Deutschland Tour führte durch Bad Ems
Geschwindigkeit ist alles
Bad Ems. Am Donnerstag startete die viertägige „Deutschland Tour“ von Koblenz aus. Die erste Etappe führten die insgesamt 22 Teams mit ihren 132 Radprofis auch durch Bad Ems.
Elf Mannschaften der WorldTour, fünf Continentalteams und sechs Teams der ProContinental-Ebene schickten je sechs ihrer besten Fahrer auf die Tour.
Zahlreiche Zuschauer am Streckenrand sowie viele ehrenamtliche Helfer, die für die Sicherheit der Fahrer in den Ortskernen und Innenstädten sorgten, konnten dieses Spektakel live erleben. Nach zehn Jahren Pause gab es jetzt wieder eine viertägige Deutschland Tour.
Radsportfreunde haben sich lange auf diese „Neuauflage“ der einzigen deutschen Etappenrennen in der Profi-Kategorie warten müssen. Die 157 Kilometer lange erste Etappe führte die Fahrer über die B 42 mit dem sogenannten scharfen Start um zwölf Uhr über die B260 nach Lahnstein durch die Ortschaften an der Lahn, Nievern, Bad Ems, Dausenau. Am Ortsausgang von Nassau wurden dann die ersten Punkte Sprintwertung vergeben.
Mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 42 km/h, rauschten die Radprofis um 12.20 Uhr durch die Wilhelmsallee in Bad Ems.
Unter den Startern waren die besten deutschen Profis sowie die weltweit besten Klassementfahrer. Darunter auch Tour de France-Sieger Geraint Thomas (Team Sky). Er fuhr bei der Deutschland Tour sein erstes offizielles Rennen nach dem Gewinn der Tour de France. Auch der Zweitplatzierte der Tour de France, Tom Dumoulin aus dem deutschen Team Sunweb, war am Start.
Vor dem Rad-Rennfeld rauschten die Teamfahrzeuge, 31 Polizeimotorräder und Besenwagen an den Zuschauern vorbei.
Das Mittelfeld.
