Wellingerinnen gewinnen Derby in Weibern mit 25:24
Handballkrimi in Weibern
Welling. Sichtlich überrascht waren die Maifelderrinnen von der Spielstärke des TuS Weibern und der großen Zuschauerkulisse in der Robert-Wolff-Halle. Angetrieben von den lautstarken Fans fing die Abwehr der Gastgeberinnen die Wellinger Angriffe ab. Nach sechs Minuten führte Weibern folgerichtig mit 4:1. Janina Laubenthal verkürzte umgehend auf 4:2, aber Weibern war besser im Spiel und baute die Führung bis zur 19. Spielminute auf 9:4 aus. Bis zum 11:6 in der 25. Minute hielt Weibern den fünf Tore Vorsprung. Nun legte Welling nach und nach die gezeigten Schwächen ab. Die Abwehr ließ bis zur Halbzeit keinen Gegentreffer mehr zu. Im Angriff waren Annalena Adams mit einem Tor und Antonia Schmitz mit zwei Treffern bis zum Pausenpfiff erfolgreich. Beim Spielstand von 11:9 wurden die Seiten gewechselt. Nach dem Wiederanpfiff sorgte Annalena Adams mit zwei Treffern für den 11:11 Ausgleich, ehe dann Antonia Schmitz in der 33. Minute Welling erstmals mit 11:12 in Führung brachte. Weibern hielt dagegen. Es entwickelte sich ein sehr spannendes und dramatisches Rheinlandliga-Derby. Über 13:13, 14:14 erhöhten die Gastgeberinnen bis zur 40. Minute zur Freude der heimischen Fans auf 17:14. Nun waren es Janina Laubenthal und Maren Gilgenbach die mit sehenswerten Treffen den TV Welling im Spiel hielten. Weibern führte in der 47. Minute 20:19 und erhöhte kurz darauf auf 22:19. Janina Laubenthal und Lina Steffens verkürzten auf 23:22. Als Maren Gilgenbach mit einem Kracher aus dem Rückraum in der 54. Minute zum 23:23 ausglich und Antonia Schmitz in der 56. Minute ihr Team mit dem Treffer zum 23:24 in Führung brachte, war die Spannung kaum noch zu steigern. Weibern gelang der Ausgleich zum 24:24. Nadine Schmitt krönte ihre tolle Leistung mit dem Treffer zum 24:25 Sieg in der 58. Minute. Welling musste wegen einer Zeitstrafe die letzten 90 Sekunden in Unterzahl spielen. Weibern vergab die Chance zum Ausgleich. 30 Sekunden vor dem Abpfiff nahm Welling noch mal eine Auszeit. Danach blieb der Ball bis zum Ertönen der Schlusssirene in den Wellinger Reihen. Doch das Spiel war noch nicht zu Ende. Unbemerkt von allen Zuschauern hatte der Schiedsrichter wohl 5 Sekunden vor dem Spielende auf Zeitspiel gegen Welling entschieden. Daher kam Weibern nochmal in Ballbesitz, konnte aber am Ergebnis nichts mehr ändern. Aus Wellinger Sicht war das ein glücklicher Arbeitssieg, der letztlich nur durch die geschlossene Mannschaftsleistung und den Willen zum Erfolg aller Spielerinnen zu Stande kam. Für den TV Welling spielten: Michelle Schmitt (Tor), Hannah Wolf (Tor), Maren Gilgenbach (4), Janina Laubenthal (5), Antonia Schmitz (4/1) Sarah Krechel (1), Nadine Schmitt (5), Lina Steffes (1), Lea Mannheim, Nina Müller, Annalena Adams (5/2). Am Sonntag, 10. November, erwartet der Tabellenführer die HSG Hunsrück II in Wellinger Nettetalhalle. Um gegen diese strake Mannschaft ebenfalls beide Punkte zu holen, bedarf es einer Leistungssteigerung und der Unterstützung des heimischen Publikums.
Pressemitteilung TV Welling
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