Sportwoche des FSV Dieblich - 1. Volleyball-Dorfmeisterschaft
Großer Zuspruch
Dieblich. Der FSV Dieblich ermittelte zum ersten Mal seinen Volleyball-Dorfmeister. Fünf Mixed-Teams hatten ihre Meldung abgegeben. In den letzten drei Wochen vor dem Turnier erhielten alle Mannschaften jeweils donnerstags die Möglichkeit, sich als Team einzuspielen.
Während an den Trainingsabenden noch Vieles innerhalb der Mannschaften chaotisch und unorganisiert aussah, präsentierten sich am Turniertag alle fünf Teams hoch konzentriert und spätestens ab dem zweiten Spiel sehr strukturiert, weil bis zu diesem Zeitpunkt auch die Hobby-Spieler ihre Positionen gefunden hatten.
Je länger das Turnier dauerte, desto häufiger konnten die Zuschauer lange und attraktive Ballwechsel sehen. Dies war vor allem dann zu beobachten, wenn gleichstarke Mannschaften aufeinandertrafen. In diesen Spielen wurde auf beiden Seiten stets versucht, die erlaubten drei Ballkontakte mit einem Schmetterball abzuschließen.
Die Altersstruktur der Mannschaften war gemischt: In der Mannschaft des „JSV“ war kein Spieler älter als 18, in der Mannschaft „Mykmyk United“ niemand jünger als 30 Jahre. Den größten Altersunterschied verzeichnete die Mannschaft der „Hunzens“: Zwischen dem ältesten Spieler und der jüngsten Spielerin betrug der Unterschied satte 47 Jahre.
Gespielt wurde nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ in jeweils zwei Sätzen bis 18 Punkte, maximale Satzdauer 12 Minuten. Im Laufe des Turniers zeichnete sich immer mehr ab, dass die Entscheidung über den Turniersieg im Spiel „Mykmyk United“ gegen „Die Hunzens“ fallen würde. Dieses Spiel war überaus spannend, weil auf hohem Niveau gespielt wurde und während der Sätze die Führung mehrmals wechselte.
Das Spiel endete mit dem knappsten aller Ergebnisse bei nur zwei Ballpunkten Vorsprung für „Die Hunzens“. Zweiter wurde „Mykmyk United“, Dritter „Full Power“, Vierter „JSV“ und Fünfter „Die Niederfeller“.
Die Rezeptur für erfolgreiche Dorfmeister: Vater Josef Hunz mit seinen Töchtern Sarah und Julia, Schwiegersohn Daniel, Neffe Ben, dessen Freundin Anja und Heinz Nieskes, dem Trainer der 1. Damenmannschaft. Auf dem Foto fehlt Sarah Schömel als weiteres Mannschaftsmitglied.
