Lokalsport | 06.04.2016

SG OASF/Barweiler

Furiose Schlussphase stoppt Niederlagen-Serie

SG Bachem/Walporzheim - SG OASF/Barweiler 2:2 (1:0)

Hansen Fabian Faßbender.privat

Barweiler. Im ersten Spiel des Monats April trat die erste Mannschaft bei bestem Fußballwetter die Reise auf den kleinen Rasenplatz in Walporzheim an, wo sie in den letzten beiden Jahren von der dort ansässigen SG Bachem jeweils empfindliche Niederlagen zugefügt bekommen hatte. An diesem Tag hatten sich die Gäste, die sich zuletzt unglücklich den Topteams aus Ahrweiler und Niederzissen hatten geschlagen geben müssen, fest vorgenommen, diese Serie zu beenden und möglichst mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise vom Tabellenelften anzutreten. Zunächst fanden die Oberahrtaler Spieler auch gut in die Partie hinein. Man nahm die Zweikämpfe entschlossen an, zeigte sich lauffreudig, hatte mehr von der Partie und verlagerte das Geschehen überwiegend in die Bachemer Hälfte, auch wenn die absoluten Hochkaräter vorerst ausblieben. Trotzdem deutete die Mannschaft von Trainer Walter Sicken einige Male ihr offensives Potenzial durch einige vielversprechende Ansätze an. Mehr als einige Halbchancen durch Justin Fries, Lukas Knelke, Max Niggemann und Peter Klein sprangen bei diesen Bemühungen jedoch lange Zeit nicht heraus. Zum ersten Mal richtig gefährlich vor dem Tor der Heimmannschaft wurde es, als Justin Fries mit einem Diagonalpass über die Abwehr hinweg Lukas Knelke in Szene setzte, der dann freistehend etwas zu lange brauchte, um den Ball zu kontrollieren, und somit in höchster Not am Abschluss gehindert wurde. Durch einige unnötige Fouls machte man aber mit der Zeit Bachem stärker und ließ die Gastgeber besser ins Spiel kommen. Die Quittung folgte nach einer halben Stunde auf dem Fuß, als Peter Klein auf der rechten Seite im Strafraum einen gegnerischen Angreifer unsanft zu Fall brachte und der junge Schiedsrichter Tom Brucksch berechtigterweise auf den Elfmeterpunkt zeigte. Den fälligen Strafstoß konnte Niclas Harz sicher zum 1:0 verwandeln. Bis auf einen Konterangriff, den der Gegner mit einem wuchtigen Schuss ans Außennetz abschloss, waren bis zur Pause die OASF-Spieler die aktivere Mannschaft und kamen kurz vor dem Halbzeitpfiff zu einer guten Ausgleichschance, als Fabian Hideg nach einer lang gezogenen Flanke von Lukas Thelen den Ball aus spitzem Winkel nicht aufs Tor bringen konnte. Für die zweite Halbzeit nahmen sich die Gäste vor, den Gegner kontinuierlich in die Defensive zu drängen und das Spiel zu drehen. Zunächst schien man diese Vorgabe auch gut umzusetzen, als zunächst Max Metzen aus spitzem Winkel am Torhüter scheiterte und Fabian Hideg kurz darauf einen Linksschuss denkbar knapp am langen Pfosten vorbeisetzte. Leider sollten dies vorerst die letzten guten Chancen bleiben, was auch daran lag, dass die zahlreich vorhandenen Standardsituationen, wie schon vor dem Seitenwechsel, den Gegner viel zu wenig in Bedrängnis brachten. Es entwickelte sich ein hart umkämpftes, aber, was die spielerische Qualität anbelangt, eher überschaubares Spiel, in dem es die Platzherren bei dem einen oder anderen schnellen Gegenstoß versäumten, ein zweites Tor nachzulegen, während sich Oberahrtal zwar nach Kräften mühte, aber im Offensivspiel zu unsauber agierte und somit nicht wirklich gefährlich wurde. In der Schlussphase sollten sich die Ereignisse dann aber überschlagen. Nach 81 Minuten bekamen die Hausherren auf der rechten Seite einen Freistoß zugesprochen, der halbhoch an den Elfmeterpunkt hereingebracht und mit einem sehenswerten Volleyschuss von Patrick Mauel zum 2:0 verwertet wurde. Nun schien das Spiel entschieden und Bachem der sichere Sieger zu sein, doch die Gastmannschaft belehrte die 60 Zuschauer eines Besseren. Nach einer abgefälschten Hereingabe von Max Metzen war es Lukas Knelke, der sich an der Strafraumgrenze in Position brachte und in der 85. Minute mit einem platzierten Linksschuss den Anschluss herstellte. Nur drei Zeigerumdrehungen später konnten die Gäste einen Konter beherzt abwehren und schlugen den Ball umgehend an den Strafraum. Dort stand mit Joker Christian Lückenbach ein dankbarer Abnehmer bereit, der aus 20 Metern Maß nahm und mit einem satten Rechtsschuss den von vielen wohl nicht mehr für möglich gehaltenen Ausgleich erzielte. Eine weitere echte Torchance blieb bis zum Schlusspfiff aus.

Fazit

Natürlich war man mit der Erwartungshaltung in die Begegnung gegangen, den neunten Saisonsieg einzufahren, allerdings muss man nach diesem Spielverlauf zufrieden sein, dass man nicht mit leeren Händen die Heimreise antreten muss. Nach einer grundsätzlich guten ersten Halbzeit, in der man unnötigerweise in Rückstand geriet, konnte nach dem Seitenwechsel lange Zeit kein richtiger Druck auf den Gegner aufgebaut werden. Erst als es schon zu spät zu sein schien, drehte die Mannschaft doch noch auf und kam dank einer Energieleistung zum, gemessen an den Spielanteilen, hochverdienten Punktgewinn, der definitiv für die Moral innerhalb des Teams spricht, konnte man doch schon zum dritten Mal in dieser Saison nach einem Zwei-Tore-Rückstand einen Punkt ergattern.

Vorschau

SV Oberzissen - SG OASF/Barweiler am Sonntag, 10. April um 14.30 Uhr in Oberzissen.

Hansen Fabian Faßbender.Foto: privat

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