LG Rhein-Wied
Hallensaison biegt auf die Zielgerade ein
Region. Die Hallensaison 2025 befindet sich auf der Zielgeraden, und die Leichtathleten der LG Rhein-Wied haben dabei noch einmal bewiesen, dass der Formaufbau für kontinuierliche Leistungssteigerungen gut ist.
Das machte vor allem das „Run&Fly Meeting“ in Dortmund deutlich, wo reihenweise persönliche Bestleistungen purzelten. Einen richtig schnellen Lauf erwischte Radha Fiedler über 1500 Meter. Sie verbesserte ihren Hausrekord auf 4:31,53 Minuten. Mit dieser Leistung unterbot sie deutlich die DM-B-Norm. Für einen Start in Dortmund müssten jedoch noch einige Qualifizierte verzichten, damit Fiedler ins 24 Teilnehmerinnen starke Feld rückt. Mut für die Männerstaffel machen die 60-Meter-Leistungen von Lennert Kolberg (6,91 Sekunden im Vorlauf und 7,00 Sekunden als Siebter im A-Finale) und Reiko van Wees (7,00). Kolberg steigerte damit seine Saisonbestleistung, van Wees lief so schnell wie nie zuvor in einem Hallenwettkampf. Über die Hallenrunde ließ Kolberg seine nächste Jahresbestzeit folgen (8. Platz; 22,02 Sekunden). Pascal Kirstges sicherte sich Position sechs (21,89). Den einzigen Sieg des Tages für die LG Rhein-Wied erreichte Leonie Kupser. Der U20-Neuzugang setzte sich mit Hallen-Hausrekord von 24,97 Sekunden auf der 200-Meter-Distanz durch. In der Spitzengruppe der 400-Meter-Entscheidung in der Altersklasse U18 konnte Samuel Lehnart mitmischen. Er verbesserte sich auf 54,77 Sekunden.
Ihre deutsche Hallenmeisterschaft hinter sich gebracht hat ebenfalls in Dortmund bereits die Altersklasse U20. Leonie Kupser war die einzige Rhein-Wied-Starterin, sie hatte es ins 60-Meter-Feld geschafft und zeigte sich auf den Punkt in guter Form. 7,71 Sekunden bedeuteten Hausrekord pünktlich zum ersten Saisonhöhepunkt. Durch einen Verzicht rückte Kupser ins Halbfinale nach, in dem die Uhr für sie bei 7,76 Sekunden stehen blieb. Sophia Junk traf beim Karlsruher Indoor-Meeting auf internationale Spitzenklasse im Sprint. Nach Platz zehn in 7,29 Sekunden sah sie Potenzial nach oben. „Es war leider nicht das Rennen, das ich mir erhofft hatte. Aber genau das sind die Rennen, an denen ich wachsen kann.“ Im benachbarten Ausland stellten sich Robin Pluymackers und Nina Lorenz. Ihr „Ausflug“ nach Luxemburg endete mit Rang acht über 1500 Meter für Pluymackers (4:13,12 Minuten) und Position sechs über 60 Meter Hürden für Lorenz (9,48), die im Vorlauf schneller gewesen war (9,33).
Aufgrund der Videoanalysen seiner letzten Läufe wusste M50-Senior Markus Paquée, dass noch Potenzial für schnellere Zeiten über die kurze Hürdenstrecke in ihm steckt. An der Landes-Hallenmeisterschaft mit Winterwurf-Entscheidungen der Masters in Chemnitz nahm er außer Wertung teil. 8,92 Sekunden im Hürdensprint, 39,01 Meter mit dem Diskus und 48,68 Meter mit dem Speer hätten zu zwei ersten Plätzen (Speer und Hürden) gereicht. Bei den offenen Nordrhein-Meisterschaften in Düsseldorf verbesserte er die deutsche Jahresbestzeit der M50 wie erhofft auf 8,82 Sekunden. Im vierten Hürdenrennen in Folge gelang Paquée auch in Düsseldorf ein Start-Ziel-Sieg.
In der U14 kennen die jungen Athleten ihre Konkurrenten aus dem Rheinland aus dem Effeff, für Felix Trapp war es in Mannheim an der Zeit, über den Tellerrand hinauszuschauen. Bei vier Starts im Rahmen des Hallensportfests für die U16 und U14 lief er die 60 Meter flach in 9,14 Sekunden, die gleiche Strecke mit Hürden in 11,00 Sekunden (beides persönliche Bestleistung), er sprang 4,25 Meter weit und stieß die Kugel auf 4,89 Meter. Die beste Platzierung war das Hürden-Resultat mit Rang sechs. Unter freiem Himmel meldete Thierry van Riesen für den 2. Lauf der Winterlaufserie des LSV Porz in Köln. Auf der vermessenen Zehn-Kilometer-Strecke sicherte er sich unter 156 Männern als Dritter in 33:51 Minuten einen Treppchenplatz. Beim 3. Lauf gewann Sebastian Rupprecht (16:06 Minuten) die Fünf-Kilometer vor Denni Neumann (16:16 Minuten).
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