Lokalsport | 25.11.2015

TTC Zugbrücke Grenzau

Grenzau empfängt den Spitzenreiter

Andrej Gacina, er stieg nach seiner Oberschenkelverletzung am vergangenen Montag wieder ins Training ein.Wolfgang Heil

Grenzau.Nein, der TTC Zugbrücke Grenzau spielt nicht schon wieder gegen Saarbrücken. Es sind die TTF Ochsenhausen, die plötzlich statt des bislang makellos agierenden Teams von der Saar an Position eins der Tabelle der Tischtennis-Bundesliga die Reise in den Westerwald antreten. Und dort am Sonntag, 29. November, um 15 Uhr in der Zugbrückenhalle auf einen Kontrahenten treffen, für den es im Kampf um das Erreichen der begehrten Play-off-Plätze fast schon um Alles oder Nichts geht. Während Saarbrücken am jüngsten Bundesliga-Spieltag als Gastgeber gegen Fulda die erste Saisonniederlage kassierte, rettete sich Ochsenhausen zu einem hauchdünnen Sieg im Duell in Mühlhausen. Davon hatte auch lange Zeit das Grenzauer Team beim Gastspiel in Hagen geträumt, ehe am Ende erneut eine ganz bittere 2:3-Niederlage zu Buche stand. Nun also gegen Ochsenhausen. Das Team, das vor der riesigen Verletzungsmisere des Westerwälder Bundesligisten im Pokal-Achtelfinale in der Zugbrückenhalle mit 0:3 unterlag. Von einer Wiederholung träumen die Brexbachtaler derzeit ebenso, wie von der Rückkehr ihres schmerzlichst vermissten Spitzenspielers Andrej Gacina, der unter der Woche nach, seiner schweren Oberschenkelverletzung, wieder ins Training zurückkehren wird. „Ihn können wir nicht ersetzen“, sagt TTC-Cheftrainer Anton Stefko, was Grenzau Vorsitzender Manfred Gstettner bestätigt: „Ohne Andrej sind wir nur die Hälfte wert.“ Nach drei Niederlagen infolge geht es für das Zugbrücken-Team zuallererst darum, die Talfahrt zu stoppen. Zwar ist der 21-jährige Japaner Masaki Yoshida wieder zurück im Team und hat in Hagen mit Siegen ein beeindruckendes Comeback gefeiert, doch das 20-jährige deutsche Talent Liang Qiu spielt derzeit einfach zu unbeständig. Berg und Tal wechseln sich bei Qiu ab wie Tag und Nacht, doch daran arbeitet das Grenzauer Trainerteam Anton Stefko/Tomas Pavelka. Was aber auch bedeutet, dass am Brexbach alle sehnlichst auf die Rückkehr des kroatischen Weltklassespielers Andrej Gacina warten. Möglichst schon im Duell gegen Ochsenhausen. „Uns fehlt derzeit einfach das Fortune“, erklärt der TTC-Vorsitzende Manfred Gstettner. Er hätte statt „Fortune“ getrost auch „Gacina“ sagen können.

Andrej Gacina, er stieg nach seiner Oberschenkelverletzung am vergangenen Montag wieder ins Training ein.Foto: Wolfgang Heil

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