HSG Rheinbach-Wormersdorf - Oberliga
HSG Rheinbach-Wormersdorf kehrt in die Erfolgsspur zurück
21:28 (10:12) Auswärtserfolg beim SSV Nümbrecht
Nümbrecht. Eine Woche nach der enttäuschenden Heimniederlage gegen Siebengebirge sind die Oberliga-Handballer der HSG Rheinbach-Wormersdorf in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Trotz einer Schwächephase Mitte der ersten Halbzeit, als die HSG nach einer 3:9-Führung urplötzlich den Faden verlor und kurz nach der Pause den 12:12-Ausgleich hinnehmen musste, war der 21:28 (10:12) Auswärtserfolg gegen den SSV Nümbrecht zu keiner Zeit gefährdet. Wieder war auf beide Torhüter, Niklas Funke in der ersten Halbzeit und Leon Thürnau in der zweiten Hälfte, Verlass, die mit insgesamt 20 Paraden, darunter vier gehaltene Siebenmeter, großen Anteil am Erfolg hatten. Mit einer bombenfesten Defensive hatte die HSG die Nümbrechter Offensive fest im Griff. Im Angriff ließen sich die Gäste nicht durch die Doppelmanndeckung gegen René Lönenbach und Mike Ribbe aus dem Konzept bringen. Die sich bietenden Räume wurden konsequent genutzt und über 1:6 (10.) konnte sich die HSG auf 3:9 (16.) absetzen. Just in dem Moment, als die Manndeckung gegen Lönenbach aufgehoben und „nur“ noch Ribbe manngedeckt wurde, verlor man den spielerischen Faden. Die Hausherren kamen auf, verkürzten über 7:10 (20.) bis zur Pause auf 10:12 und glichen in der 32. Minute zum 12:12 aus. Doch dann fand die HSG wieder ins Spiel. Die Abwehr rührte Beton an und mit einem Viererpack zum 12:16 und einem Dreierpack vom 13:16 zum 13:19 (45.) stellte man die Weichen wieder auf Sieg. Diesen Vorsprung hielt die HSG mit einer konzentrierten und vor allem mannschaftlich geschlossenen Leistung bis zum Spielende. Es spielten: Funke (TW, 1.-30. und 55.-60.), Thürnau (31.-55.), Ribbe 4/1, Lönenbach 4, Grommes 5, Schwolow 3, Fischer 2, Reuland 3, Lauktien 3, Wolff 3, Gunkel 1 und Zirkenbach.
Schwache Leistung der HSG II in Aachen
Nach dem starken Auftritt gegen den Spitzenreiter Merkstein musste sich die 2. Mannschaft der HSG Rheinbach-Wormersdorf im Kellerduell Schwarz-Rot Aachen II mit 29:27 (14:13) geschlagen geben. Dabei zeigte die HSG 2 eine ganz schwache Vorstellung, die in der Abwehr jegliche Aggressivität vermissen ließ und im Angriff teilweise fahrlässig beste Chancen vergab. Zwar war die Partie bis zum 15:16 (40.) ausgeglichen, doch dann gerieten die Schützlinge von Trainer Andi Behr nach schlimmen Abwehrfehlern 17:21 (45.) in Rückstand. Danach glich die HSG in einer Wachphase zum 23:23 (52.) aus, verfiel dann aber wieder in der Abwehr in Lethargie und verlor die Partie mit 29:27. Es spielten: C. Sarac, Waschkau (beide Tor), M. Adolph (1), N. Adolph (1), Bludschun (3), Dasburg, Hensel (4), Kleinfeld, Prell, D. Sarac (2), Schmitz (5), L. Schwolow (8/5), Schäfer (3).
