HSV Rhein-Nette Damenmannschaft - Frauen Bezirksliga Rhein/Westerwald - Saison 2016/17
Gelungener Saisonstart - seit Januar 2016 ungeschlagen
Die HSV Damen belegen zurzeit Platz 1 in der Bezirksliga
Andernach. Mit 7:1 Punkten aus den ersten vier Spielen starteten die HSV Damen in die Saison 2016/17 und belegen damit zurzeit Platz 1 in der Bezirksliga Rhein/Westerwald. Das ist einer der besten Saisonstarts und darüber hinaus haben die HSV Damen seit Samstag, 30. Januar noch kein Ligaspiel verloren. Respekt und Gratulation.
VfL Hamm - HSV 26:26 (11:16)
Mit etwas mehr Glück könnte das Punkteverhältnis auch 8:0 sein, denn auch im ersten Spiel gegen Hamm wäre ein Sieg möglich gewesen. Doch war in diesem Spiel die Personaldecke so dünn, dass vor dem Spiel jede Spielerin mit einem Unentschieden mehr als zufrieden gewesen wäre. Im Nachhinein war es ein wenig bitter, denn drei Minuten vor Spielende führte die HSV Damen noch mit vier Toren. Sie fanden dann aber kein Mittel mehr noch ein Tor draufzusetzen und auch von der Bank war keine Alternative mehr verfügbar, da bei nur sieben Feldspielerinnen alle recht ausgepumpt waren und so konnte Hamm dann mit Tempospiel in der kurzen Zeit doch noch ein Unentschieden erzielen. Zwischenzeitlich betrug der Vorsprung sogar sechs Tore, was durch eine starken Deckungs- und einer disziplinierten Angriffsleistung erreicht wurde, doch leider reichte dies nicht für 60 Minuten. Zu erwähnen sei noch, dass fast genau vor einem Jahr an gleicher Spielstätte das Ergebnis 25:26 hieß.
Spielfilm: 1:0, 1:2, 2:6, 4:10, 10:13, 11:16 (Halbzeit), 17:18, 18:22, 21:22, 22:26, 26:26
Statistik: VfL Hamm 26 (4/3) : HSV Rhein-Nette 26 (7/5).
HSV - SF Neustadt 16:13 (9:6)
Die in Hamm gezeigte gute Leistung konnte aber ins nächste Spiel übertragen werden, was zu einem ungefährdeten Sieg gegen Neustadt führte. Bis zum 6:6 legten die HSV Damen jeweils ein Tor vor aber Neustadt konnte immer wieder ausgleichen. Doch dann konnten sich die HSV Damen durch eine gute Deckungsarbeit bis zur Halbzeit, mit drei Toren auf 9:6 etwas absetzten. In Halbzeit zwei kam Neustadt zwar beim 11:9 nochmals auf zwei Tore heran, doch konnten die HSV Damen über einen kleinen Zwischenspurt den Vorsprung beim 15:9 auf sechs Tore ausbauen, was dann für die Schlussphase die nötige Ruhe brachte um die Partie für sich zu entscheiden. „Es war kein schönes Spiel, aber diesmal wurden wir von der A-Jugend unterstützt, sodass die notwendigen Pausen und Alternative möglich waren“, so die kurze Analyse des Trainergespanns Geisen / Bohlander.
Spielfilm: 2:0, 2:2, 6:6, 9:6 (Halbzeit), 11:9, 15:9, 16:11, 16:13
Statistik: HSV Rhein-Nette 16 (5/1) : SF Neustadt 13 (2/0).
