenheit, aber Declair köpfte den Ball noch vor der Linie zurück ins Spielfeld (56.). Nun drehte Patrick Pöschmann über die rechte Seite auf und passte auf Eckweiler, der das 6:0 erzielte (58.). Einwurf Bastian Küpper in den Strafraum - Patrick Pöschmann knallte das Spielgerät in die Maschen - 7:0 (65.). Eine Minute später: Zuspiel von Eckweiler mit der Hacke auf Thorsten Declair, der das 8:0 erzielte (66.). Der gerade eingewechselte Mario Strnad erlief eine Eckweiler-Vorlage und krönte seinen Kurzeinsatz mit dem 9:0 (70.).

Der Gast wurde von dem gut leitenden Schiedsrichtergespann danach noch zweimal dezimiert. Nach einem Foul an der Strafraumgrenze konnte Lessenich mit einem gut geschossenen Freistoß den Ehrentreffer erzielen (77.).

Fazit: Sicher in der Defensive. Alle hatten einen überragenden Tag erwischt. Beste Saisonleistung - höchster Sieg in der Kreisliga A seit mehr als 6 Jahren. Selbstvertrauen getankt und nun auch im Kopf im Kreisligaoberhaus angekommen.

Es spielte: Breitkopf, Mohrmann, Hinz, Paul, Bollig (57. Meyer), Brachmann (C), Küpper, Pöschmann, Declair (68. Strnad), Mehl (72. Rohde), Eckweiler

Am Sonntag, 29. September geht es auswärts zum SV Niederbachem, Anstoß ist um 15 Uhr.

Die Wormersdorfer konnten sich nach dem ungefährdeten 9:1-Erfolg über den lang ersehnten Befreiungsschlag freuen. Foto: privat

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