Dritte Mannschaft des SV Weitersburg eröffnet die Saison
Für viele Tore war gesorgt
SV Weitersburg III - SC Vallendar II 7:5 (4:1)
Weitersburg. Saisoneröffnung – diese Ehre wurde der Dritten Mannschaft des SV Weitersburg dieses Mal zuteil. Bei besten Fußballwetter traf man in einem von vielen Derbys auf die Reserve des Nachbarn aus Vallendar, die mit einigen Leihgaben aus ihrer ersten Garnitur das satte Grün betraten. Trainer Marco Burde seinerseits musste auf mehrere potentielle Stammspieler verzichten. Es sollte sich ein doch sehr merkwürdiges Spiel ergeben. In den ersten zehn Minuten dümpelte das Spiel mehr oder weniger vor sich hin, man klopfte sich gegenseitig ab, um zu sehen wie der Saisonstart verlaufen könnte. Nach besagten zehn Minuten wurde Erhad Durdzic nach schöner Kombination auf der rechten Seite freigespielt, setzte sich gegen zwei grün-weiße durch und legte auf Ralf Birk quer. Diesem gelang mithilfe des Pfostens und des Torwarts der erste Treffer für seine Farben. Zwei Minuten später erfreute Andreas Münzel mit einem sehenswerten Solo die Zuschauer. Sein Plan abzulegen, fand den Vallendarer Verteidiger, der unter größter Bedrängnis von Patrick Heine diese Vorlage nur noch ins eigene Tor bringen konnte. Doch auch Vallendar sollte noch einen Auftritt im Anschluss haben. Ein langer Ball wurde auf deren Stürmer geschlagen, dieser legt auf seinen aufgerückten Mitspieler ab, der Georg Gorin im blau-gelben Gehäuse ohne Chance ließ.
Bis zur 40. Minute passierte nicht viel, ehe sich Ralf Birk in unnachahmlicher Art bis zum gegnerischen 16er durchtankte und nur durch ein Foul zu stoppen war. Der umsichtig leitende Unparteiische erkannte zum Glück auf Vorteil den Patrick Heine zum dritten Treffer für blau-gelb nutzen konnte. Im Anschluss an den Anstoß hatte ein Gästespieler einen Aussetzer, der ihm in der gleichen Situation berechtigt den gelben und gelb/roten Karton einbrachte.
Mit dem Halbzeitpfiff war es Dominik Strohe vorbehalten, einen sehenswerten Angriff per Flachschuss ins lange Eck zum 4:1 zu vollenden. Scheinbar fand Marco Burde die richtigen Worte zur Halbzeit, denn mit dem ersten ernst zu nehmenden Angriff der zweiten Hälfte wurde Patrick Heine freigespielt, der keine Mühe hatte zum fünften heimischen Treffer einzuschieben.
Im Anschluss an das eigentlich „beruhigende“ 5:1 verfielen die Hausherren in einen unerklärlichen Tiefschlaf, der die zwischen der 55. und 65. Minute auf 5:4 verkürzen ließ. Die Gastgeber wackelten in der Folge merklich, blieben aber zunächst glücklicherweise ohne weiteren Gegentreffer. Das Gemüt seines Trainers konnte Fadul Danach in der 82. Minute besänftigen. Nach einem zu kurz abgewehrten Ball fasste er sich ein Herz, zog aus 25 Metern ab und fand mit seinem satten Schuss den Weg ins obere rechte Toreck. Eigentlich sollte Patrick Heine mit seinem dritten Streich in der Nachspielzeit den Schlusspunkt gesetzt haben. Doch die Fußball-Götter sahen das ein wenig anders. Vallendar wurde mit dem letzten Angriff der Partie ein berechtigter Elfmeter zugesprochen, den die Gäste zu ihrem fünften Treffer verwandeln konnten. So ist es – ähnlich wie in den letzten Jahren: Nach vorne hui, nach hinten pfui. Auf jeden Fall ist für viele Tore gesorgt. Im Einsatz waren: Georg Gorin, Alex Prangenberg, Marvin Doetsch, Jannik Bernardi, Max Weiler, Erhad Durdzic, Fadul Danach, Dominik Strohe, Andreas Münzel, Ralf Birk, Patrick Heine, Benny Schöla, Nico Sieber, „die ewigen“ Michael Roos und Kay Wilms sowie Marco Burde.
