HSG Rheinbach-Wormersdorf
Gäste hielten lange Zeit mit
Wormersdorf. Die Oberliga-Handballer der HSG Rheinbach-Wormersdorf konnten ihre Heimpartie gegen den Birkesdorfer TV mit 31:22 (15:13) gewinnen und sich auf Tabellenplatz drei verbessern. Doch das hohe Ergebnis spiegelt den Spielverlauf eigentlich nicht richtig wider. Die ersatzgeschwächten Gäste, die unter anderem auf ihren Spielmacher Jakob Ernst verzichten mussten, hielten bis Mitte der zweiten Halbzeit dagegen (21:19), ehe die HSG den Vorsprung dank verbesserter Abwehrarbeit kontinuierlich ausbauen konnte.
Birkesdorf erwischte den besseren Start und ging mit 4:2 in Führung (7.). Zwar glichen die Hausherren zum 4:4 aus und machten aus einem 4:5-Rückstand (10.) eine 7:5-Führung (14.), doch abschütteln ließ sich der BTV nicht. Die Gastgeber dominierten zwar die Partie und führten ständig mit zwei bis drei Toren, aber mit disziplinierter Spielweise hielt der Gast die Partie offen. Nach der 15:13-Pausenführung verkürzte Birkesdorf auf 19:18 (38.), ehe sich die Abwehr der Einheimischen immer mehr festigte. So konnte sich die HSG von 21:19 (40.) auf 25:19 absetzen und den Vorsprung in der Endphase von 26:21 (51.) zum 31:22-Endstand ausbauen. Es spielten: Thürnau, Funke, Ribbe (13/5), Lönenbach (3), Schwolow (3), Gunkel (2), Lauktien (4), Reuland (3), Grommes (3), Fischer und Zirkenbach.
Gegen Tabellenführer SG Ollheim-Straßfeld zeigte die Damenmannschaft der HSG Rheinbach-Wormersdorf vor heimischem Publikum zwei vollkommen unterschiedliche Halbzeiten. Im ersten Spielabschnitt hielt die Mannschaft um Spielertrainerin Sara Saß gut dagegen. Die Abwehr stand stabil, im Angriff konnten sich immer wieder Torchancen erspielt werden. Zur Pause lag der Spitzenreiter nur mit 10:8 in Führung.
In der zweiten Halbzeit fand in der Abwehr keine Kommunikation mehr statt, wodurch der Gegner immer wieder zu leichten Toren kam. Und in der Offensive herrschte so eine Verunsicherung und Abschlussschwäche, dass erst in der 50. Minute der erste Treffer nach der Pause zum 9:19 gelang. So ging das Spiel letztendlich verdient mit 11:22 verloren. Es spielten: Stefanie Seib, Marie Zingsheim (5/3), Sara Saß (3), Hannah Respondek (2), Sandra Stanke (1), Angelika Saß, Kerstin Mügge, Jana Grün, Rosa Fiedler, Sabrina Kott, Michaela Ley und Ann-Kathrin Raaf.