HSV - HSG Kastellaun- Simmern II 18:15 (8:8)
Im Gegensatz zu den ersten beiden Spielen stand zur Pause gegen Kastellaun-Simmern II nur ein 8:8 auf der Anzeigetafel. Das lag aber weniger an der Stärke des Gegners, als vielmehr an der eigenen Abschlussschwäche. Acht Tore in einer Halbzeit zu bekommen zeigt eine gute Abwehrleistung, aber aus 15 zu 20 klaren Chancen nur acht Tore zu erzielen, lässt einem die Haare zu Berge stehen und ist mehr als ärgerlich. Diese Schwäche führte auch dazu, dass die HSV Damen mit 1:4 zurücklagen und sich mühsam herankämpfen mussten, um mit 5:4 erstmals in Führung zu gehen, dann aber wieder auf 6:8 zurückfielen und zur Pause wieder ausgleichen konnten. Eine klare Ansage beim Pausentee konnte diese Quote in Halbzeit zwei auch nur minimal verbessern. Denn ob vom Siebenmeterpunkt, aus dem Tempogegenstoß oder aus dem Spiel heraus, die Chancenauswertung lag maximal bei 50 Prozent, womit sich die HSV Damen das Leben unnötig schwer machten und Glück hatten, dass Kastellaun-Simmern die Torchancen auch nicht viel besser nutzte. Denn obwohl Kastellaun zehn Minuten vor Spielende noch mit 13:15 führte, konnten die HSV Damen letztlich durch eine aufmerksame Deckungsarbeit und dem Glück, das man in den letzten fünf Minuten eine doppelte Überzahl hatte, auch dieses Spiel gewinnen. „Einzig die Tatsache, dass die Mannschaft nicht resigniert hat, war bei diesem Spiel ein Lichtblick. Es war sehr schwer, die richtige Aufstellung auf das Spielfeld zu bekommen, da keine Spielerin die nötige Ruhe oder auch Sicherheit ausstrahlte“, fasste DTrainer Peter Geisen das Spiel zusammen.
Spielfilm: 1:1, 1:4, 4:4, 5:6, 6:8, 8:8 (Halbzeit), 12:12, 12:14, 13:15, 15:15, 18:15.
Statistik: HSV Rhein-Nette 18 (6/3) : HSG Kastellaun-Simmern II 15 (4/2).
TuS Hochheim - HSV 22:26 (11:12)
Auch in diesem Auswärtsspiel konnte die HSV Damen sich erst in der zweiten Halbzeit soweit absetzen, dass selbst eine Schwächephase bzw. Unruhe durch eine offene Manndeckung den Sieg nicht mehr gefährden konnte. Zu Beginn des Spiels gelang es den HSV Damen nicht, die Rückraumwürfe zu verteidigen, sodass Horchheim bis zum 5:5 immer wieder ein Tor vorlegen konnte. Die Umstellung auf eine 5:1 Deckung brachte dann zunächst den gewünschten Effekt und eine 2 Tore Führung. Doch fehlte dann der Partie wieder die nötige Schnelligkeit, denn vom Siebenmeterpunkt war der Pfosten im Weg und die Angriffe waren nicht energisch genug, um weiter davonzuziehen. Horchheim kam dann selbst bei zweimaliger Unterzahl wieder zum Ausgleich und zur Pause war es nur ein Treffer mehr für die HSV Damen. In Halbzeit zwei konnte Horchheim beim 12:13 letztmals auf ein Tor verkürzen. Von da an bestimmten die HSV Damen das Spielgeschehen und konnten nun mittels einer 4:2 Deckung und den daraus resultierenden Ballgewinnen über schnelle Gegenstöße und erfolgreiche Angriffskombinationen Tor um Tor davonziehen. Auch die Strafwürfe fanden nun ihr Ziel, sodass beim 14:22 die Partie fast entschieden war. Horchheim stellte auf offene Manndeckung um, was zunächst für ein wenig Hektik sorgte und zum 20:23 führte. Doch durch das Ausnutzen der großen Deckungslücken konnten die HSV Damen auf 20:25 davonziehen und somit die Partei für sich entscheiden. „So macht es zurzeit allen richtigen Spaß und der Ehrgeiz scheint geweckt zu sein, 2016 weiterhin ohne Niederlage zu bestehen“, so der allgemeine Tenor zu diesem Spiel.
Spielfilm: 1:0, 1:2, 2:6, 4:10, 10:13, 11:16 (Halbzeit), 17:18, 18:22, 21:22, 22:26, 26:26.
Statistik: TuS Hochheim 22 (6/6) : HSV Rhein-Nette 26 (8/4).
Für die HSV spielten: Tamara Rother, Jenny Fries, Julia Filster, Katharina David, Sabrina Reim, Sandra Mayer, Janine Bohlander, Annika Pohl, Marisa Köhler, Elisa Helf, Sonja Stenzel, Katrina Helf, Paula Peter, Constanze Treitz, Miriam Drolshagen, Annalena Kreischer, Kim Thalwitzer.
Torschützenliste: Jenny Fries 3, Julia Filster 14, Katharina David 9, Sandra Mayer 21, Janine Bohlander 5, Marisa Köhler 6, Elisa Helf 10, Sonja Stenzel 2, Katrina Helf 11, Treitz Constanze 2, Miriam Drolshagen 1, Annalena Kreischer 2.
Die Tabelle der Frauen Bezirksliga Rhein/Westerwald - Saison 2016/17
